(openPR) Leben, einfach Leben. Wild und ungestüm. Wie geht das noch? Da ist der Job, da sind die Nachbarn und da sind die Träume ...
Ihre Tochter sieht aus, als sei sie ihr aus dem Gesicht geschnitten. Mama ist stolz auf ihre pfiffige Kleine. Die Kleine ist nun schon neun und mit ihrem Schokoteint einfach zum Anbeißen süß.
„Eigentlich ist das Mädchen ja ein Fehler, sozusagen eine Jugendsünde“, erzählt mit Elena im Zug von Köln nach Bonn. Dorthin fährt sie mit Sina und den beiden Freundinnen ins Phantasiealand. „Meine Mutter war so entsetzt als ich mit 19 schwanger wurde. Was sollen die Nachbarn denken? Ein dunkelhäutiges Kind. Was sollen ich denen sagen?“
Ein bisschen wehmütig schaut Elena bei diesen Worten. „Viele Jahre musste ich mich erklären. Ich arbeite im Öffentlichen Dienst. Aber jetzt ist es gut. Die Kleine ist so aufgeweckt und alle sind von ihr begeistert. Nun fragt keiner mehr blöd.“
Architektin will sie werden, plappert mir Sina munter ins Ohr. Natürlich eine besondere, die alte, denkmalgeschützte Gebäude restauriert. Bei diesen Worten strahlt das Gesicht ihrer Mama. Sie selbst möchte ja gern etwas mit Musik machen, traut sich aber nicht. Was sollen die Leute denken?
„Na, was schon?“ Sage ich ihr und frage, wen denn das überhaupt interessiert. Soll sie doch auf ihre innere Stimme hören und nicht auf dieses laute Papperlapapp. Sie ist dran, alles ist nun andere zweitrangig. Und ihre Mutter wird schon was zu meckern haben. Hat sie doch glatt behauptet, dass es für das Gehirn ihrer Enkelin ziemlich ungesund sei, so lange die Luft anzuhalten. Die Kleine ist Synchronschwimmerin aus Leidenschaft und hat mit ihrer Mannschaft schon etliche Medaillen abgeräumt. Sogar NRW-Landesmeister ist die Truppe geworden und da redet die Oma vom Sauerstoffmangel fürs Gehirn. Dabei ist ihre Enkelin die Beste in ihrer Jahrgangsstufe.
Oma, Oma, was soll der Mensch nur dazu sagen. Darum wird es Zeit, dass deine Tochter endlich Musik macht. Am besten was schön Lautestes: Posaune, Schlagzeug oder Saxophon – da geht dann richtig die Post ab.
Living on the wild side ....
Marlene ist fast 43 und stellt erschrocken fest, dass sie weder Familie oder einen Lover hat. Zehn bis zwölf Stunden rackert sie täglich in ihrem Job. Hat dort eine wichtige Aufgabe. Ganz an die Spitze wollte sie nicht, da hätte sie doch immer reisen müssen. Doch jetzt, oh Schreck, kein Mann, kein Kind und die letzten zwölf Jahre verflogen wie im Flug. Dabei hatte sie sich das alles ganz anders vorgestellt. Sie liebt ihren Job, ist allerdings seit langem Sklave davon ...
Ein Flirtseminar hat sie mal in Hamburg mitgemacht. Das war richtig klasse. Aber Theorie und Praxis. Mit wem soll sie flirten, wenn sie abends todmüde vom Job direkt ins Bett fällt? Und wann Salsa tanzen? Dabei war sie darin schon richtig gut.
Urlaub? Ja, den hat sie bitter nötig. Im letzten Jahr war sie auf einer ganz ruhige Finca in Andalusien. Bei so viel Ruhe fiel ihr schon am dritten Tag die Decke auf den Kopf. Da hatte sie weder Lust auf Lesen oder sonst was. Diesmal hat sie einen Erlebnisurlaub gebucht. Dort will sie Flirten bis zum Abwinken, richtig Leben, einfach zur Rampensau werden und über sich hinauswachsen. Das hat sie mir versprochen. Mal sehen, ob sie sich daran hält.
Living on the wild side ....
Er ackert, fährt 24-Stunden-Rennen mit dem Rad und ist ansonsten der nette Junge von nebenan. 38 Jahre alt ist Michael und lebt beschaulich in einem kleinen Ort in Süddeutschland. Dort kennt ihn jeder, und klar ist er dort bei jedermann beliebt. Natürlich mag er Frauen. Hatte auch Beziehungen. Die letzte hielt knapp drei Jahre, mit ihr wäre er fast zusammengezogen. Eben aber nur fast. Entschied sie sich doch, zu ihrem Mann zurückzukehren.
