27.10.2008 - 08:21 - Politik, Recht & Gesellschaft
Bayernpartei fordert klare Regeln für Geldinstitute
Pressemitteilung von: Bayernpartei
Unser Wohlstand darf nicht vom Wohlwollen einiger gewissenloser Banker und Spekulanten abhängig sein. Für alle europäischen Banken fordert die Bayernpartei klare Regeln, nach denen hochriskante Swap-Geschäfte und Spekulationen mit Zertifikaten ausgeschlossen werden müssen. Die großen Risiken für die Banken entstehen nicht durch Kreditvergaben an die Vielzahl von Klein- und Mittelbetrieben, deren Risiken sich insgesamt aufheben, sondern durch größenwahnsinnige Entscheidungen von Bankern und Finanzjongleuren.
Aus der Wirtschaftskrise von 1929 lernte man, dass ein völlig unreguliertes Finanzsystem auf Dauer nicht funktioniert. Deshalb wurde der Handel mit Aktien und Wertpapieren gewissen Regeln unterworfen. Blieben die Finanzmärkte nach dem Zweiten Weltkrieg bis etwa 1980 national abgeschlossen, etablierten sie sich in der Folgezeit auf internationaler Ebene. Die Gier nach dem schnellen Geld ließ das Wissen um die Notwendigkeit einer Regulierung der globalen Finanzströme in den Hintergrund geraten. Politiker und Akteure der Finanzwelt verfielen dem Irrglauben, dass sich die Kräfte des Marktes bei maximalem Profit irgendwie selbst regulieren würden.
Seit Jahren zeichnete sich der große Big Bang schon ab, weil z. B. auf dem Devisenmarkt nur noch 2 % der Umsätze durch Transaktionen der Realwirtschaft abgedeckt sind, dagegen waren 98 % reine Spekulationsgeschäfte. Kapital floss grenzenlos und auf der Suche nach immer neuen und lukrativeren Gewinnquellen tauchten auch neue Finanzprodukte auf. Es wurden sog. „Swap-Geschäfte“ kreiert, die z. B. als „Asset Backed Securities“ den Handel von Krediten und deren Ausfallrisiken ermöglichten. Dass insbesondere der Handel mit faulen Immobilienkrediten schief gehen kann, wurde von den Finanzjongleuren verdrängt, ihre maßlose Gier sorgte für die vollkommene Ausblendung aller Gefahren. Dabei steht die nächste Finanzkrise steht schon vor der Tür: Es sollen nun auch weiterverkaufte Forderungen aus Kreditkartengeschäften in den USA notleidend geworden sein. Nun rächt sich bitter, dass die USA immer nur auf Pump gelebt haben.
Die Bayernpartei will ein radikales Umdenken in Finanzwirtschaft und Politik. Nicht nur den Kreditinstituten, die jetzt die Bundeshilfen in Anspruch nehmen wollen, sondern allen Geldhäusern muss EU-weit der Handel mit hochriskanten Investmentformen untersagt werden und auch hierzulande sollte die Bankenaufsicht BaFin die Geldgeschäfte der Banken stärker überwachen. Die Banken müssen wieder näher an die Realwirtschaft herangebracht werden, wofür sich Politik und Finanzwirtschaft wieder stärker auf die Bedürfnisse der Wirtschaft konzentrieren sollten. Insbesondere der Mittelstand ist noch immer der stärkste Konjunkturmotor und schafft die meisten Arbeitsplätze. Nur so ist nach Ansicht der Bayernpartei die sich bereits abzeichnende Rezession wieder zu überwinden.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Bayernpartei
Untere Weidenstr. 14
81543 München
Tel: 089/6518051
www.bayernpartei.de
Die Bayernpartei ist die politische Organisation der fränkischen, schwäbischen, altbairischen und freiheitlich denkenden Bürger im Freistaat. Sie wendet sich gegen den Berliner und Brüsseler Zentralismus und gegen eine Globalisierung, die die historisch gewachsenen Regionen als Heimat der Menschen außer Acht läßt. Nach dem Leitbild der Subsidiarität sollen alle Entscheidungen auf der kleinstmöglichen Ebene fallen - dies kann der Freistaat sein, aber auch die Bezirke, Landkreise, Gemeinden und schließlich der Bürger selbst. Auf mittel- oder langfristige Sicht soll sich Bayern von der Bundesrepublik Deutschland lösen und somit souverän innerhalb eines Europas der Regionen stehen.
Aus der Wirtschaftskrise von 1929 lernte man, dass ein völlig unreguliertes Finanzsystem auf Dauer nicht funktioniert. Deshalb wurde der Handel mit Aktien und Wertpapieren gewissen Regeln unterworfen. Blieben die Finanzmärkte nach dem Zweiten Weltkrieg bis etwa 1980 national abgeschlossen, etablierten sie sich in der Folgezeit auf internationaler Ebene. Die Gier nach dem schnellen Geld ließ das Wissen um die Notwendigkeit einer Regulierung der globalen Finanzströme in den Hintergrund geraten. Politiker und Akteure der Finanzwelt verfielen dem Irrglauben, dass sich die Kräfte des Marktes bei maximalem Profit irgendwie selbst regulieren würden.
Seit Jahren zeichnete sich der große Big Bang schon ab, weil z. B. auf dem Devisenmarkt nur noch 2 % der Umsätze durch Transaktionen der Realwirtschaft abgedeckt sind, dagegen waren 98 % reine Spekulationsgeschäfte. Kapital floss grenzenlos und auf der Suche nach immer neuen und lukrativeren Gewinnquellen tauchten auch neue Finanzprodukte auf. Es wurden sog. „Swap-Geschäfte“ kreiert, die z. B. als „Asset Backed Securities“ den Handel von Krediten und deren Ausfallrisiken ermöglichten. Dass insbesondere der Handel mit faulen Immobilienkrediten schief gehen kann, wurde von den Finanzjongleuren verdrängt, ihre maßlose Gier sorgte für die vollkommene Ausblendung aller Gefahren. Dabei steht die nächste Finanzkrise steht schon vor der Tür: Es sollen nun auch weiterverkaufte Forderungen aus Kreditkartengeschäften in den USA notleidend geworden sein. Nun rächt sich bitter, dass die USA immer nur auf Pump gelebt haben.
Die Bayernpartei will ein radikales Umdenken in Finanzwirtschaft und Politik. Nicht nur den Kreditinstituten, die jetzt die Bundeshilfen in Anspruch nehmen wollen, sondern allen Geldhäusern muss EU-weit der Handel mit hochriskanten Investmentformen untersagt werden und auch hierzulande sollte die Bankenaufsicht BaFin die Geldgeschäfte der Banken stärker überwachen. Die Banken müssen wieder näher an die Realwirtschaft herangebracht werden, wofür sich Politik und Finanzwirtschaft wieder stärker auf die Bedürfnisse der Wirtschaft konzentrieren sollten. Insbesondere der Mittelstand ist noch immer der stärkste Konjunkturmotor und schafft die meisten Arbeitsplätze. Nur so ist nach Ansicht der Bayernpartei die sich bereits abzeichnende Rezession wieder zu überwinden.
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