14.05.2008 - 09:49 - Energie & Umwelt
Neue Studie „Zukunft des Autos“ skizziert das Fahrzeug von morgen
Pressemitteilung von: VDI Technologiezentrum
Fahrvergnügen 2020: Noch sicherer, noch komfortabler, noch umweltfreundlicher und intelligent - dank neuer I&K Technologien. Das Fahrzeug kommuniziert mit der Umgebung. Wiedergefunden werden Komponenten heutiger Konzeptfahrzeuge in Modellen jeder Preisklasse von morgen. Das Fernziel: Das autome Auto mit rein elektrischer Steuerung von Lenkung und Bremsen.
Der Statusbericht „Zukunft des Autos“, vorgelegt durch Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH im Auftrag des Verein Deutscher Ingenieure (VDI), gibt einen Überblick über aktuelle Trends und technologische Entwicklungen in den wesentlichen Fahrzeugkomponenten. Skizziert wird das Fahrzeug von heute, morgen und übermorgen. Das entscheidende Rädchen in zukünftigen Fahrzeugkonzepten: Die Antriebstechnik.
Brennstoffzelle statt Verbrennungsmotor
Sie ist die entscheidende Größe im Hinblick auf Umweltverträglichkeit und geringerem Kraftstoffverbrauch. Potenzial steckt auf der einen Seite in der Weiterentwicklung heutiger Verbrennungsmotoren, zum Beispiel mit Namen „Diesotto“. Auf Basis eines Ottomotors würden in diesem Fall die Vorteile des emissionsarmen Benzinmotors mit der Sparsamkeit des Diesels vereint werden. Hybrid- und Elektroantriebe auf der anderen Seite sorgen in den kommenden Jahren für weitere Systembrüche. Ziel ist das „Nullemissionsfahrzeug“ mit ausschließlich elektrischem Antriebsmotor, das am Ort der Fortbewegung keine Schadstoffe mehr ausstößt. Eine Entwicklungsstufe höher ist das „Wasserstoffauto“ angesiedelt: Eine visionäre Antriebsart, die Wasserstoff als Energieträger nutzt, der in einer bordeigenen Brennstoffzelle Strom erzeugt.
Leichtbau in der Karosserie
Auch wenn Motoren effizienter werden, die notwendige Motorleistung steigt trotzdem, da die Fahrzeuge – von Ausnahmen abgesehen – schwerer werden. Verantwortlich sind eine immer reichhaltigere Ausstattung und steigende Anforderungen an die Sicherheit im Fahrzeug. Mechanische Komponenten müssen hier für Ausgleich sorgen. Leichtbauwerkstoffe wie Aluminium, Magnesium und faserverstärkte Kunststoffe können helfen, das Fahrzeuggewicht zu reduzieren. Auch Stahl hat noch Potenzial – beispielsweise durch die Neuentwicklung „Twinning Induced Plasticity-Stahl“, der bei Auffahrunfällen Verformungsenergie definiert aufnimmt.
Wachsamer „Beifahrer“ immer an Bord
Neben der Mechanik wird die Fahrzeugelektronik immer mehr zum Schrittmacher für neue Entwicklungen. Leistungsfähige Elektronik in Kombination mit entsprechender Sensorik führt zu neuen Fahrerassistenzsystemen, die zum ständigen Begleiter an Bord werden. Bei Bedarf korrigieren aktive Sicherheitssysteme den Fahrer, um beispielsweise Unfälle zu vermeiden. Laserscanner und Kameras überwachen die Fahrzeugumgebung, um bei Kollisionsgefahr während eines Spurwechsels zu warnen.
