16.05.2008 - 14:20 - Kunst & Kultur
Perfekt im neuen Atelier - Kunstatelier „imPerfekt“ zieht in die Hafenkneipe
Pressemitteilung von: BWB-GmbH
BERLIN: Am 23.05.2008 um 18.00 Uhr feiert das Kunstatelier „imPerfekt“ der Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB) mit einer großen Eröffnungsfeier den Umzug in das neue Domizil, die ehemaligen Hafenkneipe am Westhafen. Gastgeber wird die BWB mit dem Geschäftsführer, Dr. Detlef Much sein. Als Gäste sind unter anderem der Geschäftsführer der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA), Peter Stäblein sowie der Direktor des Landesarchivs Berlin, Prof. Dr. Uwe Schaper geladen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Gruppen „KEATITUDE“ und „Tunga ba“.
Der Umzug in die ehemalige Hafenkneipe wurde durch die großzügige Unterstützung der BEHALA ermöglicht. Sie stellt die Räumlichkeiten für ein Jahr der BWB kostenlos zur Verfügung. „Wir kennen die BWB, wir sind ja Nachbarn. Wir wissen, dass die Räume in guten Händen sind“, betont Peter Stäblein. „Wir unterstreichen damit unser soziales Engagement.“
Das Kunstatelier ist einerseits ein Teil des Berufsbildungsbereiches, aber auch ein neuer Arbeitsbereich der BWB. Neben der intensiven Förderung über die künstlerische Betätigung von Menschen mit Behinderungen, soll hier Kunst auch zum Verkauf geschaffen werden. Menschen, die sonst durch jedes Raster der Eignung für eine Behindertenwerkstatt fallen würden, erhalten hier eine reale Chance.
Nach dem Vorbild der Trash-Kultur arbeitet der Berliner Künstler Matthias Rinne mit den behinderten Menschen mit Abfallmaterialien aus den anderen Produktionsabteilungen der BWB. So entstehen z.B. aus alten Leiterplatten fantastische Stadtlandschaften und aus scheinbar unbrauchbarer Arbeitsbekleidung skurrile Bilder mit einer besonderen Ausstrahlung. Rinne lenkt den Blick der Betrachter auf die alltäglichen Dinge, die wir jeden Tag vor Augen haben, und zeigt damit, dass Kunst eine Frage der Betrachtungsweise ist. Neuestes Projekt der behinderten Künstler ist die Arbeit mit Holz. Baumstämme werden mit einem Holzbeitel bearbeitet und die Einzelteile anschließend zu Skulpturen zusammengefügt. Hier wird Kunst von eigen- und einzigartiger Schönheit und besonderer Ausstrahlung geschaffen.
Die Berliner Werkstatt für Behinderte GmbH ist die älteste Berliner Werkstatt. 1962 als Kartoffelschälbetrieb für die Versorgung von überwiegend Kriegsversehrten gegründet ist sie heute ein hochmoderner Betrieb. 1.455 behinderte Menschen arbeiten an modernsten CNC-Maschinen und führen komplizierte Montagearbeiten aus. Nun bietet die BWB Menschen mit Behinderungen zusätzlich den Raum, ihre besondere Kreativität entfalten zu können.
Kontakt:
Dominic Merten
Tel. 030 390 96 135
Mobil: 01761 390 96 06
Westhafenstraße 4
13353 Berlin

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Die Berliner Werkstatt für Behinderte GmbH ist die älteste Berliner Werkstatt. 1962 als Kartoffelschälbetrieb für die Versorgung von überwiegend Kriegsversehrten gegründet ist sie heute ein hochmoderner Betrieb. 1.455 behinderte Menschen arbeiten an modernsten CNC-Maschinen und führen komplizierte Montagearbeiten aus. Nun bietet die BWB Menschen mit Behinderungen zusätzlich den Raum, ihre besondere Kreativität entfalten zu können.
Der Umzug in die ehemalige Hafenkneipe wurde durch die großzügige Unterstützung der BEHALA ermöglicht. Sie stellt die Räumlichkeiten für ein Jahr der BWB kostenlos zur Verfügung. „Wir kennen die BWB, wir sind ja Nachbarn. Wir wissen, dass die Räume in guten Händen sind“, betont Peter Stäblein. „Wir unterstreichen damit unser soziales Engagement.“
Das Kunstatelier ist einerseits ein Teil des Berufsbildungsbereiches, aber auch ein neuer Arbeitsbereich der BWB. Neben der intensiven Förderung über die künstlerische Betätigung von Menschen mit Behinderungen, soll hier Kunst auch zum Verkauf geschaffen werden. Menschen, die sonst durch jedes Raster der Eignung für eine Behindertenwerkstatt fallen würden, erhalten hier eine reale Chance.
Nach dem Vorbild der Trash-Kultur arbeitet der Berliner Künstler Matthias Rinne mit den behinderten Menschen mit Abfallmaterialien aus den anderen Produktionsabteilungen der BWB. So entstehen z.B. aus alten Leiterplatten fantastische Stadtlandschaften und aus scheinbar unbrauchbarer Arbeitsbekleidung skurrile Bilder mit einer besonderen Ausstrahlung. Rinne lenkt den Blick der Betrachter auf die alltäglichen Dinge, die wir jeden Tag vor Augen haben, und zeigt damit, dass Kunst eine Frage der Betrachtungsweise ist. Neuestes Projekt der behinderten Künstler ist die Arbeit mit Holz. Baumstämme werden mit einem Holzbeitel bearbeitet und die Einzelteile anschließend zu Skulpturen zusammengefügt. Hier wird Kunst von eigen- und einzigartiger Schönheit und besonderer Ausstrahlung geschaffen.
Die Berliner Werkstatt für Behinderte GmbH ist die älteste Berliner Werkstatt. 1962 als Kartoffelschälbetrieb für die Versorgung von überwiegend Kriegsversehrten gegründet ist sie heute ein hochmoderner Betrieb. 1.455 behinderte Menschen arbeiten an modernsten CNC-Maschinen und führen komplizierte Montagearbeiten aus. Nun bietet die BWB Menschen mit Behinderungen zusätzlich den Raum, ihre besondere Kreativität entfalten zu können.
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