17.04.2008 - 08:48 - Sport
FCL-Coch Hartmut Jank - „Meine Mannschaft brennt“ - Hoyerswerda freut den Cottbuser Bundesligisten
Pressemitteilung von: FC Lausitz Hoyerswerda
Nur noch wenige Stunden, dann wird Hoyerswerda erstmals seit Jahren (1996 gegen 1.FC Köln und 2003 gegen 1860 München) wieder Bundesliga-Fußball erleben. Mit dem FC Energie Cottbus wird das fußballerische Aushängeschild der Region im Jahnstadion gastieren. Und zwar mit dem stärksten Aufgebot, wie Energie-Coach Bojan Prasnikar ankündigte. Wobei der Verein auch Anschlusskadern eine Einsatzchance geben möchte. Manager Steffen Heidrich: "Wir hoffen in Hoyerswerda auf ein Comeback des lange verletzten Mariusz Kukielka in der Profi-Elf."
Doch auch ohne den kraftvollen Verteidiger hatte Energie zuletzt die vielen Kritiker ruhig gestellt, die den Ost-Club schon längst abgeschrieben hatten. Überraschende Punktgewinne wie gegen Hertha (2:1) oder in Duisburg (1:0) und natürlich erst recht gegen Bayern München (2:0) sorgten für neue Hoffnung in der Lausitz. Das "kleine Wunder" Klassenerhalt gelang schon im Vorjahr einem waschechten Hoyerswerdaer. Da saß Thomas Hoßmang gemeinsam mit Petrick Sander auf der Trainerbank des Erstligisten. Beide mussten ihre Posten allerdings im September räumen. Seit Jahresbeginn tritt "Hossi" nun wieder selbst gegen das Leder, hat äußerst erfolgreich sein Comeback bei seinem Heimatverein FC Lausitz gegeben.
Dort spielte er übrigens in den 80er Jahren sowohl für als auch gegen Energie Cottbus. Denn FCL-Vorgänger Aktivist Schwarze Pumpe lieferte sich mit den damaligen Bezirkshauptstädtern über viele Jahre hinweg spannende und gut besuchte Revierderbys. Noch heute erinnern sich viele Fans mit glänzenden Augen an die außergewöhnlichen Fußballschlachten, die bis zu 6000 Zuschauer anlockten. Insgesamt fünfmal gelang es den Aktivisten sogar, der favorisierten Energie alle Zähler abzuluchsen. Zuletzt vor 22 Jahren, genau am 17. Mai 1986. Die schwarz-gelben Gastgeber siegten unter Trainer Gerd Schädlich durch ein spätes Tor von Jörg Körner und hätten den Rot-Weißen von Coach Fritz Bohla um ein Haar den Oberliga-Aufstieg vermasselt.
Die Vorzeichen stehen diesmal freilich völlig anders. Energie will nach der 0:5-Niederlage auf Schalke im Rhythmus bleiben, wird sicher eine ordentliche Partie abliefern. Für die heimische Sechstliga-Elf von Trainer Hartmut Jank geht es freilich nur um Schadensbegrenzung, also das Eindämmen einer hohen Niederlage. Vielleicht gelingt es
dennoch, mit dem Rückenwind der tollen Bezirksliga-Rückrunde (6 Siege in 8 Spielen), die Energie-Profis ein wenig zu ärgern, wie auch der Trainer hofft: "Meine Mannschaft brennt. Alle sind heiß, sich mit den Profis zu messen." Ein Tor gegen einen Bundesligisten dürfte keiner der Jank-Schützlinge sein Leben lang vergessen...
(rok)
Was Sie wissen müssen:
Alle Fakten zum Energie-Spiel
Spieltag: 18. April
Spielort: Jahnstadion Hoyerswerda
Anpfiff: 17.30 Uhr
Einlass: 16.00 Uhr
Eintrittspreise:
7 Euro Vollzahler
3 Euro Jugendliche (12-17 Jahre), FCL-Vereinsmitglieder
Freien Eintritt haben Steppkes unter 12
Parkplätze: Stehen nur in begrenztem Umfang in Stadionnähe zur Verfügung.
