21.05.2008 - 08:07 - Politik, Recht & Gesellschaft
KOMPETENZDSCHUNGEL IM ELEMENTARBILDUNGSBEREICH ÖSTERREICHS - Bundesweite Gesamtlösung gefordert
Pressemitteilung von: Plattform EduCare
„Bildung beginnt lange vor der Schule, daher müssen elementare Bildungseinrichtungen in die gesamt-österreichische Bildungslandschaft eingegliedert werden!“ meint Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Kinderfreunde Österreich und Mitglied der Steuergruppe der Plattform EduCare.
„Bildung beginnt mit dem Beginn des Lebens. Im ganzheitlichen Sinn geht Bildung über die reine Wissensvermittlung und den Erwerb von Fertigkeiten (Sachkompetenz) hinaus und schließt die Fähigkeit, in Gemeinschaft und Gesellschaft zu leben und die Entwicklung von Werten (Sozialkompetenz) sowie die Entwicklung von Selbstbewusstsein und einer eigenen Identität (Selbstkompetenz) ein“ ergänzt Mag. Rosina Pulker vom Österreichischen Dachverband der Berufsgruppen der Kindergarten- und Hortpädagogen/innen ÖDKH.
Die Bedeutung der frühen Entwicklungsjahre vor allem im Hinblick auf die Lern- und Leistungsfähigkeit der Kinder und für deren spätere Lebensperspektiven ist wissenschaftlich längst hinreichend bewiesen.
„Nicht nur die PISA-Ergebnisse, sondern auch andere Studien und Erhebungen – wie z. B. die OECD-Studie „Starting strong“ und zuletzt die Experten/innenkommission im BM:UKK stellen dem österreichischen Bildungssystem kein gutes Zeugnis aus“, meint der Leiter der Kommission Univ.-Prof. Dr. Schilcher, und präzisiert dazu:
• „Zu spät beginnt eine strukturierte und organisierte Frühförderung im Kindesalter. In 4505 Kindergärten wurden 2006/07 195.000 Kinder betreut: Bei 404.700 Kindern zwischen dem 2. und 6. Lebensjahr, die die Bevölkerungsstatistik ausweist, sind das gerade einmal 48 %.“
• „Die Bildungs- und Erziehungsziele sind regional, je nach Kindergartenträger und oft je nach persönlicher Einstellung der Kindergartenpädagoginnen unterschiedlich.“
• „Wir sind vermutlich das einzige Land der Welt mit einer Kompetenzverteilung im Bildungsbereich, die niemand versteht und niemand braucht!“ (Zitate 2. Zwischenbericht der Experten/innenkommission im BMUKK vom April 2008)
„Auch Wirtschaftexperten untermauern die Forderung nach elementaren Bildungseinrichtungen!“, sagt der Forschungskoordinator und wissenschaftliche Mitarbeiter des WIFO, Mag. Alois Guger und präzisiert:
• Eine möglichst frühzeitige Förderung von Schülerinnen und Schülern ist eine wichtige Maßnahme gegen ein späteres Scheitern im Bildungsprozess und wirkt der Verfestigung sozioökonomischer Benachteiligungen entgegen.
• Die Einführung eines verpflichtenden Kindergartenjahres soll helfen, mögliche Schwächen frühzeitig zu erkennen und die Chancengleichheit zum Schulbeginn zu erhöhen.
• Insbesondere Kinder aus bildungsfernen Schichten, die hinter dem für ihr Alter charakteristischen Qualifikationsprofil zurückbleiben, können ohne Frühförderung im Kindergarten die Benachteiligungen durch das familiäre Umfeld häufig nicht mehr ausgleichen. Vor allem durch die Behebung sprachlicher und sozialer Defizite kann die Chancengleichheit im Bildungssystem verbessert werden. (WIFO-Studie im Auftrag von Wirtschaftskammer Österreich, Bundesarbeitskammer, Österreichischem Gewerkschaftsbund und Landwirtschaftskammer Österreich, November 2006)
„Der Bund hat die Verantwortung für die elementaren Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsleistungen zu übernehmen!“ sagt Rammer und nimmt dann konkret zu den Themen Sprachförderung und außerfamiliärer Bildungsbereich Stellung:
Frühe Sprachförderung – eine vertane Chance?
