15.08.2008 - 16:58 - Politik, Recht & Gesellschaft

Türkei - Großer ATR-Report «Vergleich der Lebenshaltungskosten – Türkei – Deutschland»

Pressemitteilung von: Aktuelle Türkei Rundschau ATR

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Türkei: Großer ATR-Report «Vergleich der Lebenshaltungskosten – Türkei – Deutschland»
Von Jürgen P. Fuß - Immer noch gehört die Türkei mit zu den beliebtesten Urlaubsländern der deutschen, österreichischen und schweizerischen Touristen. Heißt das aber auch, dass die Türkei ein ideales Land für europäische Residenten ist? Die Aktuelle Türkei Rundschau wollte wissen, wie es mit den Lebenshaltungskosten in der Türkei tatsächlich aussieht und hat recherchiert. Die Ergebnisse sind jetzt erschienen im 40-seitigen Aktuellen Türkei Magazin August 2008 mit dem Titel: «Leben in der Türkei 2008.»

In dem ATR-Report «Preisvergleich Türkei Deutschland» wurden insgesamt zehn Produktgruppen einer Analyse unterzogen. Dabei hat sich gezeigt, dass es manchmal Kostenvorteile für die Türkei, in anderen Fällen Kostenvorteile für Deutschland gibt. Eins aber kann man in jedem Fall feststellen: Das Leben in der Türkei ist mittlerweile nicht mehr „so viel preiswerter als in Deutschland“, wie es immer noch in Berichten und Werbetexten zur Türkei behauptet wird.

Die Wahrheit ist vielmehr: Im Vergleich zur Situation, die noch vor einigen Jahren gegolten hat, ist die Türkei immer mehr auf dem Weg, für Europäer ein teures Land zu werden. Und dazu trägt nicht zuletzt der Wechselkurs der türkischen Währung gegenüber dem Euro bei. Allein in den letzten vier Wochen, also dem Zeitraum, in dem dieses ATR-Magazin in der ATR-Redaktion erarbeitet wurde, hat der Euro sage und schreibe zehn Prozent gegenüber dem YTL verloren.

BEIM PREISVERGLEICH AM TÜRKISCHEN ANGEBOT ORIENTIERT

Bei dem Preisvergleich hat sich die ATR-Redaktion am türkischen Angebot orientiert, obwohl klar war, dass das begrenzte türkische Angebot nicht nur einen europäischen Gourmet, sondern auch einen „Durchschnittsbürger“ auf Dauer nicht zufrieden stellen kann. Als einen Beweis für diese Vermutung kann man die Tatsache ansehen, dass die europäischen Residenten wann immer sie können, von der Gelegenheit Gebrauch machen, sich zum Beispiel aus Deutschland lieb gewonnene Lebensmittel mitbringen zu lassen oder anlässlich eines eigenen Deutschlandbesuches mit zu bringen.

Ein weiterer Punkt scheint erwähnenswert. Wer es aus Deutschland gewohnt ist, dann und wann eine Konservendose aufzumachen, weil er sich schnell und ohne großen Arbeitsaufwand ein Essen zubereiten will, der wird in der Türkei eine Bauchlandung machen. Denn das Angebot an Konserven ist aus äußerst gering, wenn man einmal von einigen großen Supermärkten in Großstädten absieht. Und wenn man einmal Konserven findet, dann sind sie wesentlich teurer als in Deutschland.

Aber Menschen, die auf gesunde Ernährung Wert legen, sind ja ohnehin kein Freund von Konserven. Für sie käme höchstens Tiefkühlkost in Betracht, doch da wird man noch länger suchen müssen. Offen bleibt dann aber immer noch die Frage, ob diese von ihrer Produktionsstätte bis zum Händler immer in einer lückenlosen Kühlkette transportiert wurden – und da sind viele Zweifel angebracht.

AUTOFAHREN IN DER TÜRKEI BESONDERS TEURER SPASS

Aktuell - soll heißen: August 2008 - waren für Superbenzin in der Türkei 1,93 Euro und für Dieselkraftstoff 1,68 Euro zu zahlen. Die Vergleichszahlen für Deutschland: 1,48 und 1,48 Euro.

Autofahren ist deshalb in der Türkei ein besonders teurer Spaß. Wer es deutlich preiswerter und dabei auch noch komfortabel haben will, ist deshalb gut beraten, einen Bus zu benutzen. Dies gilt ganz besonders für größere Entfernungen, wo ein Türkei weites Netz mit komfortablen und sicheren Fernreisebussen zur Verfügung steht.

Das Aktuelle Türkei Magazin August 2008 mit dem Titel: «Leben in der Türkei 2008» kann im Internet als pdf-Datei zum Download für 2,- Euro bestellt werden.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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