(openPR) Klare Kritik am Vorschlag der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Medizin e.V. (IGÄM) zum neuen Gütesiegel für Schönheitschirurgen
- Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) spricht von einer gezielten Irreführung und Verunsicherung der Patienten
München, 23.06.2008 – Die Diskussion um Sicherheit und Qualität in der Schönheits-chirurgie ist mit dem aktuellen Vorstoß zum „Grünen Prüfsiegel“ erneut entfacht. „Das geplante ‚grüne Prüfsiegel’ ist überflüssig und irreführend“, so Professor Christian J. Gabka, Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC), zum Vorschlag der IGÄM (Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Medizin e.V.). „Das angebliche Qualitätskennzeichen trägt nicht nur zur Verwirrung der Patienten bei, sondern ist auch in fachlicher Hinsicht zu verurteilen.“ So können auch Ärzte das „Grüne Prüfsiegel“ erwerben, die über keine entsprechende Facharztausbildung verfügen. „Auf diese Weise wird es selbst ernannten Schönheitschirurgen weiter erleichtert, ästhetische Operationen und Behandlungen durchzuführen und dies zu Lasten der Patienten“, so Professor Gabka weiter. Schon heute sind Begriffe wie „Schönheitschirurg“ oder „kosmetischer Chirurg“ nicht geschützt. Das bedeutet, jeder Arzt kann sich mit ihnen schmücken, ohne über eine entsprechend fundierte Ausbildung zu verfügen. „Das ist ein gefährlicher Zustand für die Patienten, die sich dieser Tatsache häufig nicht bewusst sind.“
Sicherheit und Qualität durch professionelle Aus- und Weiterbildung
Für eine erfolgreiche und sichere Schönheitsoperation empfiehlt sich der Gang zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Hierbei handelt es sich um ein staatlich geprüftes Qualitätsmerkmal, das eine mindestens sechsjährige Facharztausbildung mit einschlägigen Prüfungen, intensiver Operationserfahrung und psychologischen Grundkenntnissen voraussetzt. So werden in den Fachverband der VDÄPC ausschließlich Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie aufgenommen. Die VDÄPC verfügt damit über strenge Aufnahmekriterien, um im Sinne der Patienten eine seriöse und hochqualifizierte Behandlung zu gewährleisten. Die VDÄPC ist der größte deutsche Fachverband Plastischer Chirurgen mit Schwerpunkt in der Ästhetischen Chirurgie.
Beratungs-Checkliste für mehr Sicherheit bei der Arztwahl
Im Vorfeld einer professionellen Behandlung steht die kompetente Beratung durch einen ausgebildeten Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Um Patienten bei der Arztwahl zu unterstützen, hat die VDÄPC eine Beratungs-Checkliste mit den wichtigsten Punkten erstellt, die grundsätzlich vor einer ästhetischen Operation beachtet und mit dem Facharzt besprochen werden sollten. Eine Liste mit Fachärzten in ganz Deutschland finden Interessierte unter www.vdaepc.de in der Rubrik Service & Informationen.
Die Beratungs-Checkliste steht kostenlos unter www.vdaepc.de in der Rubrik „Ästhetische Operationen“ zum Download bereit.







