10.06.2008 - 14:36 - IT, New Media & Software

Geodaten-Anwendung für Landwirte zur digitalen Beantragung von EU-Subventionen jetzt auch in Niedersachsen

Pressemitteilung von: GDV mbH

Bild im Großformat
Luftbilder spielen in der Verwaltung landwirtschaftlicher Betriebe inzwischen eine wichtige Rolle
Aller guten Dinge sind drei... Mit Niedersachsen hat sich nun das dritte Flächenbundesland für eine auf GDV-MapBuilder basierende GIS-Anwendung zur Beantragung der Agrarförderungen für Landwirte entschieden. Der Stadtstaat Bremen wird dabei sozusagen "nebenbei" mitversorgt.
Damit können nach Fertigstellung bis zu 50.000 Landwirte ihre Anträge zur EU-Förderung von landwirtschaftlichen Flächen mit einer einfach zu bedienenden GIS-basierten Anwendung bequem am heimischen PC stellen. Die Erfahrung in anderen Bundesländern zeigt eine unerwartet hohe Akzeptanz bei den Anwendern. Die liegt sicherlich in erster Linie im deutlich geringeren Aufwand gegenüber den früheren Analog-Verfahren mit Papier-Formularen begründet. Zum Teil spielt aber auch ("Google Earth sei Dank") eine "Portion" Faszination beim unbedarften Arbeiten mit Luftbildern und digitalen Karten eine Rolle. Die Anwendung wird inklusive der Geobasisdaten (Luftbilder und Flurgrenzen) auf CD zur Verfügung gestellt und soll bereits im Frühjahr 2009 operativ eingesetzt werden. Durch die starke Vereinfachung bei der verwaltungsinternen Bearbeitung, der nun digital übermittelten Antragsdaten, kommt es auch dort zu Einspareffekten, die Ressourcen für andere Aufgaben freisetzen oder den Steuerzahler entlasten helfen.
GDV-MapBuilder ist bereits in Hessen und dem Saarland die technologische Basis für die GIS-Anwendungen im InVeKoS-Agrar-Umfeld. Neben den Anwendungen für die Antragstellung gehört hierzu zum Beispiel auch Software zur Vorort-Kontrolle oder zur Verwaltung des zentralen Referenzsystems (Feldblock- oder Schlagkataster). Hierbei kommen unterschiedliche, frei kombinierbare Schnittstellen zu Datenquellen und Diensten zum Einsatz (XML, WMS, Informix, Postgres, Oracle, ArcGIS Server etc.). Bei den Anwendungen handelt es sich um reine JAVA-Entwicklungen, die damit auch direkt Linux-tauglich sind.
Die Einführung von GIS-Anwendungen zur digitalen Antragstellung von Fördermitteln bietet nicht nur ein enormes Einsparungspotenzial beim notwendigen Arbeitsaufwand. Ganz nebenbei ergibt sich auch ein nennenswerter, positiver Effekt für die Umwelt: In Hessen, wo das Verfahren seit 2005 etabliert ist, werden im Vergleich zum früheren Verfahren inzwischen jährlich etwa 3 Tonnen Papier eingespart!
Weitere Informationen zu GDV-MapBuilder finden sich unter der Rubrik "Produkte & Downloads" auf www.gdv.com. Ein Anwenderbericht zum hessischen FIS-InVeKoS-GIS kann bei der GDV kostenfrei angefordert werden. Ein kürzlich in der Business Geomatic erschienener Fachartikel ist unter folgendem Link downloadbar: www.gdv.com/down/download/sonstiges/BG_4_08_Seite%202.pdf

