16.05.2008 - 22:30 - Tourismus, Auto & Verkehr
Schullandheime tagten in Klietz (Sachsen-Anhalt)
Pressemitteilung von: Verband Deutscher Schullandheime e.V.
Stimmen zur 18. Bundestagung: "Bildung im Wandel - Schulen und Schullandheime mittendrin"
Zusammen mit dem Landesverband der Schullandheime in Sachsen-Anhalt e.V. und dem Schullandheim der Gemeinde Klietz veranstaltete der Verband Deutscher Schullandheime e.V. vom 29.04. bis zum 04.05. 2008 seine 18.Bundestagung mit Fachtagung und Mitgliederversammlung. Schirmherr der Tagung war der Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt, Dieter Steinecke.
Während der Fachtagung standen aktuelle Fragen der Pädagogik im Schullandheim auf dem Programm: Es wurden sowohl pädagogische als auch bildungs- und jugendpolitische Themen behandelt. Dazu zählten auch Forderungen nach Profilbildung und Qualitätsentwicklung in den Schullandheimen.
In seinem persönlich vorgetragenen Grußwort hob Dieter Steinecke hervor, dass er als Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt gerne die Schirmherrschaft über die Tagung übernommen habe und es sehr begrüße, dass der Verband Deutscher Schullandheime zum ersten Mal seine Bundestagung in Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Landesverband und der Gemeinde Klietz ausrichte. Steinecke unterstrich: „Schullandheimaufenthalte sind aus meiner Sicht eine besondere Form der Klassenfahrten und gehören schlicht und einfach zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule.“
Er dankte allen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement zum Erfolg der Schullandheim-Idee beigetragen haben und noch beitragen werden.
Der Vorsitzende des Paritätischen Sachsen-Anhalt und Vorstandsmitglied des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Eberhard Jüttner, sprach den Vertretern der Schullandheime seinen Dank, Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus: „Sie leisten eine Arbeit, die unter bildungs- und schulpolitischen Gesichtspunkten, für die Gestaltung unserer Gesellschaft unschätzbar ist. ... Die Schullandheime stellen eine wichtige Bildungsinstitution dar.“
Enttäuscht waren die Teilnehmer der Tagung, dass aus dem Kultusministerium kein Vertreter nach Klietz gereist war, um persönlich an der Tagung teilzunehmen. So wurde das schriftlich zugesandte Grußwort des Kultusministers Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz verlesen.
F
ür die Teilnehmer war das Referat zum Tagungsthema von Wilfried W. Steinert, Leiter der Waldhofschule in Templin und ehemaliger Vorsitzender des Bundselternrates, ein inhaltlicher Höhepunkt. Neben einem akzentuiert vorgetragenen Blick auf die derzeitige Situation der Schulen berichtete Steinert aus der Praxis seiner Schule, die sich dem Wandel verschrieben hat. In Bezug auf Klassenfahrten und Schullandheimaufenthalte betonte Steinert deren gesellschaftlichen Wert und deren pädagogische Bedeutung. Er fordert Klassenfahrten schon ab der ersten Grundschulklasse und eine stärkere Verankerung von Schulfahrten in den Schulprogrammen und den Angeboten der Lehreraus- und -weiterbildung. Steinert: „Schullandheime sind wichtige Lernorte für Bildung, die die Kompetenzen der Kinder stärkt.“ D
ie vielfach sehr kritischen Einschätzungen und Aussagen von Steinert zur derzeitigen Bildungs- und Schulsituation, gepaart mit den Erfahrungen aus der eigenen Arbeit des Referenten, waren besonders eindrucksvoll und nachhaltig! Die Tagungsteilnehmer unterstrichen dies durch langanhaltenden Beifall.
In den Arbeitsgruppen, Workshops, Gesprächskreisen und Foren wurden die Beratungen und Diskussionen über den Wandel von Schulen und ihre Auswirkungen auf die Schullandheime eingehend behandelt. Es wurde herausgestellt, dass ein Aufenthalt im Schullandheim als schulergänzender Lernort für die Bildung und Erziehung junger Menschen von großer Bedeutung ist.
