08.04.2008 - 09:10 - Industrie, Bau & Immobilien
Vielfach vorbei entwickelt - Eine Untersuchung des VDMA zeigt, was Internet-Nutzer vom Online-Medium erwarten
Pressemitteilung von: VDMA Verlag GmbHPR Agentur: M-PRESS Public Relations

Stefan Prasse, Geschäftsführer der VDMA Verlag GmbH: "Unsere Untersuchungen machen erstmals transparent, was Internet-Nutzer des Maschinen- und Anlagenbaus erwarten und wie die Anbieter auf ihre Kunden zugehen können."
Von Oktober bis Dezember 2007 befragte ein Team um Professor Reichwald (Technische Universität München, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre) im Auftrag des VDMA Verlags 370 Personen. Untersucht wurden zwei Gruppen:
· Einerseits Anbieter – Personen vorrangig aus der Geschäftsführung, dem Vertrieb, dem Marketing und der IT, die für die Bereitstellung von Informationen auf den Websites ihrer Unternehmen verantwortlich sind.
· Andererseits Nachfrager – Konstrukteure, Entwickler, technische Einkäufer, die im Internet auf der Suche nach Fachinformationen sind.
Informationen spielen häufig ein „Versteckspiel“
„Eine Hauptursache für die Unzufriedenheit mit existierenden Lösungen dürfte der Studie zufolge darin liegen, dass die Techniker die gewünschten Informationen schlicht und ergreifend nicht finden“, erklärt Stefan Prasse, Geschäftsführer der VDMA Verlag GmbH. Webdesigner können fürs Erste aufatmen, denn es ist kein Problem der mangelhaften Bedienbarkeit der Websites. Die Unternehmen stellen die wichtigsten Informationen für diese Zielgruppe einfach nicht bereit. Datenblätter, Prinzipskizzen, Berechnungs- und Auslegehilfen – das sind nach der Verlinkung zu Anbieter-Websites die wichtigsten Wunschfunktionen auf Nachfragerseite.
Die Studie zeigt weiter, dass Anbieter von Informationen gerne E-Mail-Newsletter verwenden – 53 % wünschen sich diese Funktionalität. Aber dieser Wunsch stößt bei den Nachfragern auf wenig Gegenliebe: Lediglich 32 % haben Interesse daran, mit Informationen per E-Mail-Newsletter versorgt zu werden.
Die Zahl der gewünschten Dienste auf einem Portal für den Maschinen- und Anlagenbau wird sowohl auf Anbieter- als auch auf Nachfragerseite mit durchschnittlich sechs angegeben. Stefan Prasse kommentiert: „Diese relativ niedrige Zahl sollte all den Betreibern, die ihrer Website neben einer Firmendatenbank mit diversen Suchfunktionen noch ein WIKI, einen Newsletter, ein E-Learning-Center, eine Jobbörse, Diskussionsforen, Blogs usw. hinzufügen wollen, zu denken geben.“
Eine erfolgreiche Online-Plattform ist einfach und übersichtlich
Einig sind sich Anbieter und Nachfrager bei den zentralen Anforderungen an die „plattform 2010“: beide wünschen sich als erstes einfache Bedienbarkeit. Gleich danach kommt bei den Nachfragern der Wunsch Neuheiten einfach aufzufinden; auch bei den Anbietern rangiert dieser Punkt weit oben: sich als Problemlöser zu zeigen und Neuheiten zu präsentieren.
Die Zufriedenheit mit Internetportalen im Maschinen- und Anlagenbau wird sowohl bei Anbietern als auch bei Nachfragern maßgeblich von der Größe der Marktabdeckung des Portals geprägt. Danach unterscheiden sich die Faktoren für die Zufriedenheit. Während für Anbieter ein niedriger bzw. angemessener Preis und Pflegaufwand wichtig ist, legen Nachfrager großen Wert auf die Neutralität bzw. Objektivität des Betreibers der Plattform.
Eine überraschende Erkenntnis zeigte sich beim Interview mit Nachfragern und Anbietern. Während sich die Anbieter als relativ homogene Gruppe erwiesen (85 % kamen aus den Funktionen Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb, IT), erwiesen sich die Nachfrager als wesentlich heterogener. Nur 60 % kamen aus den Funktionen Konstruktion, Entwicklung, Technischer Einkauf. Die übrigen 40 % waren eindeutig den Funktionen der Anbieter-Gruppe zuzuordnen. Eine naheliegende Interpretation ist, dass diese Gruppe als Nachfrager „getarnt“ die Websites vorrangig zur Markt- und Konkurrenzbeobachtung nutzt.
