16.05.2008 - 16:04 - Kunst & Kultur
EYE CANDY-hypnotische Malerei von Ben Hübsch in der Galerie White Trash Contemporary
Pressemitteilung von: White Trash ContemporaryPR Agentur: WTC
“Sind kleine Formate das nächste grosse Ding?” fragte unlängst Roberta Smith, die einflussreiche Chefkritikerin der New York Times. Anlass war eine Häufung von Ausstellungen abstrakter Maler mit auffällig kleinen Bildformaten. Was in der Welthauptstadt der Big Macs und XXL-Egos als subtiler Protest gegen aufgeblähte Künstlergesten registriert wird, ist in der gegenstandlosen Malerei heute tatsächlich eine Seltenheit geworden. Das kleine Format wird in einer Zeit des Überflusses, der Markenzwänge und Blender-Gigantonomie immer mehr zum Auslaufmodell – zu wenig Repräsentationseffekt, zu viel Bescheidenheit.
Umso erfrischender und selbstbewusster kommen die neuesten Bilderserien von Ben Hübsch daher. Der Freiburger Maler, Meisterschüler von Peter Dreher, ist ein poppiger Farbfeld-Virtuose, verspielter Ornamentalist und undogmatischer Konkreter. Hübsch ist nicht auf kleine Formate festgelegt. Im Gegenteil: Er hat monumentale Wandbilder gefertigt und überzeugt mit großen hypnotischen Bildtafeln von brillianter Strahlkraft.
Doch was besonders fasziniert, ist, dass er sich mit der gleichen Virtuosität auch kleiner Formate bedient. Dabei sind die kleinen Arbeiten keine Vorstudien oder Verkleinerungen der großen, sondern bilden eine bezaubernd eigenständige Formsprache. Als Anregungen dienen Hübsch vorgefundene Ornamente, Stoff- oder Teppichmuster, aber auch symmetrisch-freie Kompositionen am Computer. Die Assoziationen, die die Bilder beim Betrachter auslösen, sind ebenso vielfältig: Man denkt an Feuerwerk und Blütenstände, an Zellteilung oder Unterwasserwelten.
In Ihrer überwältigenden Farbigkeit erinnern diese Bilder an Georgia O’Keefes erotische Blumenstudien oder die rhythmischen Abstraktionen von Josef Albers und Robert Delaunay, aber auch an grellbunte Stickereien der Amazonas-Indianer. Mit der Schule der Züricher Konkreten Kunst teilt Hübsch die Leidenschaft für komplexe Farbsysteme, Komplementäreffekte und rythmischen Bildaufbau. Jedoch fehlt seinen Bildern das rigide Dogma.
Ben Hübschs Bilder sind in ihrer abstrakten Kühle doch immer auch sehr malerisch. Die Hand des Künstlers, Pinselstrich und gestische Ausdruck sind bewusst erkennbar. “ich klebe nicht ab, sondern arbeite freihand, das hat mehr Sexappeal und sieht besser aus!”, sagt der Künstler. Hier malt kein Systemtheoretiker, sondern ein leidenschaftlicher Romantiker. Und der folgt sicher keinem Trend aus New York. In diesem Falle hat Roberta Smith bei New Yorks jungen Malern etwas entdeckt, was für Ben Hübsch schon lange gilt: dass auch auf begrenztem Raum jede Menge Platz für ernsthafte abstrakte Experimente ist.
24.Mai - 28.Juni 2008
Eröffnung: Freitag 23.Mai 2008, ab 19h
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt:
Hr. Grossien
040.36099935

www.whitetrashcontemporary.com
White Trash Contemporary
Galerie für zeitgenössische Kunst
Admiralitätstrasse 71
20459 Hamburg
White Trash Contemporary (WTC) wurde 2004 in New York mit dem Ziel gegründet, ein aussergewöhnliches, transatlantisches Künstler-Netzwerk zu organisieren. Die Galerie vertritt junge und unterrepräsentierte Künstler und gibt ihnen eine internationale Plattform. Das Galerieprogramm ermutigt kalkulierte Grenzüberschreitungen und kreative Transgressionsstrategien, die im Dialog mit etablierten Positionen stehen. Hauptaugenmerk hierbei liegt auf der Betonung “schwieriger” Kunst, wie Installation, Skulptur und Video.
Galerie Geschichte:
In New York positionierte sich WTC als Newcomer-Galerie bewusst jenseits der traditionellen Galerienszene in wechselnden Locations im Financial District, im East Village und in Spanish Harlem. Nach ihrem Umzug nach Deutschland im Frühjahr 2005 wählte die Galerie den Standort Hamburg, dort jedoch Räume direkt im Zentrum der Stadt. Die 200-qm Ladenfront an der Ost-West-Strasse neben Nikolaikirche und Altem Rathaus wurde im Dezember mit der unkonventionellen Gruppenausstellung “VideoNow!” mit brandneuen und bahnbrechenden Werken von Künstlern aus Bulgarien, Deutschland, Finnland und den USA.
Hierzu Auszug aus einem Artikel in ART-Das Kunstmagazin 6/2007:
“Auch in den angrenzenden, lange in Sachen Kunst und Leben vernachlässigten Stadtteilen, tut sich einiges. Man braucht nur an der Elbe entlang bis in die Altstadt zu gehen. Dort veranstaltet Nils Grossien gegenüber der alten Nikolai-Kirche in seiner Galerie "White Trash Contemporary" seit anderthalb Jahren ein spannendes Programm mit internationaler Fotokunst, Video, Installation, Skulptur und Malerei. Seine Eröffnungen - mal mit "mobilem Blues Club", mal mit temporärer "American Bar" - haben legendären Ruf. Und auch Museumskuratoren von ortsfremden Häusern wie dem Kunstmuseum Stuttgart oder der Kunsthalle Wien machen hier Entdeckungen.”
