(openPR) Von Frühjahr bis Herbst schwärmen Honigbienen, Wespen und Hornissen zur Nahrungssuche aus, dann kann es für Allergiker gefährlich werden. Von Natur aus sind die Insekten nur selten aggressiv, wenn sie sich aber bedroht fühlen, stechen sie zu. Für den überwiegenden Teil der Menschen ist solch ein Stich zwar schmerzhaft aber harmlos. Allerdings müssen etwa 3000 Insektengiftallergiker jedes Jahr in Deutschland durch den Notarzt versorgt werden. Die Dunkelziffer bei Todesfällen wird relativ hoch geschätzt. Denn so mancher Todesfall durch einen Insektenstich wird nicht richtig erkannt und fälschlich anderen Ursachen zugerechnet.
Ein normal empfindsamer Mensch erlebt einen Insektenstich schlimmstenfalls als eine schmerzhafte und juckende Reaktion rund um die Einstichstelle, die meist nach einigen Stunden wieder abklingt. Etwa vier bis fünf Prozent der Deutschen reagieren allerdings überempfindlich. Für sie kann jeder Stich einer Honigbiene, einer Wespe oder Hornisse lebensgefährlich sein. Bei Allergikern können nach einem Stich innerhalb weniger Minuten Schweißausbrüche, tränende Augen, Atemnot, Hautausschlägen, Schwindel, Herzrasen, Zittern, Übelkeit oder Erbrechen eintreten.
Schlimmstenfalls kann es zu einem Allergieschock (anaphylaktischen Schock) mit Bewusstlosigkeit und Atem- bzw. Kreislaufstillstand kommen. Laut Statistischem Bundesamt gehen jährlich 10 bis 20 Todesfälle auf Insektenstiche zurück.
Hohe Erfolgschancen bei der Therapie
Wer weiß, dass er auf Insektengift allergisch reagiert, sollte im Sommer immer ein Notfallset bei sich tragen. Das Notfallset enthält z.B. eine Spritze oder ein Spray mit Adrenalin zur Bekämpfung der Atem- und Kreislaufbeschwerden, sowie Kortison und Antihistaminika.
Menschen, die schon einmal eine problematische allergische Reaktion auf einen Insektenstich erlebt haben, rät der Allergologe Prof. Dr. Ulrich Amon, Ärztlicher Direktor der PsoriSol Fachklinik für Dermatologie und Allergologie, Hersbruck dringend zu einer spezifischen Immuntherapie (Allergie-Impfung, Hyposensibilisierung, Desensibilisierung).
Der Arzt macht zuerst einen Allergietest, um genau zu diagnostizieren, worauf der Patient allergisch reagiert. In einer anschließenden Beratung wird entschieden, ob eine Hyposensibilisierung in Frage kommt. Bei dieser Methode wird das entsprechende Gift in stark verdünnter Form in langsam steigender Dosierung unter die Haut gespritzt, um das Immunsystem anzuregen, Antikörper gegen das Gift zu bilden. So wird der Organismus mit der Zeit immer unempfindlicher für das Gift. Ziel der Hyposensibilisierung ist es, die Empfindlichkeit des Allergikers auf Insektengift zu senken und möglichst lang haltenden Schutz zu gewährleisten. Der Therapieerfolg bei Wespen- und Bienengiftallergie liegt bei 90%. Die hohen Erfolgsraten wurden jüngst auf dem Kongress der Europäischen Akademie für Allergologie und Klinische Immunologie in Barcelona bestätigt.
Mit der sogenannten Ultra-Rush-Therapie haben wir seit Jahren exzellente Erfahrun-gen gemacht, so Prof. Amon weiter. Dies erfordert einen zweieinhalbtägigen Klinik-aufenthalt zur Einleitung der Basistherapie unter ärztlicher Beobachtung. Die Thera-pie muss dann im Allgemeinen über mindestens 3 Jahre im Rhythmus von 4 Wochen
ambulant fortgesetzt werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an PsoriSol Fachklinik für Dermato-logie und Allergologie, Akutkrankenhaus, Mühlstraße 31, D - 91217 Hersbruck bei Nürnberg, Rezeption Telefon: +49 (0)9151 / 729 – 0, Telefax: +49 (0)9151 / 729 – 200, E-Mail:

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Über das Unternehmen
PsoriSol Fachklinik für Dermatologie und Allergologie – die Nummer 1 in Sachen Haut
Die PsoriSol Fachklinik liegt im Städtchen Hersbruck, im Herzen der Fränkischen Alb. Hersbruck bildet mit seinen umliegenden Gebieten die Gesundheitsregion Hersbrucker Land. Seit mehr als 17 Jahren sind die Pforten der PsoriSol Fachklinik für Dermatologie und Allergologie auf dem ehemaligen Anwesen der Sartorius`schen Kunstmühle für die Patienten geöffnet.