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

GDV Gesellschaft für geografische Datenverarbeitung mbH

Herr Hurys


Binger Straße 49-51
55218 Ingelheim
Fon: 06132-7148-15

Die Gesellschaft für geografische Datenverarbeitung mbH (GDV) beschäftigt sich seit 1993 mit der Implementierung von Software-Komponenten zur Verarbeitung, Analyse und Abfrage von digitalen räumlichen Daten in IT-Architekturen. Hierbei kommen neben geografischen Informationssystemen (GIS) von Fremdherstellern (z. B. ESRI) auch eigene GIS-Basistechnologie und Open-Source-Software zum Einsatz. Das Unternehmen besitzt umfassendes Know-how im Bereich der client- und serverseitigen Anwendungsentwicklung. Die Entwicklung fachspezifischer GIS-Anwendungen und deren nachhaltige Integration in die vorhandene Geodateninfrastruktur (GDI) gehören zu den Kernkompetenzen der GDV. Zentrales Produkt ist dabei das GIS-API GDV-MapBuilder. Mobile GIS-Lösungen gehören ebenso zum Portfolio wie webbasierte Anwendungen zur Analyse, Abfrage und Bearbeitung von digitalen räumlichen Daten (Webmapping). Schulungen und Workshops zu GIS-Themen für Einsteiger und Experten runden das Leistungsspektrum der GDV ab.

Als Partner für Geoinformatik und digitale räumliche Daten bietet die GDV verschiedene hochperformante Software-Lösungen rund um das Thema GIS.

GIS-Anwendungsentwicklung: Mit dem Java-API GDV-MapBuilder lassen sich auf einfache Weise maßgeschneiderte client- oder serverseitige Software-Lösungen entwickeln. Diese bilden Ihren Arbeitsablauf exakt ab und besitzen nur so viel GIS-Funktionalität, wie Sie oder Ihre Kunden wirklich benötigen.

Browserbasierte Fachauskunftsysteme: Mit GDV-WebGIS Office steht Ihnen ein leistungsfähiges Produkt mit einer offenen Architektur, z. B. für Ihre kommunale Fachanwendung, zur Verfügung.

Kartendienstpublikation: Stellen Sie anderen Ihre raumbezogenen Fachdaten als anschaulichen und interaktiven Kartendienst einfach und schnell im Intranet oder im Internet zur Verfügung. Mit GDV-WebGIS Studio gelingt Ihnen dies auch ohne technische Spezialkenntnisse in kürzester Zeit.

Geo-Datenbanken: Längst spielt die datenbankseitige Prozessierung räumlicher Daten eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung moderner Data-Warehouse- oder Business- Intelligence-Lösungen. Nutzen Sie unsere Kompetenz bei der Abbildung raumbezogener Daten und Prozesse auf Ihrem Datenbanksystem.

Daten-Konverter: Unsere Konverter für amtliche Daten der deutschen Landesvermessung und Katasterverwaltung setzen Maßstäbe in Sachen Preis, Leistung und Robustheit.

Alle Lösungen zeichnen sich durch eine hohe Bedienerfreundlichkeit aus, basierend auf einer intuitiven Benutzerführung. Die einzelnen Produkte sind gut aufeinander abgestimmt. Aufgrund der offenen Schnittstellen können sie sowohl untereinander als auch mit Fremdsystemen kommunizieren.

Der vorurteilslose Einsatz proprietärer und Open-Source-Software ist tief in der Firmenphilosophie der GDV verwurzelt. Das Unternehmen sieht seine Aufgabe darin, eine unter technischen wie finanziellen Gesichtspunkten optimale und kundenorientierte Systemarchitektur zu entwerfen und umzusetzen. Open-Source- Produkte und proprietäre Lösungen schließen sich dabei keineswegs aus, sondern ergänzen sich bestens. Sind von Kundenseite keine Präferenzen gesetzt, entscheidet einzig und allein die jeweilige Aufgabenstellung in Abhängigkeit von IT-Umgebung und finanziellen Mitteln darüber, auf welcher Basis GIS-Technologie implementiert wird. Gefragt ist eine möglichst effektive, wirtschaftliche und nachhaltige Projektumsetzung über die Grenzen softwarephilosophischer Grundsatzdiskussionen hinweg.

News-ID: 218158 • Views: 1000

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr