(openPR) Dortmund, 9. Oktober 2008. Die Protagen AG, ein führender Anbieter von GMP-konformer Proteinanalytik, Protein-Bioinformatik und Protein Biochips ist gemeinsam mit dem Konsortium "NeuroAllianz" einer der Sieger im BioPharma-Wettbewerb. Unter der Leitung von Frau Professor Christa E. Müller und Professor Alexander Pfeifer wollen die zwölf beteiligten Konsortial-Partner sowohl therapeutische als auch diagnostische Ansätze zur Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen von der Forschung bis zum Markt bringen. Protagen unterstützt dieses Bestreben mit der proprietären UNIarray® Technologieplattform.
Der BioPharma-Wettbewerb wurde 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert und ist mit 100 Millionen Euro dotiert. Ein Ziel ist es, dem Pharmastandort Deutschland neue Impulse zu geben und vor allem die Entwicklung von biotechnologischen Präparaten voranzubringen. Die drei Siegerkonsortien wurden aus insgesamt 37 Bewerbungen ausgewählt. In den ersten drei Jahren erhält jedes der drei Konsortien 20 Millionen Euro, anschließend wird über die Verteilung der verbleibenden 40 Millionen Euro entschieden. Das Konsortium „NeuroAllianz“ setzt bei der schnelleren Entwicklung von indikationsspezifischen Diagnostika auf die Leistungsfähigkeit der UNIarray® Technologie.
Mit der UNIarray® Technologieplattform können auf der Basis von indikationsspezifischen Antikörpermustern in Patientenseren neuartige Diagnostika entwickelt werden. Da sich diese indikationsspezifischen Antikörpermuster nicht nur bei Autoimmunkrankheiten, sondern auch bei neurodegenerativen Erkrankungen, Krebs und bei gesunden Personen nachweisen lassen, ergeben sich hier völlig neue Möglichkeiten für die sichere Diagnose von heute noch schwer diagnostizierbaren Erkrankungen. Zudem eröffnet UNIarray® für die Entwicklung von so genannten Companion Diagnostics zur Begleitung von klinischen Studien sowie zur Patientenstratifizierung völlig neue Perspektiven. Die eigenen Entwicklungsprogramme von Protagen fokussieren sich auf Diagnostika für Morbus Parkinson und Alzheimer, sowie Prostatakrebs, Multiple Sklerose, Rheumatoide Arthritis und Juvenile Idiopathische Arthritis.