Die gegenwärtige Bundesregierung hat mit der beschlossenen § 15a-Vereinbarung für die Förderung des Kinderbetreuungswesens und mit der vorgegebenen Sprachstandserhebung/Sprachförderung grundsätzlich positive Vorgaben gesetzt. Für den Sprachbereich wurde ein Maßnahmenpaket geschnürt mit dem ein wichtiger Schritt zur Eingliederung des Elementarbereiches in das österreichische Bildungssystem gesetzt wird:
Letztendlich bleibt es jedoch wieder bei den Ländern, zu entscheiden, ob sie die Maßnahmen in der vom BM:UKK empfohlenen Vorgangsweise durchführen und es zeichnet sich bereits ab, dass die Bundesländer wieder „ihre eigenen Wege“ gehen werden.
Änderung der Bundesverfassung – der außerfamiliäre Bildungsbereich wurde vergessen!
Seit längerer Zeit wird an einer Änderung der Bundesverfassung gearbeitet.
Im nunmehr zur Begutachtung ausgesandten ersten Text bleibt die Zuständigkeit für Kindergärten und Horte jedoch nach wie vor bei den Ländern!
Die Experten der Plattform EduCare fordern:
• Das Bundesverfassungsgesetz muss dahingehend verändert werden, dass „Kindergärten und Horte“ nicht mehr alleinige Landessache sind, sondern diese in Artikel 12 übergeführt werden und damit Gesetzgebung und Vollziehung Bundessache und Landessache ist.
Für den Bereich der Kinderkrippen, Kindergruppen, Kindergärten, Horte und der Tagesbetreuung sollte – unter Zugrundelegung der derzeitigen kompetenzrechtlichen Systematik – jedenfalls die Grundsatzgesetzgebung Bundessache sein, damit der Bund einen nationalen Bildungsplan mit Qualitätskriterien für die Kindergärten erstellen kann, der von den Ländern zu vollziehen ist.
Die Ausführungsgesetzgebung und die Vollziehung könnte bei den Ländern liegen
• Ein Bundesrahmengesetz, das verbindliche Mindeststandards für ganz Österreich festlegt und einen gesetzlich verankerten Anspruch auf einen Betreuungsplatz beinhaltet.
• Die Entwicklung eines einheitlichen Bildungsplanes für ganz Österreich, in dem auch die Bildungs-/Betreuungs- und Erziehungsziele von unter 3-Jährigen einbezogen werden. Der Bund hat aber dafür keine Zuständigkeit und auch die vorgelegte Novelle der Bundesverfassung sieht dies nicht vor. Eine verfassungsmäßige Klarstellung im Sinn der obigen Ausführungen wäre hilfreich.
• Die Anhebung der Ausbildung von Pädagoginnen für den Elementarbereich auf Hochschulniveau gemeinsam mit den anderen pädagogischen Berufen.
„Die Plattform EduCare hat hiezu eine Reihe von konkreten Vorschlägen ausgearbeitet, die von Bund, Ländern und Gemeinden umzusetzen wären“ schließt Rammer und zählt auf:
• Beschluss eines einheitlichen Bundesrahmengesetz mit einheitlichen Qualitätsstandards für elementare und außerschulische Bildungseinrichtungen
• Erlass eines bundesweiten Bildungsplanes
• Definition des Kindergartens als "Bildungseinrichtung"
• Zuständigkeit für Kindergärten und Horte im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur aber nach dem „shared-burden-prinzip" (Bund, Länder und Gemeinden teilen sich nach dem die Kosten (zum Beispiel durch eine Pro-Kopf/Kind-Förderung durch den Bund)
• Implementierung von wissenschaftlicher Forschung für den elementaren und außerschulischen Bildungsbereich
• Anhebung der Ausbildung der Kindergarten- und HortpädagogInnen in den tertiären Bereich
• Bundesweite flächendeckende Angebote für alle Kinder (1,5- 14 Jahre)
• Einführung einer sozialen Staffelung der Kosten von Kindergärten und Horteinrichtungen für Eltern in allen Bundesländern unter Berücksichtung regionaler Gehalts-/ Preisunterschiede
• Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Quantifizierung der Kosten derartiger Veränderungen
• Festschreibung des Rechtsanspruchs auf einen außerfamiliären Bildungs- und Betreuungsplatz
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Plattform EduCare
Krausegasse 7a/10
A-1110 Wien, ÖSTERREICH
Tel.: +43 (664) 4634580
E-Mail:
Mag. Alois Guger, Forschungsbereichskoordinator und
Wissenschaftlicher Mitarbeiter WIFO (alois.guger.wifo.ac.at/)
Dr. Bernd Schilcher, O. Univ.-Prof. i. R., Leiter der Bildungskommission (online.uni-graz.at/kfu_online/visitenkarte.show_vcard?cperson_nr=53424; www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/pm/20070607.xml)
Gernot Rammer, MAS, Geschäftsleiter des Bundessekretariates der Kinderfreunde Österreich und Mitglied des Steuerteams der Plattform EduCare (www.plattform-educare.org/mitgliederdetails3.htm#Rammer%2...),
Mag.a Rosina Pulker, Kindergarten- und Hortpädagogin, Klinische Psychologin mit Schwerpunkt Kinder und Jugendalter in eigener Praxis ; Österreichischer Dachverband der Berufsgruppen der Kindergarten- und HortpädagogInnen ÖDKH (www.oedkh.at/noesterreich.htm#Vorstand; www.ppt-praxis.at/impressum.htm
Die Plattform EduCare ist eine Arbeitsgemeinschaft aus Vertreterinnen und Vertretern von Institutionen, Interessengemeinschaften und TrägerInnenorganisationen aus dem Bildungsbereich sowie von Pädagoginnen und Pädagogen.
