(openPR) Cleft-Stiftung von Professor Sailer will helfen/Große Erfahrung mit ähnlichen Fällen/Ethik im Vordergrund
Bremen/Zürich, 10. April 2008 (CCI). Die international renommierte Cleft-Stiftung mit dem anerkannten Chirurgen Professor Sailer an der Spitze will dem „Mädchen mit zwei Gesichtern“ aus Indien helfen. „Zwei Dinge sind uns wichtig: Wir haben erstens als Einzige weltweit das ethisch-kulturelle Verständnis und zweitens das fachspezifische Know-how, um die Eltern über die Möglichkeiten eines medizinischen Eingriffes aufzuklären, denn selbst in einem solch komplizierten Fall gibt es häufig noch viele gute Behandlungs-Chancen“, sagt Professor Sailer, weltbekannter Chirurg für Face Design an der Bethanien-Klinik in Zürich – und vielleicht einziger Retter für Lali.
Als internationale Kapazität gehört Prof. Sailer zu den wenigen Spezialisten weltweit, die bereits über medizinische Erfahrung in solch einem komplexen Fall verfügen. Daher kann er sich ein Urteil erlauben und sogar konkrete Hilfe leisten. Der Experte für komplizierte Gesichts- und Kopf-Operationen hatte vor wenigen Jahren auch schon die bekannten beiden erwachsenen Siamesischen Zwillingsschwestern Ladan und Laleh Bijani aus Singapur untersucht – und von einer Operation abgeraten. Der Eingriff erfolgte dennoch, die Schwestern überlebten nicht. Jetzt will der Schweizer Spezialist eine ähnliche furchtbare Tragödie verhindern.
Nur vier Wochen nach seiner Geburt hat die kleine Lali aus dem Dorf Saini Sunpura in Nordindien bereits traurige Berühmtheit erlangt: Das Kind hat zwei Nasen, zwei Lippen- und zwei Augenpaare. Nur die Ohren sind nicht doppelt – es hat zwei Ohrmuscheln wie jeder andere Mensch. „Mit unserer Hilfe wollen wir dem Mädchen ein normales, menschenwürdiges Leben ermöglichen“, betont Professor Sailer. Seine weltweit tätige Professor Hermann Sailer Stiftung Cleft-Children International (CCI) hat bereits über 20.000 erfolgreiche pro-bono Operationen ähnlicher Art durchgeführt. „Die Aussage, dass es keine medizinischen Möglichkeiten gibt, um diesem armen Kind zu helfen, ist womöglich falsch“, betont Professor Sailer.
„Die kleine Lali verdient vor allem eine optimale Förderung auch unter höchsten ethischen Maßstäben, damit sie nach der bestmöglichen Behandlung ein gutes Leben führen kann.“ Professor Sailer wird sich auch persönlich einsetzen, um mit seinem Team diese nötigen Untersuchungen durchzuführen und selbst den komplizierten Eingriff vorzunehmen, falls dieser risikolos möglich ist. „Primär geht es zum jetzigen Zeitpunkt um eine umfassende medizinische Analyse“, führt der Experte aus. „Nicht umsonst haben die Götter vor jegliche Behandlung die Diagnose gestellt!“
Die Stiftung des international anerkannten Fachmannes von der Bethanien-Klinik in der Schweiz ist bereit, sofort einzugreifen. „Unser indischer Kollege Prof. Dr. Gosla Reddy aus unserem Versorgungszentrum engagiert sich schon vor Ort, um mit den Eltern zu sprechen und ihnen die medizinischen Möglichkeiten zu erklären. Unsere Unterstützung ist für die Familie natürlich kostenlos!“
Im Fokus von Professor Sailer und seiner Cleft-Stiftung steht ausschließlich das Wohl des Kindes, es werden mit diesem Hilfsangebot keinerlei finanzielle Interessen verfolgt.
„Für uns steht die Ethik absolut im Vordergrund – es geht hier vor allem um das Wohl dieses kleinen Mädchens und seiner Eltern“, betont Professor Sailer. „Wenn wir erst einmal fundiert aufklären und überzeugen können, stehen die Chancen für eine erfolgreiche Hilfestellung nach den modernsten medizinischen Kenntnissen sicherlich gut!“
Professor Sailer will insbesondere sicherstellen, dass das Mädchen nicht zum Spielball von Geschäftemachern wird. „Lali ist jetzt schon einem regionalen Interesse und zudem einem weltweiten Presserummel ausgesetzt, den kein Kind der Welt gut verarbeiten kann – erst recht nicht ein Kind wie Lali, das unter erheblichen körperlichen Einschränkungen leidet!“
„Auch deshalb wollen wir unbedingt eingreifen: Damit für die kleine Lali selbst und ihre Familie bald wieder Ruhe einkehrt“, so Professor Sailer.
Die Cleft-Stiftung von Professor Sailer nimmt sich bereits seit vielen Jahren Kindern an, die mit einer Anomalie oder schweren Missbildungen im Gesicht zur Welt kommen. Diese werden durch chirurgische Eingriffe von Professor Sailer korrigiert, der dafür seine Zeit opfert und extra in Indien operiert.














