08.07.2008 - 16:44 - Energie & Umwelt
Neue Norm für Heizöl - Aral Burger Trossingen
Pressemitteilung von: Oskar Burger GmbH & Co.KG
Die überarbeitete Heizölnorm (DIN 51603-1 HEL) wurde kürzlich vom Fachausschuss für Mineralöl- und Brennstoffnormung verabschiedet. „Neue ordnungsrechtliche Vorgaben haben die Anpassung der Norm erforderlich gemacht“, so Ausschuss-Obmann Dr. Bruno Schulwitz. Zugleich hat die vom Fachausschuss eingesetzte Arbeitsgruppe „Bioheizöl“ eine Vornorm für alternatives Heizöl vorgelegt (DIN V 51603-6 HEL-A). In dieser vom Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) koordinierten Arbeitsgruppe waren neben Experten der Mineralölwirtschaft auch Vertreter der Heizgeräte- und Komponentenindustrie sowie von Umwelt- und Zollbehörden vertreten. Die Vornorm für Bioheizöl gibt Herstellern von Heizgeräten und Komponenten erstmals Rahmenbedingungen für eine bioheizöltaugliche Gestaltung ihrer Produkte.
Heizölnorm berücksichtigt neue Vorgaben
Die Überarbeitung der Norm (DIN 51603 Teil 1) für das „klassische“ Heizöl EL und Heizöl EL schwefelarm wurde notwendig, weil der zulässige maximale Schwefelgehalt im Standardheizöl seit 1.1.2008 auf 1.000 ppm bzw. 0,1 % (m/m) halbiert wurde. Hintergrund für den reduzierten Schwefelgehalt ist die nationale Umsetzung europäischer Richtlinien in der dritten Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV). Weitere Neuerungen: Als Wert für den geforderten Energiegehalt des Heizöls ist künftig der Brennwert (HS) festgelegt. Zudem ist der Qualitätsparameter für die thermische Stabilität anzugeben. Dieser Wert beschreibt das Verhalten des Heizöls bei hohen Temperaturen, wie sie in modernen Brennersystemen auftreten können.
Darüber hinaus legt die überarbeitete Norm den maximal zulässigen Gehalt von Fettsäuremethylester (FAME), umgangssprachlich auch als Biodiesel bezeichnet, fest. Die bislang gültige Norm hat jegliche Vermischung von Heizöl EL mit nicht mineralölstämmigen Anteilen verboten. Aufgrund verschiedener logistischer Situationen, beispielsweise der Nutzung derselben Tankwagen zur Auslieferung von Diesel und Heizöl, lassen sich geringfügige Vermischungen beim „klassischen“ Heizöl jedoch nicht ausschließen. Diese werden als unproblematisch erachtet, sofern ein Grenzwert von 0,5 Volumenprozent für FAME in Standardheizöl nicht überschritten wird. Nach wie vor ausgeschlossen ist die Beigabe von wiederaufbereiteten Mineralölprodukten sowie die gezielte Zumischung von Biodiesel in ein Standard- oder schwefelarmes Heizöl.
Die DIN 51603 Flüssige Brennstoffe – Heizöle – Teil 1: Heizöl EL; Mindestanforderungen, ist ab sofort beim Beuth Verlag in Berlin (www.beuth.de) erhältlich.
Vornorm für Bioheizöl
In der neuen Vornorm für ein Heizöl mit Anteilen aus nachwachsenden Rohstoffen oder anderen alternativen Komponenten (DIN V 51603-6, Flüssige Brennstoffe, Heizöle, Teil 6: Heizöl EL A – A steht für „alternativ“), umgangssprachlich Bioheizöl, werden die als notwendig erachteten Mindestanforderungen und Grenzwerte definiert. Der maximal zulässige Schwefelgehalt liegt wie bei Heizöl EL schwefelarm bei 50 mg/kg. Auch die anzuwendenden Verfahren zur Prüfung dieser Eigenschaften sowie die Benennung sind hier geregelt. Die Produzenten von Bioheizöl müssen demnach den Bioanteil in Volumenprozent angeben. Die korrekte Bezeichnung für eine Zumischung von beispielsweise 20 Volumenprozent FAME lautet: Heizöl DIN V 51603-6 EL A Bio 20. Rezepturen zu spezifischen Mischungsverhältnissen sind in der Vornorm aber nicht festgelegt.
