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Kribbeln, Brennen, taube Füße bei Diabetes - Neue Therapie bundesweit im Langzeittest

06.05.200810:34 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) 200 Teilnehmer für Praxistest zur Hochtontherapie bei diabetesbedingten Nervenschädigungen (Polyneuropathie) gesucht
- Teilnehmer am Langzeittest erhalten Patientengeräte für Behandlung zuhause
- Zahlreiche Kliniken, Ärzte und Physiotherapeuten bundesweit bieten innovative Therapie bereits an

Die Wirksamkeit der Hochtontherapie zur Behandlung diabetesbedingter Nervenschädigungen wird jetzt erstmals bundesweit in einem Langzeit-Praxistest untersucht: Interessierte Patienten mit Typ2-Diabetes, die unter Beschwerden wie Kribbeln, Brennen, einschießenden Schmerzen oder Taubheit in den Füßen leiden, können sich ab sofort unter einer bundesweit einheitlichen Servicenummer beim Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ) der Sana-Kliniken in Düsseldorf für die Langzeitbeobachtung anmelden. 200 Interessenten erhalten kostenlos ein Patientengerät zur Hochtontherapie, mit dem sie sich in den eigenen vier Wänden behandeln können.

Polyneuropathien gehören zu den häufigen und oft sehr schmerzhaften Folgeerkrankungen bei Diabetes. Studien zeigen, dass die Beschwerden mit der Hochtontherapie durch eine effektive medizinische Muskelstimulation signifikant gelindert werden. Im Rahmen der ersten Langzeitbeobachtung soll nun untersucht werden, wie die Patienten die Behandlung in ihren Alltag integrieren und wie Behandlungserfolge langfristig auf Gesundheitszustand und Lebensqualität wirken. Der Langzeitpraxistest erfolgt in Kooperation mit den behandelnden Ärzten der Teilnehmer. Die Teilnehmer behandeln sich über einen Zeitraum von drei Monaten, werden am Patiententelefon betreut und müssen regelmäßig Auskunft über ihren Gesundheitszustand geben.

Leiter der Langzeitbeobachtung ist Prof. Dr. Stephan Martin, Ärztlicher Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums in Düsseldorf. Die Klinik hat die Hochtontherapie bereits vor einiger Zeit in das Behandlungsspektrum bei diabetesbedingter Nervenschädigungen aufgenommen. Bundesweit arbeiten zahlreiche Diabeteskliniken mit der Hochtontherapie, rund 400 niedergelassene Ärzte bieten die Therapie an. Bei der Hochtontherapie handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung, die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht.

Patienten mit Typ2-Diabetes, die unter diabetesbedingten Nervenschädigungen leiden, können sich ab sofort unter der Servicenummer 01805 / 6666 386 (14 Cent/Min a. d. deutschen Festnetz) für die Langzeitbeobachtung anmelden.

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