(openPR) Die so genannte LIFE Lasertherapie mit dem Diodenlaser Evolve 150 stellt eine Weiterentwicklung der Greenlight Lasertherapie dar. Durch die hohe Leistung des neuen Lasers von 150 Watt kann das Prostatagewebe schneller und effektiver abgetragen werden. Das innovative Verfahren ist auch für Patienten mit einer großen Prostata geeignet.
Köln 7.10.08 - Ständiges Wasserlassen, ein schwacher Harnstrahl und unangenehmes Nachtröpfeln - was für viele Männer zum Alptraum wird, ist meist auf eine gutartige Vergrößerung der Prostata zurückzuführen. Sie trifft fast jeden zweiten Mann über 50 und ist damit die häufigste Erkrankung bei Männern. Bei der so genannten benignen Prostatahyperplasie (BPH) wächst das Drüsengewebe der Prostata in den Bereich der Harnröhre. Durch die Einengung der Harnröhre nimmt die Stärke des Harnstrahls ab und Restharn verbleibt mitunter in der Blase. Dies kann wiederum zu schmerzhaften Entzündungen führen und die Bildung von Blasensteinen begünstigen.
Seit mehreren Jahren steht mit der Greenlight Lasertherapie ein minimal invasives Verfahren zur Verfügung, mit dem überschüssiges Prostatagewebe schonend und blutungsarm verdampft werden kann. Während die Lasertherapie mit grünem Licht bereits in vielen Kliniken durchgeführt wird, kann das Westdeutsche Prostatazentrum in Ergänzung dazu mit einer weiteren Lasertechnik aufwarten, der so genannten LIFE Lasertherapie mit dem Evolve Diodenlasersystem 150 der biolitec AG.
„Die Entfernung des gutartigen Prostatagewebes ist Millimeterarbeit“, erklärt Dr. Stephan Neubauer, Urologe im Westdeutschen Prostatazentrum. „Mit dem Evolve Diodenlaser und seiner Leistung von 150 Watt und der Wellenlänge 980nm können wir nun noch präziser und effektiver arbeiten als mit dem Greenlight Laser.“ Das störende Gewebe wird verdampft während das empfindliche umliegende Gewebe geschont wird.
Ein wesentlicher Vorteil ist die höhere Wattleistung des Diodenlasers und damit verbunden der größere Verdampfungseffekt. „So können auch Patienten mit einer großen Prostata, die in der Vergangenheit auf die klassische Ausschälung (TURP) angewiesen waren, mit der innovativen Lasertherapie behandelt werden“, betont der Kölner Urologe. Weitere Pluspunkte: Die Behandlungsdauer ist insgesamt kürzer und deshalb ein schonendes Anästhesie-Verfahren möglich, welches das Herz-Kreislaufsystem weniger belastet. Außerdem kann der Evolve Laser auch zur schonenden Behandlung von Harnröhrenengen und Blasensteinen eingesetzt werden. Das Prinzip ist einfach: Der Diodenlaser wird in Narkose durch ein Endoskop in die Harnröhre eingeführt. Über das Endoskop kann der behandelnde Urologe das Gewebe Schicht für Schicht präzise abtragen und den Vorgang sicher am Bildschirm kontrollieren. Mit einer Wellenlänge von 980 nm wirkt der Laser in einem Medium optimal, welches - genau wie das Prostatagewebe - Wasser und Blut enthält.
„Das schonende Abtragen ist mit der neuen Lasertechnologie ebenso möglich wie die Vermeidung von Nachblutungen“, so Dr. Neubauer. Die Behandlung dauert im Durchschnitt 40 Minuten und erfolgt in Voll- oder Rückenmarksnarkose. Ein Harnröhrenkatheter wird in der Regel für eine Nacht gelegt und verkürzt somit den her-kömmlichen Klinikaufenthalt von einer Woche auf zwei Tage oder eine komplett ambulante Versorgung ist ebenso möglich. Die Patienten können am Tag nach dem Eingriff ihren gewohnten Alltag wieder aufnehmen, sollten aber schwere Belastungen wie Heben, Pressen und Tragen vermeiden.









