(openPR) Studien belegen die Leistungsdaten des Transplantationsmarkers von ABBOTT: Der ARCHITECT Tacrolimus Assay entspricht als einziger automatisierter Test den internationalen Anforderungen zum Monitoring niedriger Dosierungen.
Washington, DC/Wien 18.08.08 - Die Fähigkeit, Blutproben bei sehr niedrig dosierten Medikamenten – die eine Organabstoßung verhindern - präzise zu messen, kann die Langzeitüberlebensfähigkeit von Nierentransplantationspatienten erheblich verbessern, so Forschungsergebnisse die am 30.07.08 anlässlich der diesjährigen Tagung der Amerikanischen Vereinigung für klinische Chemie (American Association for Clinical Chemistry - AACC), präsentiert worden sind.
Die derzeitigen Überlegungen in der Transplantationsmedizin gehen dahin, eine reduzierte Dosis von Tacrolimus und anderen Immunsuppressiva nach Nieren-Transplantationen einzusetzen. „Obwohl wir erfolgreich eine Organabstoßung verhindern können, haben wir nur geringe Fortschritte erzielt, die Überlebenschancen auf lange Zeit zu verbessern", sagte Sudarshan Hebbar, M.D., leitender medizinischer Direktor, Abbott Diagnostics. „Leider werden die meisten Nieren-Transplantationspatienten nach acht bis zehn Jahren wieder dialysiert, zum Teil aufgrund der Toxizität der Medikamente, die zur Verhinderung einer Organabstoßung eingesetzt werden.“
Dr. Hebbar fügte hinzu, dass bei Nieren-Transplantationspatienten Herzinfarkte und andere kardiovaskuläre Störungen als Nebenwirkungen einer Nierenerkrankung eintreten können. Die Reduzierung der Toxizität von Medikamenten wird daher als eine Möglichkeit gesehen einerseits die Organüberlebensdauer zu verlängern und andererseits die Lebensqualität der Transplantationspatienten zu erhalten.
Um langfristig die Toxizität der Transplantationsmedikamente zu minimieren, zielen Ärzte darauf ab, die Dosis von Immunsuppressiva so gering wie möglich zu halten, ohne eine Organabstoßung zu riskieren. „Der erfolgreiche Einsatz von niedrig dosiertem Tacrolimus und anderen Medikamenten, die eine Organabstoßung verhindern, erfordert Assays zur Medikamentenüberwachung mit sehr hoher Präzision und Sensitivität", sagte Daniel Levine, Ph.D., Direktor des klinischen Labors, Iris und B. Gerald Cantor Labor für Klinische Forschung am Rogosin Institut in New York City.
Dr. Levine betonte die Notwendigkeit genauer und präziser Tests zur Überwachung von Patienten nach gering dosierter Behandlung. „Bei niedrigen Dosen könnte selbst die kleinste Abweichung in den Blutspiegel-Messwerten verheerend für Transplantationspatienten sein. Die Anforderungen an das Labor sind zweifältig: es muss genaue und präzise Tests zur Messung von Immunsuppressiva anwenden, und Tacrolimus Tests die erst ab einer Konzentration von etwa 4 ng/mL genau sind, sind nicht mehr angemessen", erklärte er.
Dr. Levine berichtete von den Evaluierungs-Ergebnissen des Abbott ARCHITECT-Assays zur Bestimmung von Tacrolimus, das am häufigsten angewendete Immunsuppressivum. Er sagte, die übliche Dosierung für das Medikament liege zwischen 2 und 15 ng/mL, bevorzugt werden aber niedrigere Dosen. „Die Herausforderung für das Labor besteht darin dem Kliniker gegenüber sicherzustellen, dass ein gemessener Tacrolimus-Blutspiegel mit einer Konzentration von 3 ng/mL korrekt ist und nicht einer Konzentration von 5 ng/mL entspricht", sagte Levine.
„In unseren Studien war der Abbott ARCHITECT Tacrolimus-Assay bei niedrigen Konzentrationen sensitiv, präzise und lieferte konsistente Ergebnisse. Unsere gemessene funktionelle Sensitivität betrug 0,9 ng/mL, das ist noch wesentlich besser als die Angabe mit 2 ng/mL in der Packungsbeilage. Wir sind davon überzeugt, dass der ARCHITECT Tacrolimus-Assay unseren Anforderungen für das Monitoring niedriger Tacrolimus-Werte gerecht wird", ergänzte Levine.
„Der ARCHITECT Tacrolimus-Assay ist der einzige automatisierte Transplantationstest, der den internationalen Anforderungen für das Monitoring niedriger Blutspiegel entspricht", so Dr. Hebbar.
Der ARCHITECT Tacrolimus-Assay dient zur quantitativen Bestimmung von Tacrolimus im menschlichen Blut, um bei Leber und Nieren-Transplantationspatienten die Tacrolimus-Therapie korrekt einzusetzen.
Über die ARCHITECT Gerätefamilie
Mit der umfangreichen Palette an diagnostischen Tests, benutzerfreundlicher Software und zahlreichen Innovationen im Bereich des Probenmanagements, entsprechen die Geräte aus der ARCHITECT Familie - besonders das Flaggschiff unter den Analysern, der ARCHITECT® ci8200® - dem heutigen Bedarf der Labore und leisten einen wertvollen Beitrag zur Produktivitätssteigerung und Verbesserung der Arbeitsabläufe.
Die ARCHITECT Geräte verfügen über wesentliche Funktionen, um dem gewachsenen Anforderungsprofil der Labors gerecht zu werden, wie z.B. eine schnelle Abarbeitung von Notfallproben als auch die Möglichkeit Proben und Reagenzien auf eine Geräteplattform zu konzentrieren.
Diese Eigenschaften minimieren nicht nur den Trainingsaufwand sondern reduzieren auch die Inventarkosten und das Risiko für etwaige Probenkontaminationen, was letztlich zu besseren Ergebnissen für die Labore, Ärzte und schließlich auch für die Patienten führt.








