(openPR) Hamburg, 1. Oktober 2008 - Im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf wird seit Ende August 2008 eine neue Methode der Minimal Invasiven Chirurgie (MIC) angewandt, die praktisch narbenfreie Operationen ermöglicht: Mit nur einem Zugang durch den Bauchnabel können Eingriffe wie etwa die Entfernung der Gallenblase durchgeführt werden, für die bislang drei bis vier Zugänge – und damit Schnitte – nötig waren. Die neue OP-Technik nennt sich Laparoscopic and Endoscopic Single port Surgery (LESS) und ist auch bei gynäkologischen Eingriffen einsetzbar. Ermöglicht wird die OP mit nur einem Zugang durch ein neues OP-Instrument, dem tri-port. Durch diesen einen Zugang werden die Instrumente und die Kamera in die Bauchhöhle eingeführt
Dr. med. Thomas E. Langwieler, Chefarzt der Chirurgischen Klinik im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus: „Der Vorteil für Patienten ist weit mehr als kosmetischer Natur: Die Infektionsrisiken sind geringer. Dieses gilt insbesondere für adipöse Patienten, da hier das Risiko von Narbenbrüchen besonders hoch ist. Nicht zuletzt können Patienten die Klinik noch schneller wieder verlassen.“ Bislang hat Langwieler vier Patientinnen operiert, drei davon waren deutlich übergewichtig. Langwieler: „Geeignete Patienten vorausgesetzt werden wir diese OP-Technik jetzt standardmäßig bei der Gallenblasenentfernung durchführen. Des weiteren werden wir diese Technik zukünftig auch bei Darmoperationen anwenden.“ Europaweit gehört das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, das auch Europäisches Referenzzentrum für die Minimal Invasive Chirurgie ist, damit den zu Vorreitern dieser besonderen Technik der Minimal Invasiven Chirurgie.
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Über das Unternehmen
Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg.
Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.
In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 70.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Über 1000 stationäre Krankenhausbetten und 64 teilstationäre Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 14 Hospizplätze, 183 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 349 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.
Zur Albertinen-Gruppe gehören auch ein Blutspendedienst, die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 120 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 214 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH.
Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte.
Die rund 2400 Beschäftigten der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von über 150 Millionen Euro.