Vorverkauf: Noch bis Freitagnachmittag haben Fans die Gelegenheit, Eintrittskarten für das große Bundesliga-Gastspiel auf der Geschäftsstelle (Telefon: 03571 922111) zum vergünstigten Preis von 6 Euro (anstatt regulär 7 Euro) zu erwerben.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
FC Lausitz Hoyerswerda e.V.
Lieselotte-Herrmann-Straße 3
02977 Hoyerswerda
Im Internet: www.fclausitz.de
Pressekontakt:
Robert Köhn
Mobil: 0174 5479330
e-Mail:
Der FC Lausitz Hoyerswerda ist einer der charismatischsten Vereine der ehemaligen DDR. 1956 gründete sich der Verein als BSG Aktivist Schwarze Pumpe - die Betriebssportgemeinschaft des neu errichteten Kraftwerkes Schwarze Pumpe. So mischten die Fußballer die DDR auf. Bis hinauf in die DDR-Liga (2. Liga) schafften es die Schwarz-Gelben. im Hoyerswerdaer Jahnstadion fand sich schnell eine große Fangemeinde an, so dass zu absoluten Spitzenspielen bis zu 10000 Zuschauer ins weite Rund pilgerten. Nach der politischen Wende die Abtrennung vom Hauptverein und Umbenennung in FSV Hoyerswerda. Der FSV spielte 12 Jahre in der NOFV-Oberliga und klopfte mehrmals an das Tor zur Regionalliga. 2002 eine weitere Umbenennung in FC Lausitz Hoyerswerda, es folgten allerdings der sportliche Abstieg (3 Abstiege in Folge), Insolvenz und Spielerflucht. Doch es gelang noch einmal, das Ruder herumzureißen. Mit Trainer Waldemar Adamowicz ging es Schritt für Schritt wieder bergauf. Nach dem souveränen Titelgewinn in der Bezirksklasse Dresden und dem Aufstieg in die Bezirksliga Dresden übernahm HoyWoy-Urgestein Hartmut Jank das Steuer und peilt in dieser Spielzeit den Klassenerhalt an.
Die Erfolge im Telegrammstil:
Aufstieg in die DDR-Liga 1959, 1965, 1967, 1970, 1972
Cottbuser Bezirkspokalsieger 1970 und 1971
3 Vizemeisterschaften der DDR-Liga 1982, 1983 und 1984
Qualifikation für die NOFV-Oberliga ab 1991
Pokalfinalist Sachsenpokal 1992
Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nordost 1999 gegen TeBe II
Souveräner Meister der Oberliga Nordost-Süd 2000
Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nordost 2000 gegen den FC Schönberg 95
Souveräner Meister Bezirkslasse Dresden Staffel II 2007
Doch auch ohne den kraftvollen Verteidiger hatte Energie zuletzt die vielen Kritiker ruhig gestellt, die den Ost-Club schon längst abgeschrieben hatten. Überraschende Punktgewinne wie gegen Hertha (2:1) oder in Duisburg (1:0) und natürlich erst recht gegen Bayern München (2:0) sorgten für neue Hoffnung in der Lausitz. Das "kleine Wunder" Klassenerhalt gelang schon im Vorjahr einem waschechten Hoyerswerdaer. Da saß Thomas Hoßmang gemeinsam mit Petrick Sander auf der Trainerbank des Erstligisten. Beide mussten ihre Posten allerdings im September räumen. Seit Jahresbeginn tritt "Hossi" nun wieder selbst gegen das Leder, hat äußerst erfolgreich sein Comeback bei seinem Heimatverein FC Lausitz gegeben.
Dort spielte er übrigens in den 80er Jahren sowohl für als auch gegen Energie Cottbus. Denn FCL-Vorgänger Aktivist Schwarze Pumpe lieferte sich mit den damaligen Bezirkshauptstädtern über viele Jahre hinweg spannende und gut besuchte Revierderbys. Noch heute erinnern sich viele Fans mit glänzenden Augen an die außergewöhnlichen Fußballschlachten, die bis zu 6000 Zuschauer anlockten. Insgesamt fünfmal gelang es den Aktivisten sogar, der favorisierten Energie alle Zähler abzuluchsen. Zuletzt vor 22 Jahren, genau am 17. Mai 1986. Die schwarz-gelben Gastgeber siegten unter Trainer Gerd Schädlich durch ein spätes Tor von Jörg Körner und hätten den Rot-Weißen von Coach Fritz Bohla um ein Haar den Oberliga-Aufstieg vermasselt.
