15.05.2008 - 16:54 - Politik, Recht & Gesellschaft

Kontrolle für das "Monster" Finanzwirtschaft - Unterstützung für den Bundespräsidenten

Pressemitteilung von: Dr. Hauke Fürstenwerth / PR Agentur: Dr. Hauke Fürstenwerth
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Leverkusen, 15. Mai 2008 – Der in Industrie und Finanzwirtschaft erfahrene Unternehmensberater und Buchautor Hauke Fürstenwerth unterstützt die Kritik des Bundespräsidenten an den Auswüchsen der Finanzwirtschaft: "Die Finanzwirtschaft hat sich mit dem Horten und Umverteilen von nicht in der Realwirtschaft eingesetzten Geldern ein eigenes Geschäft erschlossen, welches kaum noch Bezug zum Geschehen in der realen Wirtschaft hat", bestätigt der Autor des Buches "Geld arbeitet nicht" die Einschätzung des Bundespräsidenten Horst Köhler. "Den meisten Politikern ist ebenso wie der Mehrheit der Bürger nicht bewusst, dass mit Vermögensverwaltung in der Finanzindustrie kein volkswirtschaftlicher Mehrwert geschaffen wird. Vorhandenes Geld wird lediglich in Geldäquivalente wie Aktien, Derivate und andere Finanzprodukte umgetauscht. Viele moderne Finanzprodukte haben keinen Bezug mehr zu wirtschaftlichen Tätigkeiten. Es sind Wetten, bei denen kein Mehrwert geschaffen wird. Wie bei Glücksspielen wird nur das umverteilt, was die Spieler einsetzen."

Fondsmanager verdienen Milliarden mit Wetten, die als Finanzinvestitionen getarnt werden. Sie sind die "heimlichen Herrscher der Welt", bezeichnen sich selbst als "masters of the universe". Sie diktieren der Gesellschaft und der Politik ihre eigenen Regeln.

Die Forderung des Bundespräsidenten nach einer effektiveren Kontrolle der Finanzindustrie verdient nach Auffassung von Hauke Fürstenwerth eine breite Unterstützung. In seinem im Dezember 2007 erschienenen Buch "Geld arbeitet nicht" belegt Hauke Fürstenwerth, wie notwendig Kontrollen sind und zeigt Wege auf, den Primat der Realwirtschaft gegenüber der Finanzwirtschaft wieder herzustellen. Er identifiziert an Hand von aktuellen Daten die Hauptursachen für die wirtschaftlichen Probleme unserer Zeit: Die Gier der Finanzmanager, deren ideologische Rechtfertigung durch den Neoliberalismus und dessen Umsetzung in praktische Politik. Diese Kombination verlagert das Gewinnstreben von der Realwirtschaft in die Finanzwirtschaft. Sie führt damit zur schleichenden Erosion der Sozialen Marktwirtschaft. Sie produziert systemische Arbeitslosigkeit, spaltet die Gesellschaft in reich und arm. Sie zerstört die solidarischen Grundlagen des Gemeinwesens.

Das Buch "Geld arbeitet nicht" illustriert die facettenreiche Beziehung von Finanz- zu Realwirtschaft. Der Autor erläutert die Aufgaben und Funktionsweisen der Finanzwirtschaft, zeigt auf, wie Geld verwaltet wird, wer die Besitzer des Geldes und wer die Verwalter sind, die mit immer neuen Finanzprodukten um die Gunst der Anleger werben. Er beschreibt wie Hedgefonds, Private-Equity-Fonds und Venture Capital Fonds arbeiten, mit welchen Geschäftsmodellen sie das Geld ihrer Investoren einsetzen und wie sie mit Unternehmen und Politikern verfahren.

Das Buch "Geld arbeitet nicht - wer bestimmt über Geld, Wirtschaft und Politik?" ist erschienen im Verlag Shaker Media, Aachen, Dezember 2007
ISBN 978-3-940459-22-0, 330 Seiten, 49 Abbildungen, 24,80 EUR
Verfügbar on-line, direkt vom Verlag:
www.shaker-media.de/shop/978-3-940459-22-0
und im Buchhandel

Hintergrundinformationen zum Buch und Kommentare des Autors zu aktuellen Entwicklungen in der Finanzwirtschaft sind im internet verfügbar unter
geld-arbeitet-nicht.jimdo.com/

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dr. Hauke Fürstenwerth
consultant
Unterölbach 3A
51381 Leverkusen
Tel 02171 - 73 37 40

Hauke Fürstenwerth war viele Jahre als Manager in der Chemischen Industrie tätig, u. a. als Geschäftsführer eines Corporate Venture Capital Fonds. Derzeit arbeitet er als Berater für Technologieunternehmen und deren Investoren. Er ist Autor zahlreicher Artikel zu Themen in den Bereichen Innovation und Wagniskapital.

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