Die während der Bundestagung in Klietz vom Pädagogischen Arbeitskreis des Verbandes vorgestellten Leitlinien und Informationen zur Schullandheimarbeit unter dem Titel „Schullandheim – eine gute Wahl“ sowie der „Qualitätsleitfaden für Schullandheime“, der die derzeitig gute Qualität der Schullandheime noch optimieren soll, unterstreichen die pädagogische und bildungspolitische Bedeutung der Schullandheime. Der neue Vorsitzende Peter Krössinger sieht daher in diesen beiden Veröffentlichungen beispielhafte Wegweiser für die zukünftige Arbeit in den Schullandheimen. Die Qualität der Schullandheime liegt für ihn im individuellen Profil mit unterschiedlichen pädagogischen Angeboten eines jeden Schullandheims und nicht im Schülertourismus.
Erfreut und positiv überrascht waren alle Tagungsteilnehmer über die Gastfreundschaft der Klietzer Gemeinde. Wir durften ein Gemeinwesen erleben, das durch die Vernetzung aller Institutionen und Menschen im Ort ein Gemeinwohl erzeugt. Die Gemeinde Klietz hat sich als eine sehr gute Gastgeberin präsentiert. Herzlichen Dank den Verantwortlichen und den ehrenamtlichen Mitgestaltern sowohl in Klietz als auch im Landesverband der Schullandheime in Sachsen-Anhalt!
Hinweise zur Dokumentation finden Sie auch im Internet unter: www.fachtagung.schullandheim.de
Stuttgart / Hamburg, Mai 2008
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Verband Deutscher Schullandheime
Telefon: 040 / 8901541, Fax: 040 / 89 86 39
E-Mail:
Geschäftsstelle: Mendelssohnstraße 86, 22761 Hamburg
Der Verband Deutscher Schullandheime e.V. ist die Dachorganisation der Schullandheimträger in der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverband). In ihm sind Träger von etwa 360 Schullandheimen zusammengeschlossen.
Jahr für Jahr nutzen etwa 1,2 Million Schülerinnen und Schüler mit ihren Schulklassen für einen bestimmten Zeitraum (1-3 Wochen) die Schullandheime. Während der Ferienzeiten und an Wochenenden werden Schullandheime z. T. auch von außerschulischen Gruppen und Vereinen belegt.
Zusammen mit dem Landesverband der Schullandheime in Sachsen-Anhalt e.V. und dem Schullandheim der Gemeinde Klietz veranstaltete der Verband Deutscher Schullandheime e.V. vom 29.04. bis zum 04.05. 2008 seine 18.Bundestagung mit Fachtagung und Mitgliederversammlung. Schirmherr der Tagung war der Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt, Dieter Steinecke.
Während der Fachtagung standen aktuelle Fragen der Pädagogik im Schullandheim auf dem Programm: Es wurden sowohl pädagogische als auch bildungs- und jugendpolitische Themen behandelt. Dazu zählten auch Forderungen nach Profilbildung und Qualitätsentwicklung in den Schullandheimen.
In seinem persönlich vorgetragenen Grußwort hob Dieter Steinecke hervor, dass er als Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt gerne die Schirmherrschaft über die Tagung übernommen habe und es sehr begrüße, dass der Verband Deutscher Schullandheime zum ersten Mal seine Bundestagung in Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Landesverband und der Gemeinde Klietz ausrichte. Steinecke unterstrich: „Schullandheimaufenthalte sind aus meiner Sicht eine besondere Form der Klassenfahrten und gehören schlicht und einfach zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule.“
Der Vorsitzende des Paritätischen Sachsen-Anhalt und Vorstandsmitglied des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Eberhard Jüttner, sprach den Vertretern der Schullandheime seinen Dank, Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus: „Sie leisten eine Arbeit, die unter bildungs- und schulpolitischen Gesichtspunkten, für die Gestaltung unserer Gesellschaft unschätzbar ist. ... Die Schullandheime stellen eine wichtige Bildungsinstitution dar.“
Enttäuscht waren die Teilnehmer der Tagung, dass aus dem Kultusministerium kein Vertreter nach Klietz gereist war, um persönlich an der Tagung teilzunehmen. So wurde das schriftlich zugesandte Grußwort des Kultusministers Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz verlesen.
