(openPR) GenoGyn bietet Krisenmanagement
Köln. Es kann jeden Arzt treffen: Plausibilitätsprüfungen haben aktuell bei vielen Kassenärztlichen Vereinigungen und in vielen Fachbereichen drastisch zugenommen. Auch die Gynäkologen sind alarmiert, denn betroffene Vertragsärzte geraten im Fall des Falles indirekt unter den Generalverdacht, nicht korrekt abgerechnet zu haben. Spätestens dann ist kompetentes Krisenmanagement gefordert. Die Ärztliche Genossenschaft GenoGyn bietet ihren Mitgliedern exklusive Beratung zur Vermeidung von Plausibilitätsprüfungen und fachkundige Betreuung im Ernstfall.
Psycho-Stress und unangenehme Befragungen sind betroffenen Vertragsärzten sicher, denn Plausibilitätsprüfungen können Existenz gefährdend sein. Rückzahlungen, Sozialgerichtsverfahren, Verfahrenskosten und Strafen drohen. Bei nachgewiesener betrügerischer Absicht droht sogar der Kassenentzug. „Die höchste mir bekannte Rückzahlung betrug 70 000 Euro“, sagt Dr. Jürgen Klinghammer aus dem Vorstand der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn.
„Der offenkundige Rückgang von Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei gleichzeitiger Häufung von Plausibilitätsprüfungen betrifft auch unsere Facharztgruppe“, so Dr. Klinghammer. Vor Stichprobenprüfungen ist niemand sicher. Auch Abrechnungsauffälligkeiten ziehen eine Plausibilitätsprüfung nach sich. Zum Beispiel bei der Prüfung des Umfangs der abgerechneten Leistungen im Hinblick auf den damit verbundenen Zeitaufwand. „Diese so genannte Prüfung nach Zeitprofilen bescherte auch mir eine Plausibilitätsprüfung“, sagt Dr. Helge Knoop, ebenfalls aus dem Vorstand der GenoGyn. Er legte erfolgreich Widerspruch ein und appelliert daher aus eigener Erfahrung an seine Kollegen, sich rechtzeitig mit der Thematik der Plausibilitätsprüfungen auseinanderzusetzen. „Korrekte Abrechnung selbstverständlich vorausgesetzt, gilt es vor allem die Faktoren Indikation, Dokumentation und eben Zeitprofile zu beachten.“
Die notwendige persönliche Beratung bietet die GenoGyn ihren Mitgliedern bei einer kostenlosen telefonischen Erstberatung. „Unser vorrangiges Ziel ist die Vermeidung von Plausibilitätsprüfungen durch Vermittlung des entsprechenden Know-hows. Im Ernstfall stehen wir unseren Mitgliedern mit kompetentem Krisenmanagement zur Seite“, so Dr. Klinghammer, der den Betroffenen dringend rät, die Prüfung nicht allein, sondern nur in Begleitung eines fachkundigen Beistands aufzusuchen.
Alle Frauenärzte haben die Möglichkeit, sich auf dem 2. GynFORUM „Wirtschaft und Recht“ am
10. September 2008 in Köln über „die Verfahren zur Plausibilitätsprüfung“ zu informieren. Wie bereits angemerkt: Es kann jeden treffen!







