(openPR) GWUP-Experte ruft dazu auf, Realität und Fiktion nicht zu vermischen
Der Fernsehsender ProSieben strahlt Anfang September einen zweiteiligen Spielfilm mit dem Titel "Der Bibelcode" aus. Der Inhalt ist frei erfunden. Zu Diskussionen über den angeblich tatsächlich vorhandenen Bibel-Code wird es voraussichtlich trotzdem kommen.
Die Begeisterung um den scheinbar geheimnisvollen Bibel-Code des Schriftstellers Michael Drosnin hat sich in den letzten Jahren deutlich gelegt. Die Ungereimtheiten in den Behauptungen Drosnins, der 1997 mit seinem Buch "Der Bibel-Code" einen Bestseller landete, sind einfach zu offensichtlich.
Doch was in der Realität scheitert, kann in der Fiktion durchaus funktionieren. Das dachte man sich offensichtlich beim Fernsehsender ProSieben, der am 1. und 2. September den zweiteiligen Thriller "Der Bibelcode" ausstrahlen wird. Angeblich erwartet den Zuschauer ein "Mystery-Abenteuer-Event" mit hochkarätiger Besetzung (u.a. mit Cosma Shiva Hagen, Joachim Fuchsberger, Olivier Sitruk und James Faulkner).
Klaus Schmeh, GWUP-Mitglied und Code-Experte, sieht dem Zweiteiler mit gemischten Gefühlen entgegen. "Natürlich spricht nichts dagegen, ein solches Thema literarisch zu verarbeiten", so Schmeh in einem Interview im Weblog gwup | die skeptiker (blog.gwup.net).
"Nicht nur der Bestseller "Sakrileg" von Dan Brown zeigt jedoch, dass allzu viele Leser bzw. Zuschauer fiktive Theorien für bare Münze nehmen. Ich rate daher dazu, den Bibel-Code-Film als das zu nehmen, was er ist: ein Thriller, der keinen Anspruch darauf erhebt, eine wahre Geschichte zu erzählen."
Interessierte, die sich seriös über den Bibel-Code informieren wollen, verweist Klaus Schmeh auf den Themeneintrag: Bibel Code http://www.gwup.org/themen/texte/bibel_code/ und auf seinen Artikel "Gibt es versteckte Botschaften in der Bibel?" im SKEPTIKER, Ausgabe 3/2006
Pressekontakt über www.gwup.org