F
ür die Teilnehmer war das Referat zum Tagungsthema von Wilfried W. Steinert, Leiter der Waldhofschule in Templin und ehemaliger Vorsitzender des Bundselternrates, ein inhaltlicher Höhepunkt. Neben einem akzentuiert vorgetragenen Blick auf die derzeitige Situation der Schulen berichtete Steinert aus der Praxis seiner Schule, die sich dem Wandel verschrieben hat. In Bezug auf Klassenfahrten und Schullandheimaufenthalte betonte Steinert deren gesellschaftlichen Wert und deren pädagogische Bedeutung. Er fordert Klassenfahrten schon ab der ersten Grundschulklasse und eine stärkere Verankerung von Schulfahrten in den Schulprogrammen und den Angeboten der Lehreraus- und -weiterbildung. Steinert: „Schullandheime sind wichtige Lernorte für Bildung, die die Kompetenzen der Kinder stärkt.“ D
ie vielfach sehr kritischen Einschätzungen und Aussagen von Steinert zur derzeitigen Bildungs- und Schulsituation, gepaart mit den Erfahrungen aus der eigenen Arbeit des Referenten, waren besonders eindrucksvoll und nachhaltig! Die Tagungsteilnehmer unterstrichen dies durch langanhaltenden Beifall.
In den Arbeitsgruppen, Workshops, Gesprächskreisen und Foren wurden die Beratungen und Diskussionen über den Wandel von Schulen und ihre Auswirkungen auf die Schullandheime eingehend behandelt. Es wurde herausgestellt, dass ein Aufenthalt im Schullandheim als schulergänzender Lernort für die Bildung und Erziehung junger Menschen von großer Bedeutung ist.
Die während der Bundestagung in Klietz vom Pädagogischen Arbeitskreis des Verbandes vorgestellten Leitlinien und Informationen zur Schullandheimarbeit unter dem Titel „Schullandheim – eine gute Wahl“ sowie der „Qualitätsleitfaden für Schullandheime“, der die derzeitig gute Qualität der Schullandheime noch optimieren soll, unterstreichen die pädagogische und bildungspolitische Bedeutung der Schullandheime. Der neue Vorsitzende Peter Krössinger sieht daher in diesen beiden Veröffentlichungen beispielhafte Wegweiser für die zukünftige Arbeit in den Schullandheimen. Die Qualität der Schullandheime liegt für ihn im individuellen Profil mit unterschiedlichen pädagogischen Angeboten eines jeden Schullandheims und nicht im Schülertourismus.
Erfreut und positiv überrascht waren alle Tagungsteilnehmer über die Gastfreundschaft der Klietzer Gemeinde. Wir durften ein Gemeinwesen erleben, das durch die Vernetzung aller Institutionen und Menschen im Ort ein Gemeinwohl erzeugt. Die Gemeinde Klietz hat sich als eine sehr gute Gastgeberin präsentiert. Herzlichen Dank den Verantwortlichen und den ehrenamtlichen Mitgestaltern sowohl in Klietz als auch im Landesverband der Schullandheime in Sachsen-Anhalt!
Hinweise zur Dokumentation finden Sie auch im Internet unter: www.fachtagung.schullandheim.de
Stuttgart / Hamburg, Mai 2008
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Telefon: 040 / 8901541, Fax: 040 / 89 86 39
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Geschäftsstelle: Mendelssohnstraße 86, 22761 Hamburg
Der Verband Deutscher Schullandheime e.V. ist die Dachorganisation der Schullandheimträger in der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverband). In ihm sind Träger von etwa 360 Schullandheimen zusammengeschlossen.
Jahr für Jahr nutzen etwa 1,2 Million Schülerinnen und Schüler mit ihren Schulklassen für einen bestimmten Zeitraum (1-3 Wochen) die Schullandheime. Während der Ferienzeiten und an Wochenenden werden Schullandheime z. T. auch von außerschulischen Gruppen und Vereinen belegt.
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