(openPR) Es ist kein Geheimnis, dass der Freiburger Rechtswissenschaftler Thomas Klie neben seiner „Cave Patientenverfügung“ mit dem sog. „Freiburger Appell“ in verbundener Kooperation mit dem Palliativmediziner Christoph Student nachhaltig bemüht ist, uns allen die „Gefahren“ (?) einer Patientenverfügung vor Augen zu führen.
Ganz aktuell hat er in einem Beitrag einen erneuten Versuch unternommen und seinem Bekenntnis nach ist er angetreten, mit seinen sechs Thesen einen Kontrapunkt zu der aktuellen Patientenverfügungsdiskussion zu setzen und ggf. die innere Logik und Dynamik der Diskussion zu erklären. Ob die Thesen insgesamt einer inhaltlichen Überprüfung standhalten, mag ein Jeder für sich selbst beurteilen.
In einer kritische Beitragsrezension des gleichnamigen Beitrags von Th. Klie soll es lediglich darauf ankommen, insbesondere seine sechste These zu überprüfen, da in ihr die Auffassung vertreten wird, dass das geltende Recht ausreichend sei, um den Patientenverfügungen Verbindlichkeit zu verleihen. Antithetisch wird diesseits dem entgegengehalten:
Die Patientenverfügung ist die geeignete Reaktion auf einen sich anbahnenden „enthemmten“ Neopaternalismus, der Anlass zu größter Sorge geben muss, da unsere individuelle Würde und unserer Selbstbestimmungsrecht zugunsten einer „Idee und Bewegung“ verobjektiviert werden.
Mehr dazu erfahren Sie unter dem folgenden Link >>>
http://www.iqb-info.de/Beitragsrezension_Furcht_und_Schrecken_des_Sterbens_2008_Lutz_Barth.pdf
Lutz Barth




















