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Menschen für Tierrechte retten Ponys vor Tierversuch

08.10.200813:43 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Menschen für Tierrechte retten Ponys vor Tierversuch
Angekommen: Dr. Christiane Baumgartl-Simons (li) vom Bundesverband und Ruth Wirtz vom Lebenshof nehmen die Ponys in Empfang. Quelle: www.foto-hoeller.de
Angekommen: Dr. Christiane Baumgartl-Simons (li) vom Bundesverband und Ruth Wirtz vom Lebenshof nehmen die Ponys in Empfang. Quelle: www.foto-hoeller.de

(openPR) 08.10.2008 - Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat zwei Shetlandponys aus dem Friedrich-Löffler-Institut in Jena frei bekommen und gestern Abend in ein dauerhaftes Zuhause auf einen Hof in Rheinland-Pfalz gebracht. Die Tiere sollten nach Kenntnisstand des Bundesverbandes für Forschungen mit einer anzeigepflichtigen Tierseuche (Beschälseuche/Dourine), die in Deutschland nicht mehr vorkommt, im Tierversuch eingesetzt werden.

Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, hebt hervor: „Solche Versuche haben keinen konkreten Nutzen für die Pferde in Deutschland. Sie sind ausschließlich wissenschaftliche Profilierungsversuche der Experimentatoren. Dieser Fall zeigt zudem einmal mehr, dass Tierversuche auch mit Haustieren, die dem Menschen sehr nahe stehen, durchgeführt werden. Und auch für diese jungen und kerngesunden Ponys hätte am Ende der Versuche der Tod gestanden.“

Nach der Rettung der Ponys will der Bundesverband verhindern, dass andere Pferde beim Friedrich-Löffler-Institut für diesen Tierversuch verwendet werden. „Untersuchungen können und dürfen ausschließlich an bereits erkrankten und nicht an künstlich infizierten Tieren vorgenommen werden. In Afrika, Asien, Osteuropa und Südamerika ist die Krankheit noch verbreitet, so dass es hier Pferde-Patienten gibt“, so Simons, „Das Friedrich-Löffler-Institut kann daher seine Fragestellungen in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Einrichtungen dieser Länder angehen und zudem tierversuchsfreie Verfahren anwenden.“

Für den Bundesverband verbietet es sich, gesunde Tiere mit dem Seuchenerreger zu infizieren. Die Beschälseuche wird beim Deckakt direkt von Tier zu Tier übertragen und äußert sich von Entzündungen der Geschlechtsteile über Körperausschlag bis hin zu Lähmungen. Sie ist nicht auf den Menschen übertragbar und gilt heute in Mitteleuropa, Australien und Nordamerika als getilgt. Pferde aus dem europäischen Ausland dürfen nur mit negativem Antikörperbefund importiert werden.


Kontakt, Interviewpartner und Bildmaterial (vom Eintreffen der Pferde im neuen Zuhause):
Pressestelle – Stephanie Elsner, Tel.: 05207 – 929263, E-Mail: E-Mail

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