17.04.2008 - 13:36 - Energie & Umwelt
IIR Deutschland GmbH - Regelenergiekosten auf dem Prüfstand
Pressemitteilung von: IIR Deutschland GmbH
ETP-Konferenz "Regel- und Ausgleichsenergie"
(9. und 10. Juni 2008, Dorint Hotel Pallas Wiesbaden)
Wiesbaden/Düsseldorf, April 2008. Wegen des Verdachts, zu hohe Kosten für Regelenergie berechnet zu haben, hat die Bundesnetzagentur Anfang April ein Missbrauchsverfahren gegen die Stromkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW eingeleitet. Laut einem Gutachten des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (bne) und des unabhängigen Ökostromanbieters Lichtblick seien in den Jahren 2006 und 2007 in einem Netz Unterdeckungen durch extra produzierten Regelstrom ausgeglichen worden, während es in einem anderen Netz Überspeisungen gegeben habe. "Bei einer Saldierung aller Ungleichgewichte zwischen den vier Regelzonen hätte in 75 Prozent aller Viertelstunden der Jahre 2006 und 2007 der Bedarf an Ausgleichsenergie gesenkt werden können", so der bne und Lichtblick.
Die ETP-Konferenz "Regel- und Ausgleichsenergie" (9. und 10. Juni 2008, Wiesbaden) greift die Voraussetzungen für einen kosteneffizienten und fairen Regelenergiemarkt Strom und Gas auf und stellt die Anforderungen an die Regelenergie durch den Ausbau Erneuerbarer Energien vor. Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) schreibt den Netzbetreibern vor, zusammen zu arbeiten, um den Aufwand und die Kosten für die Ausgleichsenergie möglichst gering zu halten und verpflichtet zu einem transparenten Ausschreibungsverfahren. Die Entwicklung des Regel- und Ausgleichsenergiemarktes nach dem EnWG beschreiben Dr. Frank Hölzer (Vattenfall Europe AG) und Dr. Jochen Patt (Bundesnetzagentur). Über die Erfahrungen mit der gemeinsamen Ausschreibung und über die aktuelle Preisentwicklung spricht Dr. Lorenz Müller (Vattenfall Europe Transmission). Die Bedeutung von (Wind-)Prognosen für die Regelenergie stellt Dr. Thomas Sperling (EuroWind) vor. Aus österreichischer Sicht gibt Markus Watscher (TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG) Anregungen für eine Harmonisierung der europäischen Regelenergiemärkte.
Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter:
www.konferenz.de/dn-regelenergie08
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kontakt
Dr. Nadja Thomas
Senior- Pressereferentin
IIR Deutschland GmbH - ein Unternehmen der Informa Group
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel: +49 211 9686 3387
Fax: +49 211 9686 4387
E-Mail:
ETP, ein Geschäftsbereich des Kongress- und Seminarveranstalters IIR Deutschland, zählt zu den führenden deutschen Bildungsanbietern für die Energiebranche. Ziel von ETP ist es, die Teilnehmer über aktuelle Themen zu informieren, sie aber auch bei der praktischen Umsetzung von Lösungen zu unterstützen. Grundlage für die praxisnahen Weiterbildungsveranstaltungen sind detaillierte Marktrecherchen und die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten der Branche. Das Weiterbildungsangebot von ETP richtet sich an Mitarbeiter aller Hierarchieebenen in Energieunternehmen, Verbänden, Organisationen und öffentlichen Verwaltungen. ETP leitet sich ab von "Energie-Training für die Praxis".
Pressemitteilung übermittelt von Hugin.
Für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist allein der Herausgeber verantwortlich.
(9. und 10. Juni 2008, Dorint Hotel Pallas Wiesbaden)
Wiesbaden/Düsseldorf, April 2008. Wegen des Verdachts, zu hohe Kosten für Regelenergie berechnet zu haben, hat die Bundesnetzagentur Anfang April ein Missbrauchsverfahren gegen die Stromkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW eingeleitet. Laut einem Gutachten des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (bne) und des unabhängigen Ökostromanbieters Lichtblick seien in den Jahren 2006 und 2007 in einem Netz Unterdeckungen durch extra produzierten Regelstrom ausgeglichen worden, während es in einem anderen Netz Überspeisungen gegeben habe. "Bei einer Saldierung aller Ungleichgewichte zwischen den vier Regelzonen hätte in 75 Prozent aller Viertelstunden der Jahre 2006 und 2007 der Bedarf an Ausgleichsenergie gesenkt werden können", so der bne und Lichtblick.
Die ETP-Konferenz "Regel- und Ausgleichsenergie" (9. und 10. Juni 2008, Wiesbaden) greift die Voraussetzungen für einen kosteneffizienten und fairen Regelenergiemarkt Strom und Gas auf und stellt die Anforderungen an die Regelenergie durch den Ausbau Erneuerbarer Energien vor. Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) schreibt den Netzbetreibern vor, zusammen zu arbeiten, um den Aufwand und die Kosten für die Ausgleichsenergie möglichst gering zu halten und verpflichtet zu einem transparenten Ausschreibungsverfahren. Die Entwicklung des Regel- und Ausgleichsenergiemarktes nach dem EnWG beschreiben Dr. Frank Hölzer (Vattenfall Europe AG) und Dr. Jochen Patt (Bundesnetzagentur). Über die Erfahrungen mit der gemeinsamen Ausschreibung und über die aktuelle Preisentwicklung spricht Dr. Lorenz Müller (Vattenfall Europe Transmission). Die Bedeutung von (Wind-)Prognosen für die Regelenergie stellt Dr. Thomas Sperling (EuroWind) vor. Aus österreichischer Sicht gibt Markus Watscher (TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG) Anregungen für eine Harmonisierung der europäischen Regelenergiemärkte.
Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter:
www.konferenz.de/dn-regelenergie08
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