Dort ist sie grottenunglücklich, da ist Michael sicher. Aber Kontakt will er keinen mehr mit ihr. Das täte doch zu sehr weh. Klar hätte er um sie gekämpft, aber sie gab ihm keine Chance. Da ließ er es gleich bleiben. Sie hatte Zwillin-ge, einen Jungen und ein Mädchen, die wollten zurück zu ihrem Dad. War ja klar, dass der immer der Vater blieb.
Anscheinend hat Michael wohl zulange gezögert, ihr nicht genug Sicherheit gegeben. Dann war`s irgendwann vorbei.
Living on the wild side ....
Jetzt chattet er lieber mit Frauen im Internet. Da gibt`s ja jede Menge Plattformen. Dort sucht er sich diejenigen, mit denen er seiner Fantasie Flügel verleihen kann. Na eben solche, die tabulos alles mitmachen. Er träumt von Unterwerfung. Ein paar wollten ihm schon mal ordentlich den Hinter versoh-len. Das war ihm aber dann doch ne Nummer zu hart. Aber ne Frau, die über ihn herfällt, ihm die Klamotten vom Leib reißt, ihm sagt, was er tun soll, ja so eine will er. Dafür hängt er in jede freien Minute im Chat. Die muss doch dort zu finden sein. Natürlich will er keine Nutte, er ist schließlich nicht pervers und verabscheut käuflichen Sex. Nee, das ist nichts für ihn. Er will schließlich Anerkennung, geliebt werden und klar, auch erniedrigt werden. Lustsklave sein. Am liebsten mit zwei Frauen und er allein ...
All das tun, wonach ihm gelüstet, und der Frau oder eben den beiden. Muss doch irgendwie hinzukriegen sein. Dafür chattet er oft rund um die Uhr. Sein letzter Urlaub ging fast ganz dafür drauf. Eine hat getroffen, da sah er sich schon am Ziel seiner Träume. Er wollte sie so richtig heiß, sexy, stark geschminkt, knallrote Fingernägel, die Klamotten sollte sie ihm vom Leib reißen, mit ihm machen, was sie will. Nur die Augen, die sollte sie ihm nicht verbin-den. Er war so nah dran. Dann hat sie eine Stunde vorm Date abgesagt. Seit-dem hängt er wieder im Chat. Immer auf der Suche. Irgendwo muss doch diese Frau zu finden sein ...
Wann er sein Leben lebt, habe ich ihn gefragt. Wann er entweder die Sau rauslässt oder weiterhin niemals Farbe bekennt. Nicht zu sich selbst steht, lieber in seiner erotischen Lust- und Scheinwelt lebt.
Das Leben spielt jetzt ... und nicht in Chats oder sonst wo. Mach was draus. Es sollte dir wichtig sein.
So werden Sie glücklich. Folgen Sie Ihrer inneren Stimmen
1. Nicht auf die anderen hören, sondern auf sich selbst.
2. Schließen Sie Augen und stellen sich vor, was Sie gern tun möchten.
3. Schreiben Sie auf, was Sie zum Glücklichsein benötigen.
4. Was ist Ihnen wichtig? Z.B. Besitz, Liebe, Freundschaft, Job ...
5. Wie können Sie Ihre Wunschvorstellung verwirklichen? Schreiben Sie Ihre Vorstellungen auf.
6. Was hindert Sie an der Umsetzung Ihrer Träume?
7. Wovor haben Sie Angst?
8. Was passiert, wenn Sie Ihr Leben so leben wie es Ihnen gefällt?
9. Wer bremst Sie aus?
10. Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand.
11. Fangen Sie heute noch damit an.
12. Nicht denken, einfach machen.
13. Der Erfolg wird Sie bei Ihrer Umsetzung begleiten.
14. Lassen Sie sich nicht beirren.
15. Trennen Sie sich von falschen Freunden und falschen Beratern.
16. Werden Sie glücklich.
17. Sie haben es in der Hand.
18. Schreiben Sie Ihr eigenes Drehbuch für Ihr Leben.
19. Schauen Sie auf Ihr Ziel und lassen es nicht mehr aus den Augen.
20. Der Weg ist das Ziel. Begeben Sie sich auf den Weg.
Susan Heat – Love & Life Beraterin, Buch-Autorin, TV-Expertin, häufig in den Medien – www.susan-heat.de
Foto: J.Kasperek/pixelio



















