06.07.2008 - 16:53 - Gesundheit & Medizin
Pro Psychotherapie e.V. informiert zum Thema Essstörungen auf therapie.de
Pressemitteilung von: Pro Psychotherapie e.V. / PR Agentur: ulrike propach kommunikationsmanagement
Wenn der eigene Körper nicht gefällt
Pro Psychotherapie e.V. informiert auf therapie.de zum Thema Essstörungen
München, 3. Juli 2008. Der Strandurlaub steht vor der Tür, doch für viele Frauen und Männer bedeutet dies kein Vergnügen, sondern selbst auferlegte psychische und körperliche Qualen bei der Gewichtsreduktion. Vorbilder aus den Medien setzen sie unter Druck und führen zu schwerwiegenden Folgen. Jedes fünfte Kind und jeder sechzehnte Erwachsene in Deutschland ist davon betroffen – ein gesellschaftliches Tabu, das landläufig unterschätzt wird.
Essverhalten beginnt im Kopf. An Essstörungen erkrankte Personen zeigen oft die unterschiedlichsten Symptome verschiedener Krankheitsbilder, doch alle Betroffenen haben es gemeinsam, sich ständig mit dem Thema "Essen" und der "Kontrolle" beschäftigen zu müssen. Die Informations- und Rechercheplattform www.therapie.de informiert zum einen über Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Bulimie), Binge Eating Disorder oder Adipositas (Fettsucht). Zum anderen macht der Verein Pro Psychotherapie e.V. darauf aufmerksam, dass bereits Essstörungen vorliegen können, wenn bei einem Betroffenen noch nicht extremes Unter-, Übergewicht oder Gewichtsschwankungen, totale Nahrungsverweigerung, Leistungsveränderung oder physische, psychische oder soziale Begleiterscheinungen auffallen. Ein Fragebogen lädt dazu ein, zu überprüfen, ob das Essverhalten normal ist oder schon beginnende Symptome vorliegen.
Lesen Sie mehr zum Thema unter www.therapie.de/psyche/info/diagnose/essstoerungen/einlei...
Von Essstörungen sind meist Mädchen und junge Frauen betroffen, in zunehmendem Maße aber auch Jungen, Männer und ältere Frauen. Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland im Alter zwischen elf und 17 Jahren weist Symptome einer Essstörung auf - hochgerechnet rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2007 litten laut dem Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen fast vier Millionen Menschen unter gefährlichem Untergewicht (dazu zählen Senioren, Krebs-, Dialyse- und HIV-/Aids-Patienten sowie Magersüchtige). Über 100.000 Menschen, insbesondere Frauen zwischen 15 und 35 Jahren, seien damals an Magersucht, 600.000 Frauen und Männer an Bulimie erkrankt gewesen.
Seit einiger Zeit ist die Gesellschaft mit einem überschlanken Schönheitsideal konfrontiert, parallel dazu wird das Thema Essstörungen eher tabuisiert. Gerade weil diese Problematik viele Menschen überfordert und meist psychische Ursachen hat, ist es wichtig, rechtzeitig professionelle Hilfe zu bekommen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ansprechpartner therapie.de
Pro Psychotherapie e.V.
Dipl.-Psych. Fritz Propach
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www.therapie.de/psyche/info/impressum/presse/
Das Onlineportal therapie.de ist ein Angebot des im Jahr 2004 gegründeten gemeinnützigen Vereins „Pro Psychotherapie e.V.“ aus München, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen mit psychischen Problemen zu unterstützen. Für interessierte Laien ist das Portal genauso geeignet, wie für Experten, die fachlichen Austausch suchen.
Pro Psychotherapie e.V. informiert auf therapie.de zum Thema Essstörungen
München, 3. Juli 2008. Der Strandurlaub steht vor der Tür, doch für viele Frauen und Männer bedeutet dies kein Vergnügen, sondern selbst auferlegte psychische und körperliche Qualen bei der Gewichtsreduktion. Vorbilder aus den Medien setzen sie unter Druck und führen zu schwerwiegenden Folgen. Jedes fünfte Kind und jeder sechzehnte Erwachsene in Deutschland ist davon betroffen – ein gesellschaftliches Tabu, das landläufig unterschätzt wird.
Essverhalten beginnt im Kopf. An Essstörungen erkrankte Personen zeigen oft die unterschiedlichsten Symptome verschiedener Krankheitsbilder, doch alle Betroffenen haben es gemeinsam, sich ständig mit dem Thema "Essen" und der "Kontrolle" beschäftigen zu müssen. Die Informations- und Rechercheplattform www.therapie.de informiert zum einen über Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Bulimie), Binge Eating Disorder oder Adipositas (Fettsucht). Zum anderen macht der Verein Pro Psychotherapie e.V. darauf aufmerksam, dass bereits Essstörungen vorliegen können, wenn bei einem Betroffenen noch nicht extremes Unter-, Übergewicht oder Gewichtsschwankungen, totale Nahrungsverweigerung, Leistungsveränderung oder physische, psychische oder soziale Begleiterscheinungen auffallen. Ein Fragebogen lädt dazu ein, zu überprüfen, ob das Essverhalten normal ist oder schon beginnende Symptome vorliegen.
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Von Essstörungen sind meist Mädchen und junge Frauen betroffen, in zunehmendem Maße aber auch Jungen, Männer und ältere Frauen. Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland im Alter zwischen elf und 17 Jahren weist Symptome einer Essstörung auf - hochgerechnet rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2007 litten laut dem Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen fast vier Millionen Menschen unter gefährlichem Untergewicht (dazu zählen Senioren, Krebs-, Dialyse- und HIV-/Aids-Patienten sowie Magersüchtige). Über 100.000 Menschen, insbesondere Frauen zwischen 15 und 35 Jahren, seien damals an Magersucht, 600.000 Frauen und Männer an Bulimie erkrankt gewesen.
Seit einiger Zeit ist die Gesellschaft mit einem überschlanken Schönheitsideal konfrontiert, parallel dazu wird das Thema Essstörungen eher tabuisiert. Gerade weil diese Problematik viele Menschen überfordert und meist psychische Ursachen hat, ist es wichtig, rechtzeitig professionelle Hilfe zu bekommen.
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