Fahrzeugeigene Kameras mit dreidimensionaler Wahrnehmung werden in Zukunft sogar den Querverkehr an Kreuzungen und Einmündungen überwachen. Sie warnen zum Beispiel in Echtzeit vor kreuzenden Fahrradfahrern, die dem Fahrer selbst im Augenwinkel noch nicht auffallen. Bevor aber eine solche Vision Realität wird, muss eine entscheidende Komponente berücksichtigt werden: der – in diesem Fall – „bevormundete“ Fahrer und sein Verhalten. Neben Fragen zur Fahrpsychologie sind auch rechtliche Fragen zu klären: Wer trägt zum Beispiel bei Fehlentscheidungen der technischen Systeme die Verantwortung?
„Technisch machbar“ und „kommerziell nutzbar“
Trotz aller Begeisterung für innovative Autos und Technologien für maximalen Fahrspaß: Zu berücksichtigen ist, dass sich diese Innovationen auch verkaufen lassen müssen, um den Kundenwünschen tatsächlich gerecht zu werden. „Technisch machbar“ ist also nicht mit „kommerziell nutzbar“ gleichzusetzen. Insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und Situationen und bei steigenden Fahrzeug- und Kraftstoffpreisen achtet der Kunde auf das Preis-Leistungsverhältnis und die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) des Fahrzeugs. Möglicher Ansatz hier sind die so genannten „Low Cost“-Autos: Sie erlauben Mobilität zum kleinen Preis.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
VDI Technologiezentrum GmbH
Zukünftige Technologien Consulting
Graf-Recke-Straße 84
40239 Düsseldorf

www.zt-consulting.de
Ansprechpartner:
Oliver S. Kaiser
Tel.: 0211 6214-207
Fax: 0211 6214-139

Zukünftige Technologien Consulting verbindet zukunftsorientiertes, technologisches und sozioökonomisches Know-how mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Finanzwelt und Versicherungen. Die Beratungsleistungen sind neutral und unabhängig, da keine Unternehmensbeteiligungen oder Ausgründungen vorhanden sind. Zukünftige Technologien Consulting gehört zur VDI Technologiezentrum GmbH (Düsseldorf).
Die VDI Technologiezentrum GmbH ist eine Einrichtung des Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI), die ohne öffentliche Grundfinanzierung vor allem im Auftrag und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und anderer öffentlicher Auftraggeber tätig ist. Die VDI Technologiezentrum GmbH versteht sich als Promotor von Forschung, Entwicklung und Innovation und wirkt bei der Abstimmung von Inhalten und Vorgehensweisen als Moderator von fachübergreifenden gemeinsamen Anstrengungen von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Aktivitäten der VDI Technologiezentrum GmbH zielen darauf ab, die technologische Leistungsfähigkeit und Kompetenz von Wirtschaft und Forschung zu stärken und bei der Suche, Analyse und Bewertung von Technologien zur Lösung ökologischer, ökonomischer und sozialer Probleme in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft mitzuwirken.
Der Statusbericht „Zukunft des Autos“, vorgelegt durch Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH im Auftrag des Verein Deutscher Ingenieure (VDI), gibt einen Überblick über aktuelle Trends und technologische Entwicklungen in den wesentlichen Fahrzeugkomponenten. Skizziert wird das Fahrzeug von heute, morgen und übermorgen. Das entscheidende Rädchen in zukünftigen Fahrzeugkonzepten: Die Antriebstechnik.
Brennstoffzelle statt Verbrennungsmotor
Sie ist die entscheidende Größe im Hinblick auf Umweltverträglichkeit und geringerem Kraftstoffverbrauch. Potenzial steckt auf der einen Seite in der Weiterentwicklung heutiger Verbrennungsmotoren, zum Beispiel mit Namen „Diesotto“. Auf Basis eines Ottomotors würden in diesem Fall die Vorteile des emissionsarmen Benzinmotors mit der Sparsamkeit des Diesels vereint werden. Hybrid- und Elektroantriebe auf der anderen Seite sorgen in den kommenden Jahren für weitere Systembrüche. Ziel ist das „Nullemissionsfahrzeug“ mit ausschließlich elektrischem Antriebsmotor, das am Ort der Fortbewegung keine Schadstoffe mehr ausstößt. Eine Entwicklungsstufe höher ist das „Wasserstoffauto“ angesiedelt: Eine visionäre Antriebsart, die Wasserstoff als Energieträger nutzt, der in einer bordeigenen Brennstoffzelle Strom erzeugt.