Die Arbeitsgruppe „Bioheizöl“ berücksichtigte bei der Erarbeitung der Vornorm alle bis heute gewonnenen Erfahrungen aus Feld- und Laboruntersuchungen. Das wichtigste Ziel ist, vornormgerechtes Bioheizöl in allen im Markt befindlichen Ölheizgeräten, gegebenenfalls mit geringfügigen technischen Modifikationen, einsetzen zu können.
Eine Vornorm wird dann erstellt, wenn die Praxiserfahrungen mit dem Produkt noch nicht von allen interessierten Kreisen als vollständig und ausreichend angesehen werden. Eine Vornorm erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern legt nur solche Eigenschaften fest, die in der bisherigen Diskussion für eine ausreichende Qualität als unbedingt notwenig erkannt wurden. Durch die Anwendung einer Vornorm sollen Erfahrungen gesammelt werden, die später als Grundlage zur Erstellung einer regulären Norm genutzt werden können.
Die Vornorm DIN V 51603-6, Flüssige Brennstoffe, Heizöle, Teil 6: Heizöl EL A ist voraussichtlich zum September 2008 beim Beuth Verlag Berlin (www.beuth.de) erhältlich. Quelle. IWO
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Oskar Burger GmbH & Co.KG
geprüfter Aral Fachbetrieb
Castrol Kompetenz Center
Achauerstr. 26
78647 Trossingen
Tel. +49 7425 94 950
Fax +49 7425 4036
www.aral-burger.de
Die Oskar Burger GmbH & Co.KG (www.aral-burger.de) mit Hauptsitz in Trossingen und einer Niederlassung in Singen versorgt seit über einem halben Jahrhundert Industrie-, Gewerbe- und Privatverbraucher mit Qualitätsprodukten der Marke Aral. Im Jahre 2008 wurde das Produktportfolio um Industrieschmierstoffe der Marken BP und Castrol erweitert, um am Markt effektiver auf die Kundenbedürfnisse reagieren zu können, denn als Spezialist in Sachen Industrie- & Kühlschmierstoffe (KSS) wurde die Firma Burger durch die ILS zum Kompetenz-Center für Kühlschmierstoffe in der Region Süd-West ausgebaut.
„Wir haben nun Zugriff auf über insgesamt 4000 Produkte der Marken Aral, BP und Castrol, wobei uns durch diese Produkterweiterung speziell im „High Performance Lubs-Bereich“ ganz neue Möglichkeiten bei den Produktanwendungen unserer Kunden zur Verfügung stehen“ so Wolfdietrich Burger.
Heizölnorm berücksichtigt neue Vorgaben
Die Überarbeitung der Norm (DIN 51603 Teil 1) für das „klassische“ Heizöl EL und Heizöl EL schwefelarm wurde notwendig, weil der zulässige maximale Schwefelgehalt im Standardheizöl seit 1.1.2008 auf 1.000 ppm bzw. 0,1 % (m/m) halbiert wurde. Hintergrund für den reduzierten Schwefelgehalt ist die nationale Umsetzung europäischer Richtlinien in der dritten Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV). Weitere Neuerungen: Als Wert für den geforderten Energiegehalt des Heizöls ist künftig der Brennwert (HS) festgelegt. Zudem ist der Qualitätsparameter für die thermische Stabilität anzugeben. Dieser Wert beschreibt das Verhalten des Heizöls bei hohen Temperaturen, wie sie in modernen Brennersystemen auftreten können.
