09.04.2008 - 10:56 - Industrie, Bau & Immobilien

FVI - RFIDin der Instandhaltung-Politik informiert sich bei AluNorf GmbH, Neuss

Pressemitteilung von: FVI-Forum Vision Instandhaltung
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Foto FVI zum Abdruck freigegeben. NRW-Minister Pinkwart (li), Harald Neuhaus bei AluNorf GmbH
RFID in der Instandhaltung – Minister Pinkwart informiert sich bei AluNorf

Nutzung enormer Potentiale
Das FVI-Forum Vision Instandhaltung macht seit Jahren auf die Bedeutung voraus-schauender Instandhaltung für die Volkswirtschaft aufmerksam. Als konsequenter Rufer in der Wüste hat das FVI dazu beigetragen, dass diese Erkenntnis bei Management und Politik angekommen ist. Deutlich ist ein Paradigmenwechsel zu erkennen: weg von der teuren Havarie-Instandhaltung, hin zu vorausschauender, wertschöpfender Instandhaltung. Unter diesem Blickwinkel ist der Einsatz von RFID-Systemen (RFID-Radio Frequenz Identifikation) ein wichtiges Werkzeug für die Instandhaltung. „Hier spricht die Maschine mit dem Instandhalter !“ RFID bringt für die Instandhaltung erhebliche Potenziale, die aber bisher von der Politik nicht wahrgenommen wurden.
NRW verfügt über große Kompetenz auf dem RFID-Sektor. Die Politik in NRW unterstützt daher die Entwicklung von industrietauglichen RFID-Produkten in hohem Maße.

Interesse der Politik
Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart - bekannt für seine Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien – besuchte am 07.April 2008 das größte Aluminiumwalz- und -Schmelzwerk der Welt - die Aluminium Norf GmbH in Neuss.
Die Gastgeber – Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Kneijnsberg und Thomas Geupel sowie Harald Neuhaus, Leiter der Zentralen Anlagentechnik und FVI-Vorsitzender, erläuterten Prof. Pinkwart die große Bedeutung der RFID-Technik für die Instandhaltung in Hinblick auf Anlagenverfügbarkeit, Betriebsergebnis, Arbeitssicherheit, Arbeitsplatzsicherung und internationaler Wettbewerbsfähigkeit.
Einigkeit bestand darüber, dass Instandhaltung als wichtiger Teil des Unternehmens-prozesses gesehen werden muss, dass die Forschung in diesem Bereich ausgeweitet werden sollte und dass Standards und Normen auf nationaler und europäischer Ebene festgelegt werden sollten.
Minister Pinkwart, der sich gut informiert zeigte, sagte: „ Hier kann man sehen, wie weit der Einsatz von RFID-Systemen in der Instandhaltungsbranche schon fortgeschritten ist. Das FVI und AluNorf sehe ich als Vorreiter auf dem Gebiet vorausschauender Instandhaltung und der Anwendung von RFID-Systemen.“

2161 Zeichen, 314 Wörter

Kontakt:
Harald Neuhaus , FVI-Vorsitzender , Telefon +49(0)2131-9378790 mailto:
Für Presse: Robert L. Bitzan, Telefon +49(0)9352-1447 mailto:
www.IPIH.d

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FVI-Forum Vision Instandhaltung
Portrait des FVI-Netzwerk der Instandhalter

Die Instandhaltungsbranche zählt zu den volkswirtschaftlich stärksten Industriezweigen mit einem Direktvolumen von mindestens 175 Milliarden Euro ** – allein in Deutschland. Getragen wird das FVI von über 200 Mitgliedern aus Mittelstand, Großindustrie, Wissenschaft und Politik. Wissensvermittlung und das Aufzeigen von Zukunfttrends auf dem Gebiet der vorausschauenden Instandhaltung sind die besonderen Anliegen der gemeinnützigen Organisation. Ehrenamtlich geführt wird das FVI von einem fünfköpfigen Vorstand. Über die virtuelle Integrationsplattform Instandhaltung-IPIH erfolgt Erfahrungsaustausch und Vermittlung von vorhandenen Wissenspotential. Die Sensibilisierung der Anwender und des Führungspersonals für die Sicht der Instandhaltung - vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsfaktor - als Teil der Wertschöpfungskette wird aktiv betrieben. Zur Schaffung des neuen Berufsbild „Instandhaltungsmanager“ ergreift das FVI Initiativen bei Politik, Industrie und Lehre. Arbeitsgruppen treiben die Instandhaltungsthemen „Wertschöpfung“, „Berufsbild“, „Tribologie-Verschleisstechnik“, „RFID-Radio Frequenz Identifikation“ und „Facility Management“.
** Quelle: Satistisches Bundesamt (Quelle: VFI-VDMA, Fraunhofer IML und WZL, 03/2006)

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ALUNORF - Aluminium Norf GmbH
Das größte Aluminiumwalz- und Schmelzwerk der Welt
Die Aluminium Norf GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Novelis Deutschland GmbH und der Hydro Aluminium Deutschland GmbH. Im Industriegebiet Neuss-Uedesheim stellt sie mit mehr als 2.100 Mitarbeitern jährlich fast 1,5 Millionen Tonnen Walzhalbzeug her.

Damit ist Alunorf das größte Aluminiumwalz- und Schmelzwerk der Welt und der größte Arbeitgeber in Neuss. Im Verbund mit dem direkt benachbarten Hydro-Rheinwerk und dem Grevenbroicher Hydro-Werk macht sie den Rhein-Kreis Neuss zum weltweit größten Standort der Aluminium-Industrie.

Aus den von Alunorf gelieferten Bändern entstehen in den Verarbeitungswerken von Hydro und Novelis sowie deren Kunden Getränkedosen und andere Verpackungen, Offset-Druckplatten, Automobil-Teile sowie Bleche für die Bau- und Verkehrsindustrie.

751 Zeichen, 114 Wörter

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