Leichtbau in der Karosserie
Auch wenn Motoren effizienter werden, die notwendige Motorleistung steigt trotzdem, da die Fahrzeuge – von Ausnahmen abgesehen – schwerer werden. Verantwortlich sind eine immer reichhaltigere Ausstattung und steigende Anforderungen an die Sicherheit im Fahrzeug. Mechanische Komponenten müssen hier für Ausgleich sorgen. Leichtbauwerkstoffe wie Aluminium, Magnesium und faserverstärkte Kunststoffe können helfen, das Fahrzeuggewicht zu reduzieren. Auch Stahl hat noch Potenzial – beispielsweise durch die Neuentwicklung „Twinning Induced Plasticity-Stahl“, der bei Auffahrunfällen Verformungsenergie definiert aufnimmt.
Wachsamer „Beifahrer“ immer an Bord
Neben der Mechanik wird die Fahrzeugelektronik immer mehr zum Schrittmacher für neue Entwicklungen. Leistungsfähige Elektronik in Kombination mit entsprechender Sensorik führt zu neuen Fahrerassistenzsystemen, die zum ständigen Begleiter an Bord werden. Bei Bedarf korrigieren aktive Sicherheitssysteme den Fahrer, um beispielsweise Unfälle zu vermeiden. Laserscanner und Kameras überwachen die Fahrzeugumgebung, um bei Kollisionsgefahr während eines Spurwechsels zu warnen.
Fahrzeugeigene Kameras mit dreidimensionaler Wahrnehmung werden in Zukunft sogar den Querverkehr an Kreuzungen und Einmündungen überwachen. Sie warnen zum Beispiel in Echtzeit vor kreuzenden Fahrradfahrern, die dem Fahrer selbst im Augenwinkel noch nicht auffallen. Bevor aber eine solche Vision Realität wird, muss eine entscheidende Komponente berücksichtigt werden: der – in diesem Fall – „bevormundete“ Fahrer und sein Verhalten. Neben Fragen zur Fahrpsychologie sind auch rechtliche Fragen zu klären: Wer trägt zum Beispiel bei Fehlentscheidungen der technischen Systeme die Verantwortung?
„Technisch machbar“ und „kommerziell nutzbar“
Trotz aller Begeisterung für innovative Autos und Technologien für maximalen Fahrspaß: Zu berücksichtigen ist, dass sich diese Innovationen auch verkaufen lassen müssen, um den Kundenwünschen tatsächlich gerecht zu werden. „Technisch machbar“ ist also nicht mit „kommerziell nutzbar“ gleichzusetzen. Insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und Situationen und bei steigenden Fahrzeug- und Kraftstoffpreisen achtet der Kunde auf das Preis-Leistungsverhältnis und die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) des Fahrzeugs. Möglicher Ansatz hier sind die so genannten „Low Cost“-Autos: Sie erlauben Mobilität zum kleinen Preis.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Die VDI Technologiezentrum GmbH ist eine Einrichtung des Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI), die ohne öffentliche Grundfinanzierung vor allem im Auftrag und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und anderer öffentlicher Auftraggeber tätig ist. Die VDI Technologiezentrum GmbH versteht sich als Promotor von Forschung, Entwicklung und Innovation und wirkt bei der Abstimmung von Inhalten und Vorgehensweisen als Moderator von fachübergreifenden gemeinsamen Anstrengungen von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Aktivitäten der VDI Technologiezentrum GmbH zielen darauf ab, die technologische Leistungsfähigkeit und Kompetenz von Wirtschaft und Forschung zu stärken und bei der Suche, Analyse und Bewertung von Technologien zur Lösung ökologischer, ökonomischer und sozialer Probleme in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft mitzuwirken.
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