(openPR) Düsseldorf-Hamburg, August 2008. 1999 setzte die Stadtreinigung Hamburg erstmalig auf chemiefreie Wasseraufbereitung mit Opfernanoden. Nach überzeugender Testphase baut der Betrieb heute nach und nach AQUABION-Aktivanoden ein.
Die Stadtreinigung Hamburg ist in der Hansestadt der größte Dienstleister im Bereich Abfallwirtschaft. Zur Sicherung von Gesundheit und Umwelt nahm das Unternehmen 1999 erstmalig am EG-Öko-Audit teil und wurde zertifiziert. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem der Betriebsplatz neben der Müllverbrennungsanlage, wo auch der Technische Service samt KFZ-Werkstatt untergebracht ist, unter ökologischen Gesichtspunkten modernisiert. Michael Claußen vom Technischen Service erläutert: „Seitdem wird etwa das Regenwasser der Dachflächen zur Reinigung des Fuhrparks sowie beim Einsatz in den Kehrmaschinen verwendet.“ Im Verwaltungsgebäude integrierte man zudem eine Wärmerückgewinnung in das Abluftsystem der Sozialräume.
Warmwasserversorgung mangelhaft
Die Sozialräume umfassen unter anderem einen großen Waschbereich. Hier musste 1999 auch für das massive Problem der Verkalkung eine Lösung gefunden werden. Michael Claußen berichtet: „Der Wasserdurchfluss hatte sich deutlich verringert, bei Warmwasserbereitern und Armaturen waren ständig Entkalkungen notwendig, außerdem war der Reinigungsaufwand der Waschräume enorm.“ Verursacht wurden diese Beeinträchtigungen durch Wasser der Härte 3. Deshalb ließ der Technische Service nun umweltfreundliche Aktivanoden einbauen. Diese arbeiten mit der traditionellen galvanischen Opferanodentechnik, ohne chemische Stoffe wie etwa Regeneriersalze und ohne Stromzufuhr von außen. Die Verbesserungen waren nach und nach deutlich spürbar: größerer Durchfluss, leicht zu reinigende Armaturen mit längerer Lebensdauer und letztlich auch effektivere Warmwasserbereitung – wie verteilung. Mitarbeiter wie Abteilungsleitung waren zufrieden.
Erfolgreiche Testphase
Im Laufe des Jahres 2003 bemängelte das Reinigungspersonal wieder eine hartnäckigere Verkalkung der Duschanlagen. Auf Grund der guten Erfahrung mit Aktivanoden ließ die Stadtreinigung die damals gerade neu entwickelten Anoden-Systeme der Firma ION-Deutschland, die AQUABIONS mit hochreiner Zinkanode einbauen. Diese opfert sich als unedleres Metall. Die gelösten Zinkionen bewirken eine Veränderung der Kalkstruktur; als instabiles (weiches) Aragonit setzt er sich weniger stark ab als das stabile (harte) Kalzit. So werden in den Rohren nicht nur neue Kalkablagerungen reduziert, auch alte lösen sich durch die Wasserströmung langsam auf. Zwei Verwirbelungskörper schützen die Anode selbst vor Kalkblagerungen, was wiederum die Wirksamkeit der Anode garantiert.
AQUABIONS für diverse Rohrdurchmesser
In die 3-Zoll Kaltwasser-Hauptleitung wurde direkt hinter der Wasseruhr ein AQUABION F 80 eingesetzt. Um den Warmwasserkreislauf mit dem erhöhten Kalkausfall zusätzlich zu schützen, wurde dort außerdem ein kleineres H 20 in die 1 ¼ Zoll-Leitung eingebaut. „Die verstärkte Wirkung der neuen Anoden war schon bald wieder deutlich spürbar,“ freut sich Michael Claußen. Nach dieser erfolgreichen Testphase hat das heute selbständige Entsorgungsunternehmen drei weitere Gebäude mit AQUABION-Geräten ausstatten lassen. Dabei kam ihm entgegen, dass die Firma ION praktisch für jeden Rohrdurchmesser und jede Durchflussmenge die passenden Aggregate anbietet.


