Darüber hinaus legt die überarbeitete Norm den maximal zulässigen Gehalt von Fettsäuremethylester (FAME), umgangssprachlich auch als Biodiesel bezeichnet, fest. Die bislang gültige Norm hat jegliche Vermischung von Heizöl EL mit nicht mineralölstämmigen Anteilen verboten. Aufgrund verschiedener logistischer Situationen, beispielsweise der Nutzung derselben Tankwagen zur Auslieferung von Diesel und Heizöl, lassen sich geringfügige Vermischungen beim „klassischen“ Heizöl jedoch nicht ausschließen. Diese werden als unproblematisch erachtet, sofern ein Grenzwert von 0,5 Volumenprozent für FAME in Standardheizöl nicht überschritten wird. Nach wie vor ausgeschlossen ist die Beigabe von wiederaufbereiteten Mineralölprodukten sowie die gezielte Zumischung von Biodiesel in ein Standard- oder schwefelarmes Heizöl.
Die DIN 51603 Flüssige Brennstoffe – Heizöle – Teil 1: Heizöl EL; Mindestanforderungen, ist ab sofort beim Beuth Verlag in Berlin (www.beuth.de) erhältlich.
Vornorm für Bioheizöl
In der neuen Vornorm für ein Heizöl mit Anteilen aus nachwachsenden Rohstoffen oder anderen alternativen Komponenten (DIN V 51603-6, Flüssige Brennstoffe, Heizöle, Teil 6: Heizöl EL A – A steht für „alternativ“), umgangssprachlich Bioheizöl, werden die als notwendig erachteten Mindestanforderungen und Grenzwerte definiert. Der maximal zulässige Schwefelgehalt liegt wie bei Heizöl EL schwefelarm bei 50 mg/kg. Auch die anzuwendenden Verfahren zur Prüfung dieser Eigenschaften sowie die Benennung sind hier geregelt. Die Produzenten von Bioheizöl müssen demnach den Bioanteil in Volumenprozent angeben. Die korrekte Bezeichnung für eine Zumischung von beispielsweise 20 Volumenprozent FAME lautet: Heizöl DIN V 51603-6 EL A Bio 20. Rezepturen zu spezifischen Mischungsverhältnissen sind in der Vornorm aber nicht festgelegt.
Die Arbeitsgruppe „Bioheizöl“ berücksichtigte bei der Erarbeitung der Vornorm alle bis heute gewonnenen Erfahrungen aus Feld- und Laboruntersuchungen. Das wichtigste Ziel ist, vornormgerechtes Bioheizöl in allen im Markt befindlichen Ölheizgeräten, gegebenenfalls mit geringfügigen technischen Modifikationen, einsetzen zu können.
Eine Vornorm wird dann erstellt, wenn die Praxiserfahrungen mit dem Produkt noch nicht von allen interessierten Kreisen als vollständig und ausreichend angesehen werden. Eine Vornorm erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern legt nur solche Eigenschaften fest, die in der bisherigen Diskussion für eine ausreichende Qualität als unbedingt notwenig erkannt wurden. Durch die Anwendung einer Vornorm sollen Erfahrungen gesammelt werden, die später als Grundlage zur Erstellung einer regulären Norm genutzt werden können.
Die Vornorm DIN V 51603-6, Flüssige Brennstoffe, Heizöle, Teil 6: Heizöl EL A ist voraussichtlich zum September 2008 beim Beuth Verlag Berlin (www.beuth.de) erhältlich. Quelle. IWO
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„Wir haben nun Zugriff auf über insgesamt 4000 Produkte der Marken Aral, BP und Castrol, wobei uns durch diese Produkterweiterung speziell im „High Performance Lubs-Bereich“ ganz neue Möglichkeiten bei den Produktanwendungen unserer Kunden zur Verfügung stehen“ so Wolfdietrich Burger.
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