21.05.2008 - 11:47 - Vereine & Verbände
PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband legt Studie über Mängel bei der Vermittlung benachteiligter Jugendlicher vor
Pressemitteilung von: Paritätischer Wohlfahrtsverband
Der Verband fordert neben einem Rechtsanspruch auf Schulabschluss vor allem den gesetzlichen Vorrang für Ausbildung.
„Gerade die Jugendlichen, die auf eine gute Förderung angewiesen sind, bleiben auf der Strecke“, mahnt Richard Wahser, Vorstandsvorsitzender des PARITÄTISCHEN Hamburg. Von den bundesweit rund eine Million arbeitslos gemeldeten Jugendlichen unter 25 Jahren haben zwei Drittel keinen Berufsabschluss, ein Viertel noch nicht einmal einen Schulabschluss. Allein in Hamburg verlassen zwölf Prozent der Jugendlichen die Schule ohne Abschluss. Jedes Jahr werden so ca. 1.700 junge Menschen mit geringen Zukunftsaussichten in die Suche nach einem Ausbildungsplatz entlassen.
Eine bessere Förderung bedarf auch einer engeren Zusammenarbeit der Schule mit Trägern der Jugendsozialarbeit. „Wir dürfen aber die Schulen nicht aus der Pflicht nehmen“, so Wahser, „Ziel der Schulpolitik muss es sein, dass kein Kind die Schule ohne Abschluss verlässt.“
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Christian Böhme
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wandsbeker Chaussee 8
22089 Hamburg
Tel. 040/415201-59
Der Verband ist eine Service-Einrichtung für seine zurzeit 330 Mitglieder, die unter eigenem Namen und Logo auftreten. Sie arbeiten auf allen Gebieten der Sozial-, Jugend-, Frauen-, Alten-, Behinderten- und Gesundheitshilfe, betreiben ca. 1.000 Einrichtungen und Dienste, in denen 16.000 hauptamtlich Beschäftigte sowie 10.000 ehrenamtlich tätige Helfer/innen und Organmitglieder wirken.
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