03.07.2008 - 17:11 - Kunst & Kultur
Neuer Direktor des Museums für Islamische Kunst
Pressemitteilung von: Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat in seiner heutigen Sitzung Dr. Stefan Weber zum neuen Direktor des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin bestimmt.
Ab 1. Februar 2009 wird der 41-Jährige unmittelbar Nachfolger des amtierenden Direktors Prof. Dr. Claus-Peter Haase, der in den Ruhestand geht. Stefan Weber ist ein ausgewiesener Experte der Islamischen Kunstgeschichte und Archäologie mit international herausragenden Leistungen. Zudem verfügt er über reiche Erfahrungen bei der Präsentation von Werken der Kunst und Kultur und der Organisation internationaler wissenschaftlicher Veranstaltungen, was ihn für das neue Amt bestens qualifiziert. Er ist Mitglied nationaler und internationaler Gutachtergremien und Gesellschaften für Islamische Kunst. Derzeit ist er als Associated Professor for Material History am Institute for the Study of Muslim Civilisations an der Aga Khan University in London tätig.
Nach seinem Studium der Islamwissenschaften (Arabisch, Persisch, Türkisch) und der Islamischen Kunstgeschichte war Stefan Weber Referent am Orientinstitut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft in Beirut. Er verfügt über ein breites Spektrum an Fremdsprachenkenntnissen und hat bisher viele internationale und interdisziplinäre Dokumentations-, Restaurierungs-, Ausstellungs- und Forschungsprojekte geleitet.
Er sieht es als seine Aufgabe an, dem Berliner Museum als bedeutendster Einrichtung seiner Art in Deutschland im Kontext der Neustrukturierung des Pergamonmuseums und der Museumsinsel neue Wege zu eröffnen. Insbesondere in der Rekonstruktion von Lebenswelten sieht er vielversprechende Potenziale für eine zeitgemäße Präsentationsform islamischer Kunst und Kultur.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von-der-Heydt-Str. 16-18
10785 Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Stefanie Heinlein
E-Mail:
Tel.: +49 (0)30 25463-206
Fax: +49 (0)30 25463-268
www.preussischer-kulturbesitz.de
www.museumsinsel-berlin.de
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz zählt zu den größten Kultureinrichtungen weltweit. Sie wurde 1957 als bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet, um „die ihr übertragenen preußischen Kulturgüter für das deutsche Volk zu bewahren, zu pflegen und zu ergänzen […]. Sie wird rechtlich und finanziell von Bund und allen Ländern getragen. Ihre fünf Einrichtungen sind die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, das Ibero-Amerikanische Institut und das Staatliche Institut für Musikforschung.
Ab 1. Februar 2009 wird der 41-Jährige unmittelbar Nachfolger des amtierenden Direktors Prof. Dr. Claus-Peter Haase, der in den Ruhestand geht. Stefan Weber ist ein ausgewiesener Experte der Islamischen Kunstgeschichte und Archäologie mit international herausragenden Leistungen. Zudem verfügt er über reiche Erfahrungen bei der Präsentation von Werken der Kunst und Kultur und der Organisation internationaler wissenschaftlicher Veranstaltungen, was ihn für das neue Amt bestens qualifiziert. Er ist Mitglied nationaler und internationaler Gutachtergremien und Gesellschaften für Islamische Kunst. Derzeit ist er als Associated Professor for Material History am Institute for the Study of Muslim Civilisations an der Aga Khan University in London tätig.
Nach seinem Studium der Islamwissenschaften (Arabisch, Persisch, Türkisch) und der Islamischen Kunstgeschichte war Stefan Weber Referent am Orientinstitut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft in Beirut. Er verfügt über ein breites Spektrum an Fremdsprachenkenntnissen und hat bisher viele internationale und interdisziplinäre Dokumentations-, Restaurierungs-, Ausstellungs- und Forschungsprojekte geleitet.
Er sieht es als seine Aufgabe an, dem Berliner Museum als bedeutendster Einrichtung seiner Art in Deutschland im Kontext der Neustrukturierung des Pergamonmuseums und der Museumsinsel neue Wege zu eröffnen. Insbesondere in der Rekonstruktion von Lebenswelten sieht er vielversprechende Potenziale für eine zeitgemäße Präsentationsform islamischer Kunst und Kultur.
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