Die Plattform ist parteiübergreifend, überkonfessionell, ohne Festlegung auf pädagogische Lehrmeinungen und Schulen und keinen Trägerorganisationen verpflichtet.
Die Plattform EduCare ist – soweit dies in ihrem Einflussbereich liegt - bemüht, Entscheidungsträger/innen, Fortbildungsreferenten/innen und Experten/innen zu vernetzen und so die partnerschaftliche Behandlung von Fragestellungen zu ermöglichen bzw. zur Entwicklung von Umsetzungsstrategien, die allen Beteiligten gerecht werden, beizutragen.
Die Plattform EduCare hat sich zum Ziel gesetzt, aktive Bewusstseinsbildung zur Anhebung des Stellenwertes des elementaren und außerschulischen Bildungsbereiches zu betreiben. Die aktive Zusammenarbeit mit EntscheidungsträgerInnen in Wissenschaft und Forschung, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Medien ist uns daher ein besonderes Anliegen.
Wir meinen, dass Bildung nicht erst in der Schule, sondern bereits mit der Geburt beginnt – deshalb setzen wir uns auch für die Anerkennung der vorschulischen Einrichtungen als Elementarbildungseinrichtungen ein.
„Bildung beginnt mit dem Beginn des Lebens. Im ganzheitlichen Sinn geht Bildung über die reine Wissensvermittlung und den Erwerb von Fertigkeiten (Sachkompetenz) hinaus und schließt die Fähigkeit, in Gemeinschaft und Gesellschaft zu leben und die Entwicklung von Werten (Sozialkompetenz) sowie die Entwicklung von Selbstbewusstsein und einer eigenen Identität (Selbstkompetenz) ein“ ergänzt Mag. Rosina Pulker vom Österreichischen Dachverband der Berufsgruppen der Kindergarten- und Hortpädagogen/innen ÖDKH.
Die Bedeutung der frühen Entwicklungsjahre vor allem im Hinblick auf die Lern- und Leistungsfähigkeit der Kinder und für deren spätere Lebensperspektiven ist wissenschaftlich längst hinreichend bewiesen.
„Nicht nur die PISA-Ergebnisse, sondern auch andere Studien und Erhebungen – wie z. B. die OECD-Studie „Starting strong“ und zuletzt die Experten/innenkommission im BM:UKK stellen dem österreichischen Bildungssystem kein gutes Zeugnis aus“, meint der Leiter der Kommission Univ.-Prof. Dr. Schilcher, und präzisiert dazu:
• „Zu spät beginnt eine strukturierte und organisierte Frühförderung im Kindesalter. In 4505 Kindergärten wurden 2006/07 195.000 Kinder betreut: Bei 404.700 Kindern zwischen dem 2. und 6. Lebensjahr, die die Bevölkerungsstatistik ausweist, sind das gerade einmal 48 %.“
• „Die Bildungs- und Erziehungsziele sind regional, je nach Kindergartenträger und oft je nach persönlicher Einstellung der Kindergartenpädagoginnen unterschiedlich.“
• „Wir sind vermutlich das einzige Land der Welt mit einer Kompetenzverteilung im Bildungsbereich, die niemand versteht und niemand braucht!“ (Zitate 2. Zwischenbericht der Experten/innenkommission im BMUKK vom April 2008)
„Auch Wirtschaftexperten untermauern die Forderung nach elementaren Bildungseinrichtungen!“, sagt der Forschungskoordinator und wissenschaftliche Mitarbeiter des WIFO, Mag. Alois Guger und präzisiert:
• Eine möglichst frühzeitige Förderung von Schülerinnen und Schülern ist eine wichtige Maßnahme gegen ein späteres Scheitern im Bildungsprozess und wirkt der Verfestigung sozioökonomischer Benachteiligungen entgegen.
