(openPR) Australische Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse über das Verhalten eines bestimmten Gens gewonnen, das mit Brustkrebs in Verbindung gebracht wird.
Das Forscherteam im Dr. Melissa Brown an der School of Molecular and Microbial Sciences der University of Queensland hofft, dass ihre Ergebnisse zu besseren Testmethoden bei der Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs beitragen. In ihrer Arbeit konzentrierten sich die Wissenschaftler auf das BRCA1-Gen und stellten fest, dass dieses in einer schlaufenförmigen Ausbildung existiert.
"Unsere Untersuchungen deuten darauf hin, dass BRCA1 ein wenig wie eine Schleife aussieht, wenn das Gen ausgeschaltet ist und dass ein Teil dieser Schleife verschwindet, wenn das Gen angeschaltet ist", erläutert Dr. Brown die gewonnenen Erkenntnisse. "Die Gestalt der Schleife verändert sich interessanterweise in unterschiedlichen Brustkrebszellen, was den Verdacht nahe legt, dass die Schlaufenbildung des Gens bei der Entstehung von Krebs eine Rolle spielt."
In weiteren Untersuchungsschritten sollen nun die genauen DNA Sequenzen und DNA-bindenden Moleküle identifiziert werden, die bei der Schlaufenbildung des BRCA1-Gens eine Rolle spielen.



