16.05.2008 - 22:27 - Tourismus, Auto & Verkehr
Schullandheime in Deutschland wählen neuen Bundesvorstand
Pressemitteilung von: Verband Deutscher Schullandheime e.V.
Der Verband Deutscher Schullandheime e.V. - Dachverband von rd. 350 Schullandheimen in Deutschland und Pädagogischer Fachverband - hat einen neuen Vorsitzenden. Anlässlich seiner Mitgliederversammlung, die im Rahmen der 18. Bundestagung im Mai 2008 in Klietz, Sachsen-Anhalt stattfand, wurde Peter Krössinger aus Baden-Württemberg einstimmig gewählt. Er war bis 2006 Rektor in Stuttgart, seit 1992 ehrenamtlicher Stellvertretender Bundesvorsitzender und ist derzeit noch Geschäftsführender Vorsitzender im Schullandheimverband Baden-Württemberg e.V.
Ebenfalls wieder in den Vorstand gewählt wurden: Jörg Grötzner (Berlin) und Ingrid Rackelmann als Stellvertretende Vorsitzende und Helge Jansen (Schleswig- Holstein) als Schatzmeister. Neu in den Vorstand wurden gewählt: Alfred Grysczyk (Hessen) als Stellvertretender Vorsitzender und Jochen Sievers (Niedersachsen) als Schriftführer.
Der seitherige Vorsitzende Horst Aye aus Flensburg, trat nach 12-jähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl an. Die Mitgliederversammlung bedankte sich bei ihm für sein langjähriges Engagement und wählte ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.
Während der Bundestagung in Klietz wurden vom Pädagogischen Arbeitskreis des Verbandes die Leitlinien und Informationen zur Schullandheimarbeit unter dem Titel „Schullandheim – eine gute Wahl“ sowie der „Qualitätsleitfaden für Schullandheime“, der die derzeitig gute Qualität der Schullandheime noch optimieren soll, vorgestellt.
Der neue Vorsitzende Peter Krössinger sieht in diesen beiden Veröffentlichungen beispielhafte Wegweiser für die zukünftige Arbeit in den Schullandheimen. Nach seiner Meinung kann sich nur die Qualität der Schullandheime auf dem Markt durchsetzen. Die Qualität der Schullandheime liegt für ihn im individuellen Profil mit unterschiedlichen pädagogischen Angeboten eines jeden Schullandheims und nicht im Schülertourismus. Unterkunft und Verpflegung alleine reichen nicht aus. Erlebnispädagogische Elemente sind im Profil vieler Schullandheime zu finden, genauso wie Angebote zur sozialen Erziehung, Werteerziehung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Gewaltprävention und Integration von Migrationskindern. Verschiedene Unterrichtsformen können ohne zeitliche Zwänge erprobt werden. In manchen Häusern werden in Bildungscamps gezielt Schüler im sprachlichen Bereich gefördert. So ergänzen Schullandheime weiterhin die Schulen durch ihre pädagogische Arbeit. Neben den schulischen Gruppen sind Kinder- und Jugendgruppen, Vereine und Familien gern gesehene Gäste in den Schullandheimen.
Stuttgart / Hamburg, Mai 2008
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Verband Deutscher Schullandheime
Telefon: 040 / 8901541, Fax: 040 / 89 86 39
E-Mail:
Geschäftsstelle: Mendelssohnstraße 86, 22761 Hamburg
Der Verband Deutscher Schullandheime e.V. ist die Dachorganisation der Schullandheimträger in der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverband). In ihm sind Träger von etwa 360 Schullandheimen zusammengeschlossen.
Jahr für Jahr nutzen etwa 1,2 Million Schülerinnen und Schüler mit ihren Schulklassen für einen bestimmten Zeitraum (1-3 Wochen) die Schullandheime. Während der Ferienzeiten und an Wochenenden werden Schullandheime z. T. auch von außerschulischen Gruppen und Vereinen belegt.
Ebenfalls wieder in den Vorstand gewählt wurden: Jörg Grötzner (Berlin) und Ingrid Rackelmann als Stellvertretende Vorsitzende und Helge Jansen (Schleswig- Holstein) als Schatzmeister. Neu in den Vorstand wurden gewählt: Alfred Grysczyk (Hessen) als Stellvertretender Vorsitzender und Jochen Sievers (Niedersachsen) als Schriftführer.
Während der Bundestagung in Klietz wurden vom Pädagogischen Arbeitskreis des Verbandes die Leitlinien und Informationen zur Schullandheimarbeit unter dem Titel „Schullandheim – eine gute Wahl“ sowie der „Qualitätsleitfaden für Schullandheime“, der die derzeitig gute Qualität der Schullandheime noch optimieren soll, vorgestellt.
Der neue Vorsitzende Peter Krössinger sieht in diesen beiden Veröffentlichungen beispielhafte Wegweiser für die zukünftige Arbeit in den Schullandheimen. Nach seiner Meinung kann sich nur die Qualität der Schullandheime auf dem Markt durchsetzen. Die Qualität der Schullandheime liegt für ihn im individuellen Profil mit unterschiedlichen pädagogischen Angeboten eines jeden Schullandheims und nicht im Schülertourismus. Unterkunft und Verpflegung alleine reichen nicht aus. Erlebnispädagogische Elemente sind im Profil vieler Schullandheime zu finden, genauso wie Angebote zur sozialen Erziehung, Werteerziehung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Gewaltprävention und Integration von Migrationskindern. Verschiedene Unterrichtsformen können ohne zeitliche Zwänge erprobt werden. In manchen Häusern werden in Bildungscamps gezielt Schüler im sprachlichen Bereich gefördert. So ergänzen Schullandheime weiterhin die Schulen durch ihre pädagogische Arbeit. Neben den schulischen Gruppen sind Kinder- und Jugendgruppen, Vereine und Familien gern gesehene Gäste in den Schullandheimen.
Stuttgart / Hamburg, Mai 2008
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Jahr für Jahr nutzen etwa 1,2 Million Schülerinnen und Schüler mit ihren Schulklassen für einen bestimmten Zeitraum (1-3 Wochen) die Schullandheime. Während der Ferienzeiten und an Wochenenden werden Schullandheime z. T. auch von außerschulischen Gruppen und Vereinen belegt.
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