Die Vorzeichen stehen diesmal freilich völlig anders. Energie will nach der 0:5-Niederlage auf Schalke im Rhythmus bleiben, wird sicher eine ordentliche Partie abliefern. Für die heimische Sechstliga-Elf von Trainer Hartmut Jank geht es freilich nur um Schadensbegrenzung, also das Eindämmen einer hohen Niederlage. Vielleicht gelingt es
dennoch, mit dem Rückenwind der tollen Bezirksliga-Rückrunde (6 Siege in 8 Spielen), die Energie-Profis ein wenig zu ärgern, wie auch der Trainer hofft: "Meine Mannschaft brennt. Alle sind heiß, sich mit den Profis zu messen." Ein Tor gegen einen Bundesligisten dürfte keiner der Jank-Schützlinge sein Leben lang vergessen...
(rok)
Was Sie wissen müssen:
Alle Fakten zum Energie-Spiel
Spieltag: 18. April
Spielort: Jahnstadion Hoyerswerda
Anpfiff: 17.30 Uhr
Einlass: 16.00 Uhr
Eintrittspreise:
7 Euro Vollzahler
3 Euro Jugendliche (12-17 Jahre), FCL-Vereinsmitglieder
Freien Eintritt haben Steppkes unter 12
Parkplätze: Stehen nur in begrenztem Umfang in Stadionnähe zur Verfügung.
Vorverkauf: Noch bis Freitagnachmittag haben Fans die Gelegenheit, Eintrittskarten für das große Bundesliga-Gastspiel auf der Geschäftsstelle (Telefon: 03571 922111) zum vergünstigten Preis von 6 Euro (anstatt regulär 7 Euro) zu erwerben.
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Lieselotte-Herrmann-Straße 3
02977 Hoyerswerda
Im Internet: www.fclausitz.de
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Robert Köhn
Mobil: 0174 5479330
e-Mail:
Der FC Lausitz Hoyerswerda ist einer der charismatischsten Vereine der ehemaligen DDR. 1956 gründete sich der Verein als BSG Aktivist Schwarze Pumpe - die Betriebssportgemeinschaft des neu errichteten Kraftwerkes Schwarze Pumpe. So mischten die Fußballer die DDR auf. Bis hinauf in die DDR-Liga (2. Liga) schafften es die Schwarz-Gelben. im Hoyerswerdaer Jahnstadion fand sich schnell eine große Fangemeinde an, so dass zu absoluten Spitzenspielen bis zu 10000 Zuschauer ins weite Rund pilgerten. Nach der politischen Wende die Abtrennung vom Hauptverein und Umbenennung in FSV Hoyerswerda. Der FSV spielte 12 Jahre in der NOFV-Oberliga und klopfte mehrmals an das Tor zur Regionalliga. 2002 eine weitere Umbenennung in FC Lausitz Hoyerswerda, es folgten allerdings der sportliche Abstieg (3 Abstiege in Folge), Insolvenz und Spielerflucht. Doch es gelang noch einmal, das Ruder herumzureißen. Mit Trainer Waldemar Adamowicz ging es Schritt für Schritt wieder bergauf. Nach dem souveränen Titelgewinn in der Bezirksklasse Dresden und dem Aufstieg in die Bezirksliga Dresden übernahm HoyWoy-Urgestein Hartmut Jank das Steuer und peilt in dieser Spielzeit den Klassenerhalt an.
Die Erfolge im Telegrammstil:
Aufstieg in die DDR-Liga 1959, 1965, 1967, 1970, 1972
Cottbuser Bezirkspokalsieger 1970 und 1971
3 Vizemeisterschaften der DDR-Liga 1982, 1983 und 1984
Qualifikation für die NOFV-Oberliga ab 1991
Pokalfinalist Sachsenpokal 1992
Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nordost 1999 gegen TeBe II
Souveräner Meister der Oberliga Nordost-Süd 2000
Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nordost 2000 gegen den FC Schönberg 95
Souveräner Meister Bezirkslasse Dresden Staffel II 2007
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