In der Behandlung von dermatologischen und allergologischen Erkrankungen ist sie die größte Akutklinik ihrer Art in Deutschland. Hier wird naturgemäß auch eine große Anzahl an vollstationären Patienten pro Jahr behandelt. Die Hauptbehandlungsschwerpunkte sind:
Psoriasis (Schuppenflechte)
Neurodermitis und Erkrankungen des atopischen Formenkreises
Hand- und Fußekzeme
Hauttumore
Urticaria (Nesselsucht)
Urticaria pigmentosa (Mastozytose)
Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten
Insektengiftallergie, Hyposensiblisierung
Ulcus cruris
jede andere Hauterkrankung
Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Ulrich Amon ist zudem einer der renommiertesten Fachärzte für Dermatologie und Allergologie in Deutschland. Das bedeutet Vorsprung durch Erfahrung und Qualität für unsere Patienten.
Ein interdisziplinäres Therapeutenteam aus Allergologen, Dermatologen, Internisten, Ernährungswissenschaftlern und Psychologen tragen gemeinsam mit dem Patienten zur Stabilisierung des Gesundheitszustandes bei. Bei uns wird der Patient nicht passiv behandelt, sondern aktiv in den Therapieprozeß mit einbezogen. Hierzu gehört eine umfassende Diagnostik ebenso wie intensive Schulungen und Trainings, die den Patienten befähigen mit auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren der Erkrankung umzugehen.
Die Klinik verfügt über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten, wie Laserverfahren, UV-Lichttherapie, Hauttransplantationsverfahren u.v.m..
In unserer physikalischen Therapieabteilung werden Sie fachmännisch betreut. Unter Anleitung eines Therapeuten und teilweise mit Geräten trainieren Sie Ihr Herz-Kreislauf-System und kräftigen die Muskulatur schonend. Die Übungen sind sowohl als Gruppen, als auch als Einzeltherapie möglich. Ganzkörper- und funktionelle Rücken- und Wirbelsäulengymnastik mit praxisnahen Tipps für den Alltag helfen bei Rückenbeschwerden.
Ebenso bieten wir ein Repertoire der Physikalischen Therapie, wie Massagen, Lymphdrainage, Fußreflexzonenmassage, Aquafitness und vieles mehr an.
Die PsoriSol Fachklinik bietet Tradition und Modernität in perfektem Einklang. In unserem Haus erwartet Sie aller erdenkliche Komfort auf hohem Niveau, in einer gepflegten Atmosphäre, die aber auch Herzlichkeit und Wärme ausstrahlt. Hier finden Sie Ruhe und Erholung, Geselligkeit und Aktivität, einen Ort, an dem die Seele auflebt.
Die 153 Akut-Betten des Hauses befinden sich in komfortablen Ein- und Zweibettzimmern, die stilvoll eingerichtet sind, mit separater Dusche und WC, Fön, Kühlschrank, Telefon, Farb-TV und Radio ausgestattet. Und jede Menge Behaglichkeit inklusive. In einzelnen Zimmern ist auch ein Internet-Anschluss möglich, fragen Sie uns danach.
Kulinarisch werden Sie von unserem Küchenteam mit einem abwechslungsreichen Speisenangebot, verschiedenen Kostformen (u. a. vegetarisch, fettreduziert, hypoallergen) und einem reichhaltigem Salatbuffet verwöhnt. In unserem Restaurant, idyllisch am Ufer der Pegnitz nehmen Sie Ihre Mahlzeiten ein. Ein perfektes Zusammenspiel vieler Details. Auch Besucher sind bei uns gern gesehen Gäste gegen einen kleinen Unkostenbeitrag.