(openPR) Die Radiologie Ottobrunn kann die Untersuchung zur Darmkrebs-Früherkennung nun mit der neuesten Technologie, der virtuellen Coloskopie durchführen.
Mit dem MRT des Dick-Darms wird die unangenehme, herkömmliche Darmspiegelung weitgehend abgelöst. Unter dem gesundheitlichen Aspekt eine ausgezeichnete Errungenschaft, welche die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen für die Patienten erleichtert.
Dickdarmkrebs ist bei Männern die dritthäufigste, bei Frauen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.
In ca. 90% ist Dickdarmkrebs die Folge einer bösartigen Umwandlung (Entartung) von Schleimhautpolypen, den so genannten Adenomen. Darmpolypen sind Ausstülpungen der Darmschleimhaut.
Ziel der Vorsorgemaßnahmen ist es daher diese Schleimhautpolypen frühzeitig zu erkennen, um sie dann gezielt abtragen zu können. Gelingt dies besteht bei befallenen Polypen eine Heilungschance von 90%.
Die herkömmliche Coloskopie (Dickdarmspiegelung) ist unzweifelhaft eine sehr effektive Methode. Viele Patienten lehnen sie jedoch ab, weil sie unangenehm und schmerzhaft ist, eine Sedierung (Beruhigungsmittel) erfordert und in den meisten Fällen den Ausfall eines gesamten Arbeitstages bedingt. Die herkömmliche radiologische Untersuchung des Dünndarmes ist sehr zeitintensiv und erfordert den Einsatz von Röntgenstrahlen.
Die Kernspintomographie hingegen ist völlig strahlen- und schmerzfrei und lässt sich sehr rasch und ohne weitere Beeinträchtigung des Tagesablaufes in der Radiologie Ottobrunn durchführen.
Dr. Storz rät dann zu einer Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchung wenn
• wenn Dickdarmkrebs bei einem Familienmitglied aufgetreten ist,
• wenn schon ein Polyp bekannt ist,
• wenn Blut im Stuhl nachgewiesen wird,
• wenn unerklärlicher Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit auftreten
• und ganz allgemein bei Männern und Frauen ab einem Alter von etwa 45 Jahren.
Sollte sich ein weiterer abklärungsbedürftiger Befund ergeben, wird von den hoch qualifizierten Radiologen eine gezielte Gewebeprobe (Histologie) veranlasst.
Wann ein MRT nicht durchgeführt werden kann:
Nur bei Patienten mit elektronischen Implantaten, d.h. Herzschrittmacher, Neuro-Stimulatoren, subkutan implantierte Insulin-Pumpen, Cochlea-Implantate, ältere Mittelohr-Implantate etc. müssen die Ärzte von einem MRT abraten.
Personen der Risikogruppe sollten ihrer Gesundheit zuliebe die neue, schmerzfreie Vorsorgeuntersuchung nutzen um Darmkrebs vorzubeugen. Denn durch Früherkennung sind bessere Heilungschancen möglich.
Informieren Sie sich auf der Website der Radiologie Ottobrunn.



