09.04.2008 - 08:21 - Politik, Recht & Gesellschaft
Fummeln verboten
Pressemitteilung von: Bundesverband Junioren des Handwerks
Zum Beschluss des Bundeskabinetts vom März 2008, zu einer außerordentlichen Erhöhung der Renten sagt Carsten Röttgers, Vorsitzender des Bundesverbandes der Handwerksjunioren: „Mit der Anhebung der Rente nach Manipulationen an der Rentenformel versucht die Bundesregierung ganz offensichtlich, einmal mehr für eine bessere Stimmung unter den 20 Millionen Rentnern zu sorgen. Dabei ist die Rentenformel kein Selbstzweck und orientiert sich nicht an Verteilungsgerechtigkeit, sondern soll die Generationengerechtigkeit auf lange Sicht garantieren. Sie dient dem Ziel, einen gerechten Ausgleich zwischen Jung und Alt herzustellen. Genau der ist aber jetzt in Gefahr.“
Dabei ist es gut und sinnvoll, auch die Rentner am Aufschwung zu beteiligen. Aber die Kosten der für den einzelnen Rentner marginalen Erhöhung um 0,54 % summieren sich auf rund 12,5 Milliarden Euro. Damit wird der Beschluss der Bundeskabinetts zum Eingriff in die Einkommensverteilung zwischen den großen gesellschaftlichen Gruppen. Denn was die Rentnergeneration gewinnt, müssen die heute Erwerbstätigen aufbringen. Hier wird der Generationenvertrag angetastet, der mit der Rentenformel zukunftsfest gemacht werden sollte. So fällt die Große Koalition all denjenigen in den Rücken, die heute als Erwerbstätige die Hauptlast der Rentenanpassungen tragen müssen. „Nicht nur der jungen Generation, sondern all denjenigen, die heute in die Sozialversicherung einzahlen, werden zusätzliche Beiträge für höhere Zahlungen an die heutigen Rentner zugemutet – obwohl für die Geburtenjahrgänge 1942 – 1996 ein Absinken des Rentenniveaus von derzeit 63 auf dann nur noch 43 % des Nettoeinkommens in den nächsten 30 Jahren prognostiziert wird. Das ist eine erstaunliche politische Fehlleistung auf Kosten der heutigen Beitragszahler,“ so der Vorsitzende der Handwerksjunioren.
Druckfertige Pressefotos unter www.handwerksjunioren.de/aktuelles/pressefotos.html
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Junioren des Handwerks e.V.
Bundesvorstand
Haus des Deutschen Handwerks
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin
Ansprechpartner:
Hans Bernd Ditscheid
Bundesgeschäftsführer
Fon. 030/ 20 619 232
Fax. 030/ 20 619 59 230

www.handwerksjunioren.de
Der Bundesverband „Junioren des Handwerks e.V.“ ist die größte und offizielle Nachwuchsorganisation des Handwerks. Der Verband ist eine Vereinigung von jungen Handwerksmeister/innen sowie Führungskräften im Handwerk unter 40 Jahre mit bundesweit 8000 Mitgliedern. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.handwerksjunioren.de
Dabei ist es gut und sinnvoll, auch die Rentner am Aufschwung zu beteiligen. Aber die Kosten der für den einzelnen Rentner marginalen Erhöhung um 0,54 % summieren sich auf rund 12,5 Milliarden Euro. Damit wird der Beschluss der Bundeskabinetts zum Eingriff in die Einkommensverteilung zwischen den großen gesellschaftlichen Gruppen. Denn was die Rentnergeneration gewinnt, müssen die heute Erwerbstätigen aufbringen. Hier wird der Generationenvertrag angetastet, der mit der Rentenformel zukunftsfest gemacht werden sollte. So fällt die Große Koalition all denjenigen in den Rücken, die heute als Erwerbstätige die Hauptlast der Rentenanpassungen tragen müssen. „Nicht nur der jungen Generation, sondern all denjenigen, die heute in die Sozialversicherung einzahlen, werden zusätzliche Beiträge für höhere Zahlungen an die heutigen Rentner zugemutet – obwohl für die Geburtenjahrgänge 1942 – 1996 ein Absinken des Rentenniveaus von derzeit 63 auf dann nur noch 43 % des Nettoeinkommens in den nächsten 30 Jahren prognostiziert wird. Das ist eine erstaunliche politische Fehlleistung auf Kosten der heutigen Beitragszahler,“ so der Vorsitzende der Handwerksjunioren.
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