16.04.2008 - 17:07 - Gesundheit & Medizin
BKK·VBU-Expertenchat - Borderline - zerrissen zwischen den Extremen
Pressemitteilung von: BKK·VBU
Der nächste Expertenchat der BKK·VBU und Lebenshilfe online am Dienstag, 29. April beschäftigt sich mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS). Ab 20 Uhr steht Frau Dr. Alice Sendera, Psychotherapeutin mit den Schwerpunkten Verhaltenstherapie, Klinische Hypnose, Dialektische Behaviorale Therapie und Skills-Training zu allen relevanten Aspekten der Krankheit unter meine-krankenkasse.de Rede und Antwort.
Borderline hat viele Gesichter. Charakteristisch sind vor allem extreme Stimmungsschwankungen. Sie reichen von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt". Um sich von den quälenden negativen Gefühlen abzulenken, fügen sich viele Borderliner selbst Verletzungen zu oder schlucken Überdosen an Tabletten - oft ein verzweifelter Hilferuf an die Außenwelt.
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) tritt bei fast zwei Prozent der Bevölkerung auf, also häufiger als zum Beispiel die Schizophrenie.
Früher ging man davon aus, dass die BPS eine psychische Krankheit zwischen Neurose und Psychose sei. Daher der Name: Borderline = Grenzlinie. In der Zwischenzeit hat sich gezeigt, dass es sich bei Borderline um eine eigenständige Erkrankung handelt, auch wenn sie Züge verschiedener anderer Erkrankungen in sich trägt.
Borderliner haben stark mit ihren Gefühlen zu kämpfen. So leiden zum Beispiel zwischenmenschliche Beziehungen unter unkontrollierten Stimmungsschwankungen oder Wutausbrüchen. Längerfristige Freundschaften und Beziehungen können die Betroffenen deshalb kaum oder gar nicht aufrechterhalten.
Als Ursache einer Borderline-Störung gelten neben genetischen Dispositionen vor allem psychosoziale Belastungen wie sexueller Missbrauch oder körperliche Gewalt im Kindes- und Jugendalter sowie emotionale Vernachlässigung.
Noch vor wenigen Jahren galt Borderline als kaum behandelbar, doch inzwischen geben neue Therapiemethoden Hoffnung. Wie eine Therapie im Einzelnen aussieht, welche Symptome auftreten, und wie Betroffene und Angehörige mit der Krankheit umgehen können sind Themenschwerpunkte, die Frau Dr. Sendera im Chat beantworten wird. Der kostenfreie Zugang befindet sich unter www.meine-krankenkasse.de.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
BKK·VBU
Lindenstraße 67
10969 Berlin
Sylvie Renz
Presse | Unternehmenskommunikation
Tel.: (030) 7 26 12-13 16
Fax: (030) 7 26 12-13 99

Die BKK·VBU mit Hauptsitz in Berlin versorgt bundesweit über 285.000 Versicherte. Der allgemeine Beitragssatz beträgt 13,3 Prozent.
Borderline hat viele Gesichter. Charakteristisch sind vor allem extreme Stimmungsschwankungen. Sie reichen von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt". Um sich von den quälenden negativen Gefühlen abzulenken, fügen sich viele Borderliner selbst Verletzungen zu oder schlucken Überdosen an Tabletten - oft ein verzweifelter Hilferuf an die Außenwelt.
Früher ging man davon aus, dass die BPS eine psychische Krankheit zwischen Neurose und Psychose sei. Daher der Name: Borderline = Grenzlinie. In der Zwischenzeit hat sich gezeigt, dass es sich bei Borderline um eine eigenständige Erkrankung handelt, auch wenn sie Züge verschiedener anderer Erkrankungen in sich trägt.
Borderliner haben stark mit ihren Gefühlen zu kämpfen. So leiden zum Beispiel zwischenmenschliche Beziehungen unter unkontrollierten Stimmungsschwankungen oder Wutausbrüchen. Längerfristige Freundschaften und Beziehungen können die Betroffenen deshalb kaum oder gar nicht aufrechterhalten.
Als Ursache einer Borderline-Störung gelten neben genetischen Dispositionen vor allem psychosoziale Belastungen wie sexueller Missbrauch oder körperliche Gewalt im Kindes- und Jugendalter sowie emotionale Vernachlässigung.
Noch vor wenigen Jahren galt Borderline als kaum behandelbar, doch inzwischen geben neue Therapiemethoden Hoffnung. Wie eine Therapie im Einzelnen aussieht, welche Symptome auftreten, und wie Betroffene und Angehörige mit der Krankheit umgehen können sind Themenschwerpunkte, die Frau Dr. Sendera im Chat beantworten wird. Der kostenfreie Zugang befindet sich unter www.meine-krankenkasse.de.
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