(openPR) Hamburg/Kiel/Bad Kreuznach, 10. Juli 2008. Medizintechnik made in Germany – für Chinesen ein nach wie vor spannendes Themenfeld. 40 Ärzte aus dem Land der aufgehenden Sonne sind deshalb auch in diesem Jahr auf Einladung der Firma Waldemar Link zu Gast in großen Spezialkliniken für Endoprothetik.
Link – der Firmenname steht seit rund 60 Jahren für orthopädische Implantate von der künstlichen Schulter über Hüfte und Knie bis zum Sprunggelenk. „Mit unseren Implantaten sind wir in China Marktführer. Die guten Langzeitergebnisse unserer Produkte sorgen dort für einen exzellenten Ruf der deutschen Medizintechnik. Mit dem akademischen Wissenstransfer zwischen deutschen und chinesischen Ärzten bauen wir die bestehenden Geschäftskontakte weiter aus“, erklärt Bülent Topal, Exportmanager für den asiatischen Markt bei Waldemar Link.
40 Chirurgen und Orthopäden aus China – darunter zwei Frauen – wollen ihren deutschen Kollegen über die Schulter schauen und sich über neue Operationstechniken informieren.
Am Montag, 14. Juli, sind die Mediziner zu Gast in der Diakonie Klinik Bad Kreuznach bei Dr. Heinrich Thabe, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Rheumaorthopädie. Höhepunkt des Symposiums sind zwei Live-Operationen. Die von Dr. Thabe gemeinsam mit dem Unternehmen Waldemar Link entwickelte Rippenprothese für die Primärversorgung der Hüfte wird um 8 Uhr eingesetzt. „Diese zementfreie Hüftprothese sorgt für hohe Standfestigkeit und schnelle Mobilisation des Patienten“ betont Dr. Heinrich Thabe. Die zweite Live-Operation zeigt um 10.15 Uhr die Rekonstruktion eines beschädigten Knies mit dem Gemini-Oberflächenersatz. Die ebenfalls von Link entwickelte Prothese erhält intakte Gelenkabschnitte und ermöglicht eine differenzierte Versorgung des Patienten. Beide Operationen werden über Großbildschirm in den Hörsaal übertragen.
Die Reise geht weiter an die Elbe: Am Mittwoch, 16. Juli, besuchen die Mediziner aus dem Land des Lächelns die Endo-Klinik in Hamburg. Europas größte Facheinrichtung für den künstlichen Gelenkersatz setzt als Gastgeber auf besondere medizinische Highlights: Ab 8.15 Uhr wird via Großbildschirm eine Live-Operation in den Hörsaal übertragen. Ein Patient mit schmerzhaften Hüftproblemen erhält das von der Firma Link entwickelte zementfreie C.F.P.®/T.O.P.® Prothesensystem. „Zu uns kommen immer jüngere Patientin, die bereits mit 35 Jahren eine neue Hüfte benötigen. Wir setzen mit unserem Konzept auf eine muskelschonende Implantation mit kleinstmöglichen Prothesen und kurzen Schnitten“, erklärt Dr. Wolfgang Klauser, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Endo-Klinik.
Welche Bedeutung der Besuch der 50 Ärzte aus dem Reich der Mitte hat, unterstreicht ein Senatsempfang im Rathaus. Um 14.30 Uhr werden die Gäste dort von Staatsrätin Dr. Angelika Kempfert im Bürgermeistersaal begrüßt.
Das Lubinus-Clinicum in Kiel, renommierte Klinik für den künstlichen Gelenkersatz, bietet ihren hochkarätigen Gästen am Donnerstag, 17. Juli, ein Symposium der Live-Operation einer anspruchsvollen Prothesenimplantation an der Hüfte. Bei diesem von Link und den Kieler Fachärzten entwickeltem System wird das anatomisch angepasste Modell „SPIIÒ Modell Lubinus? mit Zement fest im Knochen verankert. Der Vorteil: Das Gelenk ist bereits kurz nach diesem Eingriff wieder belastbar, der Patient schnell mobil und schmerzfrei. „Wir haben für jeden Patienten das passende Implantat und können knochensubstanzsparend operieren“, erklärt Dr. Philipp Lubinus, Gesellschafter und Geschäftsführer des Lubinus Clinicums.
Darüber hinaus verfügt dieses Hüftprothesensystem über exzellente Langzeiterfahrungen. Rund zehn Prozent der zementierten künstlichen Hüftgelenke zeigen bereits nach zehn Jahre erste Lockerungserscheinungen und müssen ersetzt werden. Das entspricht einer „Überlebensrate“ von mehr als 90 Prozent, so die Ergebnisse der „Schwedischen Hüftstudie“ aus dem Jahre 2002*. Dr. Philipp Lubinus: „Die Überlebensrate für das SPII Modell Lubinus beträgt in dieser Studie dagegen nach zehn Jahren 98 Prozent bei mehr als 25.000 Implantationen.“
* ANNUAL REPORT 2002, the Swedish National Hip Arthroplasty Register
www.jru.orthop.gu.se
Weitere Station der Mediziner aus China: Besuch des Link-Werkes in Norderstedt (18. Juli)