• Die Einführung eines verpflichtenden Kindergartenjahres soll helfen, mögliche Schwächen frühzeitig zu erkennen und die Chancengleichheit zum Schulbeginn zu erhöhen.
• Insbesondere Kinder aus bildungsfernen Schichten, die hinter dem für ihr Alter charakteristischen Qualifikationsprofil zurückbleiben, können ohne Frühförderung im Kindergarten die Benachteiligungen durch das familiäre Umfeld häufig nicht mehr ausgleichen. Vor allem durch die Behebung sprachlicher und sozialer Defizite kann die Chancengleichheit im Bildungssystem verbessert werden. (WIFO-Studie im Auftrag von Wirtschaftskammer Österreich, Bundesarbeitskammer, Österreichischem Gewerkschaftsbund und Landwirtschaftskammer Österreich, November 2006)
„Der Bund hat die Verantwortung für die elementaren Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsleistungen zu übernehmen!“ sagt Rammer und nimmt dann konkret zu den Themen Sprachförderung und außerfamiliärer Bildungsbereich Stellung:
Frühe Sprachförderung – eine vertane Chance?
Die gegenwärtige Bundesregierung hat mit der beschlossenen § 15a-Vereinbarung für die Förderung des Kinderbetreuungswesens und mit der vorgegebenen Sprachstandserhebung/Sprachförderung grundsätzlich positive Vorgaben gesetzt. Für den Sprachbereich wurde ein Maßnahmenpaket geschnürt mit dem ein wichtiger Schritt zur Eingliederung des Elementarbereiches in das österreichische Bildungssystem gesetzt wird:
Letztendlich bleibt es jedoch wieder bei den Ländern, zu entscheiden, ob sie die Maßnahmen in der vom BM:UKK empfohlenen Vorgangsweise durchführen und es zeichnet sich bereits ab, dass die Bundesländer wieder „ihre eigenen Wege“ gehen werden.
Änderung der Bundesverfassung – der außerfamiliäre Bildungsbereich wurde vergessen!
Seit längerer Zeit wird an einer Änderung der Bundesverfassung gearbeitet.
Im nunmehr zur Begutachtung ausgesandten ersten Text bleibt die Zuständigkeit für Kindergärten und Horte jedoch nach wie vor bei den Ländern!
Die Experten der Plattform EduCare fordern:
• Das Bundesverfassungsgesetz muss dahingehend verändert werden, dass „Kindergärten und Horte“ nicht mehr alleinige Landessache sind, sondern diese in Artikel 12 übergeführt werden und damit Gesetzgebung und Vollziehung Bundessache und Landessache ist.
Für den Bereich der Kinderkrippen, Kindergruppen, Kindergärten, Horte und der Tagesbetreuung sollte – unter Zugrundelegung der derzeitigen kompetenzrechtlichen Systematik – jedenfalls die Grundsatzgesetzgebung Bundessache sein, damit der Bund einen nationalen Bildungsplan mit Qualitätskriterien für die Kindergärten erstellen kann, der von den Ländern zu vollziehen ist.
Die Ausführungsgesetzgebung und die Vollziehung könnte bei den Ländern liegen
• Ein Bundesrahmengesetz, das verbindliche Mindeststandards für ganz Österreich festlegt und einen gesetzlich verankerten Anspruch auf einen Betreuungsplatz beinhaltet.
• Die Entwicklung eines einheitlichen Bildungsplanes für ganz Österreich, in dem auch die Bildungs-/Betreuungs- und Erziehungsziele von unter 3-Jährigen einbezogen werden. Der Bund hat aber dafür keine Zuständigkeit und auch die vorgelegte Novelle der Bundesverfassung sieht dies nicht vor. Eine verfassungsmäßige Klarstellung im Sinn der obigen Ausführungen wäre hilfreich.