Handlungsbedarf und Handlungsfähigkeit treffen sich
Studien zur Nutzung des Internets im B2B-Bereich gibt es viele, aber bislang existierte kein Material, das sich speziell mit dem Maschinen- und Anlagenbau beschäftigt. Stefan Prasse ergänzt: „Die Untersuchung des VDMA Verlags bietet neben einer Einschätzung zu Internetportalen im Allgemeinen möglicherweise auch interessante Erkenntnisse zur Gestaltung des eigenen Firmen-Internetauftritts.“ Denn was für die Gestaltung und Nutzung eines allgemeinen Portals im Maschinen- und Anlagenbau gilt, wird sich vielfach auch in den Anforderungen an die Betreiber von Firmen-Websites wieder finden.
Die Studie liefert darüber hinaus umfangreiches Material, beispielsweise zur Frage wie viel Zeit Nutzer von Interaktionsplattformen grundsätzlich bereit sind, in die Pflege ihrer Daten zu investieren, wie sie einer Registrierungspflicht gegenüberstehen, welche demografischen Merkmale die Teilnehmer besitzen, welche Internetplattformen sie zur Zeit nutzen usw.
Kostenloser Download der Studie „plattform 2010“ unter: www.vdma-verlag.com/p414.html
((Kastentext))
VDMA-e-market – das Online-Portal für den Maschinen- und Anlagenbau
Der VDMA-e-market gehört zu den renommiertesten und umfangreichsten Internet-Plattformen für den Maschinen- und Anlagenbau. Etwa 240.000 Produkte von 523 Teilnehmern sind darin aufgeführt (Stand Frühjahr 2008). „Der große Vorteil dieser ,Suchmaschine für technische Lösungen’ ist, dass Ingenieure und Techniker eine schnelle Vorauswahl treffen können. Anschließend werden sie sofort auf die Internetseiten des betreffenden Herstellers geroutet“; fasst Stefan Prasse, Geschäftsführer der VDMA Verlags GmbH, zusammen.
Der Aufbau der Finde-Routinen ist besonders homogen und orientiert sich an den Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus. Denn er wurde in jahrelanger Detailarbeit gemeinsam mit den führenden Industrieunternehmen – also den Lösungsanbietern – entwickelt. Durch Lenkungskreise der einzelnen Fachbereiche innerhalb des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) wird gewährleistet, dass eine praxisnahe Weiterentwicklung der Plattform erfolgt. Mittlerweile gibt es auf vdma-e-market.com acht Branchenschwerpunkte: Antriebstechnik, Dichtungen, Druckluft, Fluidtechnik, Intralogistik, Präzisionswerkzeuge, Pumpen, Robotik.
Für Nachfrager und Anbieter optimal aufgebaut
„Hier findet man wenigstens, was man sucht“, so die häufig gehörte Aussage derjeniger, die damit arbeiten. „Mit drei Klicks zu einem Ergebnis“ lautet die grundsätzliche Forderung der Väter des VDMA-e-market. Aus diesem Grund erweist sich die Internet-Plattform sowohl für Nutzer als auch für Anbieter als hervorragendes Instrument zur Umsetzung innovativer Lösungen. Selbst der Im- und Export von Daten auf Basis von Microsoft Excel ist möglich. Das erleichtert den Anbietern zusätzlich die Datenpflege und beschleunigt die Aktualisierung der Inhalte.
Alles in allem erweist sich der VDMA-e-market als professioneller Bezugs- sowie Vertriebskanal für Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Die ständig gepflegte und erweiterte Plattform spielt damit eine immer bedeutendere Rolle im Alltag von Konstrukteuren und Entwicklern. Denn während Papier geduldig ist, ermöglicht das Internet eine permanente Aktualisierung. Konstrukteure nutzen die Branchenplattform VDMA-e-market längst als praxisorientiertes Instrument für die technische Umsetzung ihrer Ideen.
www.vdma-e-market.com
Anfragen, Ideen und Anregungen bitte an:
((Kastentext_ENDE))
08.04.2008
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Lyoner Straße 18
60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 / 66 03-12 92
Fax: +49 (0) 69 / 66 03-22 92
E-Mail:
www.vdma-verlag.com
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