23.05.2008 - 11:23 - Industrie, Bau & Immobilien
Unterschätzte Gefahr durch Hausschwamm - Massive Schäden schon in kurzer Zeit
Pressemitteilung von: DomoLytik - Institut für Gebäude- und Innenraumanalytik GmbH
Würfelbruch nach Befall mit holzzerstörenden Pilzen. DomoLytik bestimmt Ursache und Art des Befalls und hilft die Ursache nachhaltig zu beseitigen.
Bei Verdacht ist schnelles Handeln ein Muss
Vor allem in älteren Bauten mit tragender Holzkonstruktion hat das längere Einwirken von Feuchtigkeit oft fatale Auswirkungen. Echter Hausschwamm etwa macht eine aufwändige Sanierung unausweichlich. Denn der Bauholzpilz entzieht dem Holz die Zellulose, lässt es brüchig werden und führt letztlich zu akuter Einsturzgefahr. Das Tückische daran ist, so der Experte, "dass sich, lange bevor der Laie etwas erkennt, die innere Zerstörung des Holzes im fortgeschrittenen Stadium befinden kann." Wichtig ist daher, frühzeitig einen Fachmann zu Rate zu ziehen, empfiehlt Dr. Pitschke. "Wartet man da zu lange, potenziert sich das Risiko." Überdies können Geschädigte nur durch frühes Eingreifen noch versuchen hohe Sanierungskosten zu vermeiden. Sachverständige – etwa von DomoLytik – bestimmen die Ursache und die Art des Befalls, grenzen die geschädigten Stellen ein und helfen die Ursache nachhaltig zu beseitigen.
Gegen Hausschwammbefall hilft nur die Radikalkur
Trotz der sehr unterschiedlichen Schadensszenarien gibt es für Schimmel und holzzerstörenden Pilze den einen Hauptauslöser: Feuchtigkeit. "Und hier müssen alle präventiven Maßnahmen greifen", betont der DomoLytik-Institutsleiter. "Ist aber erst einmal das Kind in den Brunnen gefallen, lässt sich eine Sanierung – auch nach der Behebung des Wasserschadens – nicht mehr vermeiden." Wenn der Feuchtigkeitsgehalt von befallenem Holz sinkt, gehen die holzzerstörenden Pilze in eine Trockenstarre über. Durch eine erneute Feuchtigkeitszufuhr können sie wieder explosionsartig wachsen. Pilzbefallenes Holz muss deshalb grundsätzlich entfernt werden, wie es die maßgebliche DIN 68800 vorschreibt. Zudem bietet einzig eine chemische Holzschutzbehandlung des verbleibenden und des neu einzusetzenden Holzes ausreichend Sicherheit vor einem Neubefall. Hierfür sollten in der Regel umwelt- und gesundheitsverträgliche Borsalze zum Einsatz kommen.
Hintergrund: Vielfalt der holzzerstörenden Pilze
Zu den Bauholzpilzen gehören Porlinge, Blättlinge sowie Hausschwamm, Kellerschwamm und Porenschwamm. In Mitteleuropa sind insgesamt etwa 60 verschiedene Arten in Gebäuden anzutreffen. Den größten Schaden richtet dabei der Echte Hausschwamm an, der auch im Einzelfall die umfangreichsten Sanierungsmaßnahmen nach sich zieht. Deswegen sind in einzelnen Bundesländern der Schwammbefall und die erfolgreiche Bekämpfung der Bauaufsichtsbehörde anzuzeigen. Aufgrund seiner unterschätzten Bedeutung und Verbreitung wurde der Echte Hausschwamm 2004 von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) zum "Pilz des Jahres" gewählt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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