• Die Anhebung der Ausbildung von Pädagoginnen für den Elementarbereich auf Hochschulniveau gemeinsam mit den anderen pädagogischen Berufen.
„Die Plattform EduCare hat hiezu eine Reihe von konkreten Vorschlägen ausgearbeitet, die von Bund, Ländern und Gemeinden umzusetzen wären“ schließt Rammer und zählt auf:
• Beschluss eines einheitlichen Bundesrahmengesetz mit einheitlichen Qualitätsstandards für elementare und außerschulische Bildungseinrichtungen
• Erlass eines bundesweiten Bildungsplanes
• Definition des Kindergartens als "Bildungseinrichtung"
• Zuständigkeit für Kindergärten und Horte im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur aber nach dem „shared-burden-prinzip" (Bund, Länder und Gemeinden teilen sich nach dem die Kosten (zum Beispiel durch eine Pro-Kopf/Kind-Förderung durch den Bund)
• Implementierung von wissenschaftlicher Forschung für den elementaren und außerschulischen Bildungsbereich
• Anhebung der Ausbildung der Kindergarten- und HortpädagogInnen in den tertiären Bereich
• Bundesweite flächendeckende Angebote für alle Kinder (1,5- 14 Jahre)
• Einführung einer sozialen Staffelung der Kosten von Kindergärten und Horteinrichtungen für Eltern in allen Bundesländern unter Berücksichtung regionaler Gehalts-/ Preisunterschiede
• Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Quantifizierung der Kosten derartiger Veränderungen
• Festschreibung des Rechtsanspruchs auf einen außerfamiliären Bildungs- und Betreuungsplatz
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Plattform EduCare
Krausegasse 7a/10
A-1110 Wien, ÖSTERREICH
Tel.: +43 (664) 4634580
E-Mail:
Mag. Alois Guger, Forschungsbereichskoordinator und
Wissenschaftlicher Mitarbeiter WIFO (alois.guger.wifo.ac.at/)
Dr. Bernd Schilcher, O. Univ.-Prof. i. R., Leiter der Bildungskommission (online.uni-graz.at/kfu_online/visitenkarte.show_vcard?cperson_nr=53424; www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/pm/20070607.xml)
Gernot Rammer, MAS, Geschäftsleiter des Bundessekretariates der Kinderfreunde Österreich und Mitglied des Steuerteams der Plattform EduCare (www.plattform-educare.org/mitgliederdetails3.htm#Rammer%2...),
Mag.a Rosina Pulker, Kindergarten- und Hortpädagogin, Klinische Psychologin mit Schwerpunkt Kinder und Jugendalter in eigener Praxis ; Österreichischer Dachverband der Berufsgruppen der Kindergarten- und HortpädagogInnen ÖDKH (www.oedkh.at/noesterreich.htm#Vorstand; www.ppt-praxis.at/impressum.htm
Die Plattform EduCare ist eine Arbeitsgemeinschaft aus Vertreterinnen und Vertretern von Institutionen, Interessengemeinschaften und TrägerInnenorganisationen aus dem Bildungsbereich sowie von Pädagoginnen und Pädagogen.
Die Plattform ist parteiübergreifend, überkonfessionell, ohne Festlegung auf pädagogische Lehrmeinungen und Schulen und keinen Trägerorganisationen verpflichtet.
Die Plattform EduCare ist – soweit dies in ihrem Einflussbereich liegt - bemüht, Entscheidungsträger/innen, Fortbildungsreferenten/innen und Experten/innen zu vernetzen und so die partnerschaftliche Behandlung von Fragestellungen zu ermöglichen bzw. zur Entwicklung von Umsetzungsstrategien, die allen Beteiligten gerecht werden, beizutragen.
Die Plattform EduCare hat sich zum Ziel gesetzt, aktive Bewusstseinsbildung zur Anhebung des Stellenwertes des elementaren und außerschulischen Bildungsbereiches zu betreiben. Die aktive Zusammenarbeit mit EntscheidungsträgerInnen in Wissenschaft und Forschung, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Medien ist uns daher ein besonderes Anliegen.
Wir meinen, dass Bildung nicht erst in der Schule, sondern bereits mit der Geburt beginnt – deshalb setzen wir uns auch für die Anerkennung der vorschulischen Einrichtungen als Elementarbildungseinrichtungen ein.
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