(openPR) Stuttgart. Eine Landeskarte mit der Dialyse-Infrastruktur von Baden-Württemberg hat jetzt der Arbeitskreis Tourismus des Bundes der Selbständigen Baden-Württemberg e.V. (BDS) vorgelegt. In dieser sind alle Orte mit Dialyse-Stationen im Land eingezeichnet. Damit unterstützt der Dachverband der Handels- und Gewerbevereine Dialysepatienten in ihrer Mobilität und damit auch bei der Wahl ihres Urlaubsziels.
„Baden-Württemberg ist ein wunderbares Ferienland. Neben den klassischen Urlaubsregionen wie beispielsweise dem Bodensee und dem Schwarzwald hat das Land mit seinen Bade-, Kur- und Wellnessorten, den Freizeitparks, Museen und Wandergebieten flächendeckend viel zu bieten. Grundvoraussetzung für die Mobilität von Dialysepatienten ist ein gutes Netz von Dialysestationen im ganzen Land“, sagten BDS-Präsident Günther Hieber und Wilhelm Schmider, Vorsitzender des Arbeitskreises Tourismus des Mittelstandsverbandes. „Hier wollen wir die Patienten, die mehrmals in der Woche von einer „künstlichen Niere“ abhängig sind, bei der Wahl Ihres Urlaubsziels in Baden-Württemberg unterstützen.“
Der BDS-Arbeitskreis Tourismus hat die diesbezügliche Infrastruktur im Land untersucht und mit Unterstützung des Statistischen Landesamtes die Landkarte erstellt, bei der auf der Rückseite die zugeordneten Adressen und Telefonnummern der Einrichtungen verzeichnet sind.
Die Karte im Din A3-Format kann beim Bund der Selbständigen Baden-Württemberg, Taubenheimstraße 24, 70372 Stuttgart, Tel. 0711/95 46 68-0,
bestellt werden. Interessierte können die Karte auch im Internet herunterladen unter www.bds-bw.de.
Zur Information:
In Deutschland gibt es rund 64 000 Dialysepatienten. Die Zahl der Patienten ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich um jährlich etwa 5 Prozent angestiegen. Betroffen sind besonders Menschen über 65 Jahre. Experten prognostizieren für das Jahr 2050 bis zu 200.000 Betroffene (Quelle: Bündnis Niere).










