08.07.2008 - 09:43 - Medien & Telekommunikation
IfKom sprachen mit Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen
Pressemitteilung von: IfKom / PR Agentur: IfKom e.V.
Zum Thema „Netzversorgung in der Fläche“, trafen sich am 12. Juni Heinz Leymann und Franz-Josef Müller vom Bundesvorstand der IfKom und der heimische Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Recklinghausen.
Zu Beginn des Gespräches wiesen Leymann und Müller darauf hin, dass die IfKom ihre Fachkompetenz auch in der Politik mit einbringen möchten, um beispielsweise eine frühzeitige, fachliche Begleitung entsprechender Gesetzesverfahren auf Bundes- und Landesebene im Kommunikationstechnikbereich zu erreichen.
Das Thema Netzversorgung ist aktueller denn je. In der Politik, der Wirtschaft und zunehmend in der Öffentlichkeit wird das Thema Netzversorgung diskutiert. Die IfKom als Verband der Ingenieure in der ITK – Branche beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit intensiv mit der Infrastruktur der Netze. Grundlage für die Konvergenz der Telefonnetze und Mobilfunknetze zu einer einheitlichen und paketvermittelnden Netzinfrastruktur ist eine adäquate Netzversorgung. In fünf bis zehn Jahren wird der Schritt vom leitungsvermittelten Dienst hin zur IP-Übertragung abgeschlossen sein. In einigen Bereichen, nämlich in den Ballungszentren, ist dieser Schritt bereits realisiert. Für die vielen neuen Dienste und Angebote im digitalen Kommunikationsbereich wird eine breitbandige Netzversorgung benötigt, für die sich die IfKom wirksam einsetzen werden. Die IfKom werden ihre Möglichkeiten der Einflussnahme und der Aufklärung nutzen, bis ein breitbandiges Netzzugangsangebot in entsprechender Qualität für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht. Schließlich soll die gesamte Bevölkerung einen Anspruch auf den Mehrwert durch die Nutzung eines breitbandigen Netzzugangsangebotes haben. Bei der breitbandigen Netzzugangsversorgung darf es keine Zweiklassengesellschaft geben, wie es heute bereits bei der Nutzung des Internets Realität ist. Nicht jeder Nutzer verfügt über eine sogenannte flotte Anbindung. Internet Nutzer, die in Gebieten mit einer schwachen digitalen Infrastruktur wohnen, wie auch in einigen ländlich Bereichen des Kreises Recklinghausen, müssen die Möglichkeit erhalten, hochwertiges DSL zu empfangen. Josef Hovenjürgen MdL: "Beispielsweise die Übertragung großer Datenmengen mit guter Bildqualität gehört bereits heute zur Grundausstattung einer Region für eine prosperierende wirtschaftliche Zukunft."
Die gesamte Bevölkerung soll künftig die Möglichkeit erhalten, von ihrem Wohnsitz aus ein universelles Informationsmedium einrichten zu können. Hovenjürgen sagte den Ifkom-Vertretern seine politische Unterstützung über Düsseldorf in den Bundesrat zu.
Ein weiteres Thema war die seit Januar geltende Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung. IfKom steht auf dem Standpunkt, dass gesetzlich die Erfassung und Weiterverarbeitung aller telekommunikationstechnisch anfallender Basis- und Bewegungsdaten im Zeitalter zunehmender Konvergenz der Möglichkeiten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren ist.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.*)
Wilhelmstr. 40
53111 Bonn
Tel.: +49 (0)228/98 358-0
Fax: +49 (0)228/98 358-74
*) Die Satzung der IfKom ist unter der Nummer 7231 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn eingetragen.
Bundesgeschäftsstelle

Die Ingenieure für Kommunikation e.V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Als berufsständische Vereinigung für Fach- und Führungskräfte in der Kommunikationswirtschaft sind die IfKom der größte Berufsverband von Kommunikationsingenieuren in Europa. Der Verband ist offen für alle Ingenieure und Studenten von Diplomstudiengängen an Universitäten und Hochschulen sowie fördernde Mitglieder aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik.
Im Mittelpunkt des Verbandswirkens steht die Karriereförderung der Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikations-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht.
Zu Beginn des Gespräches wiesen Leymann und Müller darauf hin, dass die IfKom ihre Fachkompetenz auch in der Politik mit einbringen möchten, um beispielsweise eine frühzeitige, fachliche Begleitung entsprechender Gesetzesverfahren auf Bundes- und Landesebene im Kommunikationstechnikbereich zu erreichen.
Das Thema Netzversorgung ist aktueller denn je. In der Politik, der Wirtschaft und zunehmend in der Öffentlichkeit wird das Thema Netzversorgung diskutiert. Die IfKom als Verband der Ingenieure in der ITK – Branche beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit intensiv mit der Infrastruktur der Netze. Grundlage für die Konvergenz der Telefonnetze und Mobilfunknetze zu einer einheitlichen und paketvermittelnden Netzinfrastruktur ist eine adäquate Netzversorgung. In fünf bis zehn Jahren wird der Schritt vom leitungsvermittelten Dienst hin zur IP-Übertragung abgeschlossen sein. In einigen Bereichen, nämlich in den Ballungszentren, ist dieser Schritt bereits realisiert. Für die vielen neuen Dienste und Angebote im digitalen Kommunikationsbereich wird eine breitbandige Netzversorgung benötigt, für die sich die IfKom wirksam einsetzen werden. Die IfKom werden ihre Möglichkeiten der Einflussnahme und der Aufklärung nutzen, bis ein breitbandiges Netzzugangsangebot in entsprechender Qualität für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht. Schließlich soll die gesamte Bevölkerung einen Anspruch auf den Mehrwert durch die Nutzung eines breitbandigen Netzzugangsangebotes haben. Bei der breitbandigen Netzzugangsversorgung darf es keine Zweiklassengesellschaft geben, wie es heute bereits bei der Nutzung des Internets Realität ist. Nicht jeder Nutzer verfügt über eine sogenannte flotte Anbindung. Internet Nutzer, die in Gebieten mit einer schwachen digitalen Infrastruktur wohnen, wie auch in einigen ländlich Bereichen des Kreises Recklinghausen, müssen die Möglichkeit erhalten, hochwertiges DSL zu empfangen. Josef Hovenjürgen MdL: "Beispielsweise die Übertragung großer Datenmengen mit guter Bildqualität gehört bereits heute zur Grundausstattung einer Region für eine prosperierende wirtschaftliche Zukunft."
Die gesamte Bevölkerung soll künftig die Möglichkeit erhalten, von ihrem Wohnsitz aus ein universelles Informationsmedium einrichten zu können. Hovenjürgen sagte den Ifkom-Vertretern seine politische Unterstützung über Düsseldorf in den Bundesrat zu.
Ein weiteres Thema war die seit Januar geltende Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung. IfKom steht auf dem Standpunkt, dass gesetzlich die Erfassung und Weiterverarbeitung aller telekommunikationstechnisch anfallender Basis- und Bewegungsdaten im Zeitalter zunehmender Konvergenz der Möglichkeiten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren ist.
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