08.07.2008 - 11:43 - Industrie, Bau & Immobilien
Der Sommer macht die Wände feucht - Kontrollierte Wohnungslüftung beugt Schimmel aktiv vor
Pressemitteilung von: BDH e.V.PR Agentur: Sage & Schreibe PR GmbH

Erfrischender Anblick beim kühlen Sommerdrink - Albtraum an der heimischen Wand: Wenn feuchte, warme Luft auf eine kalte Oberfläche trifft, kommt es zur Kondensation von Schwitzwasser und Bauschimmel droht. Quelle: BDH, Köln
Nach einer Studie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena leiden mittlerweile deutschlandweit mindestens drei Millionen Haushalte unter sichtbarem Schimmelbefall. Der Schornsteinfegerverband schätzt sogar bei jeder fünften Wohnung Feuchtigkeits- bzw. Pilzschäden. Vor allem die unsichtbaren Sporen des Wohnungsschimmels sind äußerst schädlich für die Gesundheit – Allergien und Atemwegsbeschwerden drohen. Der Grund für die stetige Zunahme des Schimmelbefalls ist in der von der Energiesparverordnung (EnEV) vorgeschriebenen luftdichten Außenhülle moderner Gebäude zu sehen. Weil in den Häusern kein natürlicher Luftaustausch mehr stattfinden kann, steigt die Belastung der Bausubstanz durch eine hohe Luftfeuchte drastisch an. In einem vier Personen Haushalt etwa werden von den Bewohnern täglich bis zu zehn Liter Wasser abgegeben, die von der Raumluft aufgenommen werden. Weil diese Feuchte nicht mehr entweichen kann, setzt sie sich in der Wand ab und sorgt so für ideale Nistbedingungen für Schimmelsporen.
Aktives Lüften wird somit wichtiger denn je. Doch gerade im Sommer steigert man die Gefahr der Kondensationsfeuchtigkeit durch manuelles Lüften sogar noch, denn je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Trifft diese sommerliche, schwüle Außenluft auf eine kältere Oberfläche, wie etwa eine Innen- oder Kellerwand, kühlt sie dort ab und die Feuchtigkeit wird „ausgeschwitzt“: Das hierbei freigesetzte Kondensat bleibt nicht nur in der Wand hängen, es löst und bindet aus Tapeten und Farben auch noch optimale Nährstoffe für die Schimmelbildung.
Gerade in der heißen Jahreszeit ist also nicht nur wichtig, überschüssige Feuchtigkeit aus der Wohnung abzuführen, sondern gleichzeitig auch keine zusätzliche hineinzulüften. Die ideale Lösung hierfür bieten moderne Wohnungslüftungssysteme. Die Lüftungsanlage sorgt automatisch für den notwendigen Luftaustausch und hält dabei die Luftfeuchtigkeit auf Idealwert. So ist jederzeit ein durchgehend angenehmes und gesundes Raumklima gewährleistet, da Feuchtigkeit, CO2-Konzentration und sonstige Schadstoffe in der Luft kontinuierlich abgeführt werden.
Dabei fungiert die Wohnungslüftung nicht nur als „Schimmeljäger“ und sorgt für ein gesundes Raumklima. Aufgrund der Energieeffizienz einer kontrollierten Lüftungsanlage – die Lüftungswärmeverluste können um bis zu 80% gesenkt werden - spart man zugleich auch bares Geld.
Mehr zum Thema Wohnungslüftung erfahren Sie unter www.wohnungs-lueftung.de, einem gemeinsamen Informationsportal des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. und des Fachinstitutes Gebäude-Klima e.V.
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Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. vertritt die wirtschaftlichen, technischen und politischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung, den Organisationen der Marktpartner und der Öffentlichkeit. Dem BDH gehören 69 Industrieunternehmen und 4 assoziierte Verbände an. Die im BDH organisierten Hersteller erwirtschaften mit über 54.000 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 11 Mrd. €. Dies entspricht einem Marktanteil der deutschen Industrie auf dem europäischen Markt von 60%.
Die im BDH organisierten Unternehmen stellen Systeme der Versorgungstechnik mit dem Schwerpunkt Heizungstechnik her. Zur Produktpalette gehören Heizkessel mit Leistungen von 4 kW bis 35 MW, Brenner, Komponenten der Feuerungstechnik, Heizkörper, Flächenheizungen, Systeme zur Nutzung erneuerbarer Energien, Controls und Abgassysteme. Die Mitgliedsfirmen des BDH bieten komplette Systemlösungen für den Gebäudebereich an, mit Schwerpunkt Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und Wärmeübergabe sowie zur Trinkwassererwärmung auf Basis Gas, Öl, Strom und besonders zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Zu den Mitgliedern des BDH gehören in erster Linie mittelständische Unternehmen, aber auch internationale Marktführer mit Umsätzen von bis zu 2,6 Mrd. €. Die Systeme und Produkte der im BDH organisierten Unternehmen nehmen weltweit eine technologische Spitzenstellung hinsichtlich ihrer Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit ein.
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