(openPR) HANNOVER. Fernsehteam auf der Suche nach Antworten in Praxis für Kinesiologie und Therapie in Hypnose.
Was für Außenstehende meist geringschätzend als „Macke“ abgetan wird und wofür der populäre TV-Detektiv Adrian Monk Berühmtheit erlangte, ist für im tatsächlichen Leben Betroffene häufig über Jahre hinweg ein schwerwiegendes Problem. Statistisch betrachtet erkranken die meisten Patienten mit zwanghaften Verhaltensweisen bereits in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter, wobei Frauen zwischen dem 20. und 29., Männer hingegen schon zwischen dem 6. und 15. Lebensjahr auffällig werden können.
Erste Fälle bereits vor 4000 Jahren dokumentiert
Es kommt durchaus vor, dass zwischen dem Beginn der Symptomatik bis zum erstmaligen Aufsuchen ärztlichen Rates und schließlich der richtigen Diagnosestellung bis zu zehn Jahre vergehen. Bereits im vorchristlichen Mesopotamien sind Fälle dieses Krankheitsbildes schriftlich dokumentiert worden. Was steckt nun aber dahinter, wenn Menschen beginnen, sich selbst die Haare auszureißen oder sich auf eine andere Weise zwanghaft zu schädigen? Um diese Frage zu klären, begab sich ein Kölner Fernsehteam nach Hannover, um dort in der Praxis „Lebensklärung“, die auf Kinesiologie und Therapie in Hypnose spezialisiert ist, eine therapeutische Sitzung filmisch zu begleiten.
Herausreißen der Haare als Zwang – Trichtillomanie
„Wenn herkömmliche Heilmethoden und schulmedizinische Behandlungen keine Verbesserung des Zustandes mit sich bringen, so kann das auf eine bewusste oder unbewusste innere Blockade des Erkrankten hindeuten“, sagt die hannöversche Heilpraktikerin für Psychotherapie Manuela Finimento. Solch eine hemmende Einstellung des Erkrankten ist dann möglicherweise die Ursache für Verhaltensweisen wie beispielsweise die sogenannte Trichtillomanie. Darunter versteht man das nicht zu unterdrückende Verlangen, die eigenen Haare ausreißen zu müssen. Betroffen von dieser Krankheit ist die Patientin, die sich am vergangenen Mittwoch vor laufender Kamera im Rahmen einer kinesiologischen Sitzung von Manuela Finimento nach einem beratenden Vorgespräch exemplarisch behandeln ließ.
Was man unter Kinesiologie versteht
Der Begriff „Kinesiologie“ setzt sich aus den griechischen Entsprechungen für „Bewegung“ (kinesis) und „Wort, Lehre“ (logos) zusammen. Der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart entdeckte in den 1960er Jahren, dass sich psychische und physische Vorgänge eines Menschen anhand des Funktionszustandes seiner Muskeln ablesen lassen. Somit können Rückschlüsse auf innere Blockaden oder äußere Einwirkungen feststellbar sein. Kernstück der kinesiologischen Diagnostik ist der Muskeltest. Hier sollen demnach Ungleichgewicht und Dysfunktionen im körperlichen und emotionalen Bereich aufgespürt und analysiert werden. Auf diese Weise ist es den Therapeuten möglich, gemeinsam mit dem Patienten mögliche Ursachen oder Erlebnisse zu ergründen und Lösungsansätze zu erarbeiten.
Das Interesse der Journalisten und damit einhergehend auch der breiten Öffentlichkeit an dieser Thematik zeigt, dass alternative Heilmethoden verstärkt in den Fokus des allgemeinen Interesses rücken. Für immer mehr Menschen kommen Behandlungsweisen in Frage, die auf einer ganzheitlichen Lebensanschauung basieren.














