(openPR) Babyartikelhersteller MAM beruhigt verunsicherte Eltern
Neu entfachte Debatte in Kanada um Bisphenol A in Babyprodukten hat keine Konsequenzen.
Hamburg/Scheeßel, den 2.5.2008 - Babyartikelhersteller MAM hat vorausschauend auf die Sorgen der Eltern reagiert: MAM bietet bereits seit drei Jahren Babyartikel aus dem Kunststoff Polypropylen (PP) an. So ist z. B. das MAM ULTIvent Flaschen-Sortiment ein Angebot für alle Eltern, die besonders auf gesundheitlich unbedenkliche Produkte achten. „Wir fühlen uns durch unsere rechtzeitige Entscheidung bestätigt“, meint Hans-Jürgen Dahlmann, Geschäftsführer der MAM Babyartikel GmbH Deutschland,“ denn in Kanada hat mit der Einbringung eines Gesetzesentwurfes der nationalen Gesundheitsagentur die Diskussion um Bisphenol A in Babyflaschen aus Polycarbonat (PC) neu begonnen.“ Das dortige Unterhaus wurde aufgefordert, die Verwendung von Bisphenol A in allen Produkten im Food-Bereich zu verbieten und entsprechende Gesetze zu novellieren.
„In Deutschland haben schon jetzt alle Verbraucher die Möglichkeit Bisphenol A-freie Produkte zu erwerben, egal wie die Entscheidung in Kanada ausfällt,“ so Dahlmann, „denn weltweit gab es in den letzten Jahren schon mehrere solcher Vorstöße, die nach Sichtung der vorliegenden wissenschaftlichen Studien in jedem Fall abgelehnt wurden.“ Betroffen davon wären im Food-Bereich alle Produkte zur Ernährung von Babys und Kleinkindern. Damit wären auch Babytrinkflaschen, Trinklernbecher, Esslerngeschirr sowie Babylöffel und ähnliche Produkte von dieser Gesetzesänderung gemeint. „Ausdrücklich wollen wir darauf hinweisen, dass die im Handel befindlichen Schnuller sämtlicher Hersteller davon grundsätzlich ausgenommen sind.“
Der Inhaltsstoff Bisphenol A in diversen Babyfläschchen aus Polycarbonat hat schon immer für heftige Diskussionen und zunehmende Verunsicherung bei Eltern geführt. „Es liegen bisher keine Erkenntnisse vor, dass sich diese Substanz in solch einer geringen Menge, wie sie unter realistischen Anwendungsbedingungen im Alltag freigesetzt werden kann, schädlich auf die Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern auswirkt“, sagt Dahlmann.
Bisphenol A
Bisphenol A ist ein Hauptbestandteil bei der Herstellung von Polycarbonat. Behauptet wird, dass dieser Inhaltsstoff wie das weibliche Sexualhormon Östrogen auf den kindlichen Organismus einwirken könnte. Es liegen jedoch keinerlei gesicherte Erkenntnisse in dieser Richtung vor. Beinahe alle im Handel befindlichen Babynahrungsflaschen sind glasklar und durchsichtig - ein sicheres Zeichen dafür, dass diese aus dem Kunststoff Polycarbonat bestehen und damit Bisphenol A enthalten. Die Bisphenol A-freien Flaschen haben auf Grund der Eigenschaften des Bisphenol A-freien Kunststoffes Polypropylen einen etwas „milchigen“, nicht ganz durchsichtigen Flaschenkörper. Durch die häufige Verwendung von Flaschen aus Polycarbonat können sich mit der Zeit einzelne Moleküle aus dem Material lösen und in die Säuglingsnahrung übergehen. Der Hauptbestandteil bei der Herstellung von Polycarbonat ist Bisphenol A. Trotz mehrerer Untersuchungen konnte bisher nicht festgestellt werden, dass Bisphenol A in dieser geringen Menge negative Auswirkungen auf die gesundheitliche Entwicklung hat.
Bisphenol A auch in Lebensmittel-Verpackungen und Hausstaub enthalten
Vor allem in Lebensmittelverpackungen, CDs und Kunststoffgeschirr aus Polycarbonat ist Bisphenol A enthalten. Auch für die Innenseite von Getränkedosen und andere Metallbeschichtungen wird Bisphenol A (als Bestandteil von Epoxydharzlack) verwendet. Eine Untersuchung des österreichischen Umweltministeriums hat 2006 ergeben, dass selbst in einem Gramm normalem Hausstaub mehr als 9 Mikrogramm Bisphenol A enthalten sind. Von der EFSA (European Food Safety Authority) ist die akzeptable Dosis für die Menge an Bisphenol A, die ein Mensch täglich zu sich nehmen darf, auf aktuell 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt.
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