2007 fand die Galerie ihren jetzigen Standort im Hamburger Kunstquartier Fleetinsel.
Umso erfrischender und selbstbewusster kommen die neuesten Bilderserien von Ben Hübsch daher. Der Freiburger Maler, Meisterschüler von Peter Dreher, ist ein poppiger Farbfeld-Virtuose, verspielter Ornamentalist und undogmatischer Konkreter. Hübsch ist nicht auf kleine Formate festgelegt. Im Gegenteil: Er hat monumentale Wandbilder gefertigt und überzeugt mit großen hypnotischen Bildtafeln von brillianter Strahlkraft.
Doch was besonders fasziniert, ist, dass er sich mit der gleichen Virtuosität auch kleiner Formate bedient. Dabei sind die kleinen Arbeiten keine Vorstudien oder Verkleinerungen der großen, sondern bilden eine bezaubernd eigenständige Formsprache. Als Anregungen dienen Hübsch vorgefundene Ornamente, Stoff- oder Teppichmuster, aber auch symmetrisch-freie Kompositionen am Computer. Die Assoziationen, die die Bilder beim Betrachter auslösen, sind ebenso vielfältig: Man denkt an Feuerwerk und Blütenstände, an Zellteilung oder Unterwasserwelten.
In Ihrer überwältigenden Farbigkeit erinnern diese Bilder an Georgia O’Keefes erotische Blumenstudien oder die rhythmischen Abstraktionen von Josef Albers und Robert Delaunay, aber auch an grellbunte Stickereien der Amazonas-Indianer. Mit der Schule der Züricher Konkreten Kunst teilt Hübsch die Leidenschaft für komplexe Farbsysteme, Komplementäreffekte und rythmischen Bildaufbau. Jedoch fehlt seinen Bildern das rigide Dogma.
Ben Hübschs Bilder sind in ihrer abstrakten Kühle doch immer auch sehr malerisch. Die Hand des Künstlers, Pinselstrich und gestische Ausdruck sind bewusst erkennbar. “ich klebe nicht ab, sondern arbeite freihand, das hat mehr Sexappeal und sieht besser aus!”, sagt der Künstler. Hier malt kein Systemtheoretiker, sondern ein leidenschaftlicher Romantiker. Und der folgt sicher keinem Trend aus New York. In diesem Falle hat Roberta Smith bei New Yorks jungen Malern etwas entdeckt, was für Ben Hübsch schon lange gilt: dass auch auf begrenztem Raum jede Menge Platz für ernsthafte abstrakte Experimente ist.
24.Mai - 28.Juni 2008
Eröffnung: Freitag 23.Mai 2008, ab 19h
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt:
Hr. Grossien
040.36099935
www.whitetrashcontemporary.com
White Trash Contemporary
Galerie für zeitgenössische Kunst
Admiralitätstrasse 71
20459 Hamburg
White Trash Contemporary (WTC) wurde 2004 in New York mit dem Ziel gegründet, ein aussergewöhnliches, transatlantisches Künstler-Netzwerk zu organisieren. Die Galerie vertritt junge und unterrepräsentierte Künstler und gibt ihnen eine internationale Plattform. Das Galerieprogramm ermutigt kalkulierte Grenzüberschreitungen und kreative Transgressionsstrategien, die im Dialog mit etablierten Positionen stehen. Hauptaugenmerk hierbei liegt auf der Betonung “schwieriger” Kunst, wie Installation, Skulptur und Video.
Galerie Geschichte:
In New York positionierte sich WTC als Newcomer-Galerie bewusst jenseits der traditionellen Galerienszene in wechselnden Locations im Financial District, im East Village und in Spanish Harlem. Nach ihrem Umzug nach Deutschland im Frühjahr 2005 wählte die Galerie den Standort Hamburg, dort jedoch Räume direkt im Zentrum der Stadt. Die 200-qm Ladenfront an der Ost-West-Strasse neben Nikolaikirche und Altem Rathaus wurde im Dezember mit der unkonventionellen Gruppenausstellung “VideoNow!” mit brandneuen und bahnbrechenden Werken von Künstlern aus Bulgarien, Deutschland, Finnland und den USA.
Hierzu Auszug aus einem Artikel in ART-Das Kunstmagazin 6/2007:
“Auch in den angrenzenden, lange in Sachen Kunst und Leben vernachlässigten Stadtteilen, tut sich einiges. Man braucht nur an der Elbe entlang bis in die Altstadt zu gehen. Dort veranstaltet Nils Grossien gegenüber der alten Nikolai-Kirche in seiner Galerie "White Trash Contemporary" seit anderthalb Jahren ein spannendes Programm mit internationaler Fotokunst, Video, Installation, Skulptur und Malerei. Seine Eröffnungen - mal mit "mobilem Blues Club", mal mit temporärer "American Bar" - haben legendären Ruf. Und auch Museumskuratoren von ortsfremden Häusern wie dem Kunstmuseum Stuttgart oder der Kunsthalle Wien machen hier Entdeckungen.”
2007 fand die Galerie ihren jetzigen Standort im Hamburger Kunstquartier Fleetinsel.
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