07.04.2008 - 19:38 - Sport

EM 2008: EM-Profil: Griechenland

Pressemitteilung von: Castrol Deutschland Motoröl und Schmierstoffe / PR Agentur: Dildizayn
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Fußball-Europameisterschaft 2008: Georgios Karagounis: Griechenlands Spezialist für Standardsituationen
Wenn man sich mal ansieht, wer bei den Buchmachern der Quote nach die besten Chancen auf den EM-Sieg 2008 hat, erkennt man, dass neun Nationen vor dem amtierenden Europameister Griechenland stehen. Doch beschweren wird sich Trainer Otto Rehhagel deshalb mit Sicherheit nicht.

Seine Mannschaft war mit einer Quote von 100:1 krasser Außenseiter, als sie Portugal im Finale schlug und damit die Euro 2004 gewann. Außerdem bewiesen sie vergangene Woche im Testspiel gegen Portugal, dass sie keine Eintagsfliege waren sondern durchaus fähig sind, die europäischen Topmannschaften erneut zu schlagen…

Von ganz oben

Bei 43 Siegen aus 78 Spielen als Trainer ist es kein Wunder, dass Rehhagel – der erste Trainer, der je eine "fremde" Nationalmannschaft zum Sieg bei einer Europameisterschaft führen konnte – voller Zuversicht und Selbstvertrauen ist, den Titel verteidigen zu können. Ganz besonders, da seine Mannschaft in guter Form in das Turnier startet. Griechenland beendete die Qualifikationsrunde mit 10 Siegen und nur einem verlorenen Spiel als Gruppenerster der Gruppe C mit dem höchsten Punktestand aller Mannschaften (31). Und sechs Jungs seiner Mannschaft sind im Castrol Performance Index vertreten (auch wenn das keine große Überraschung sein dürfte.)

ERFAHRENE HINTERMÄNNER

Die Abwehr war der Schlüssel zum griechischen Erfolg 2004 – die Mannschaft ließ nur vier Gegentore zu. Und auch dieses Jahr wird die Abwehr wieder Dreh- und Angelpunkt des griechischen Spiels sein. Sotirios Kyrgiakos von Eintracht Frankfurt ist mit 1817 Punkten zweitbester Verteidiger im CPI (und das, obwohl Griechenland in der Qualifikationsrunde nicht mit dem beeindruckenden Rekord der deutschen Abwehrmannschaft mithalten konnte.) Sein Gesamtpunktestand fiel nach dem Testspiel gegen Portugal vergangene Woche, doch er spielte auf dem Weg zur EM-Endrunde ununterbrochen jede Minute für das griechische "Piratenschiff" und trug dazu bei, dass die Mannschaft in ihren letzten sechs Qualifikationsspielen zwei Mal zu Null spielen konnte und verbesserte dadurch seinen Punktestand mit effizienter Ballverteilung und einem Doppelpack in dem wichtigen 2:2-Unentschieden gegen Norwegen.

Der erfahrene Trainos Dellas wird voraussichtlich neben Kyrgiakos in der Vierer-Abwehrkette auftauchen, die von Giourkas Seitaridis von Atletico Madrid auf der rechten Seite und Vassilis Torosidis als Linksaußen vervollständigt wird. Seitaridis hat ganze 1.120 CPI-Punkte – das Ergebnis seines umbarmherzigen Zweikampfverhaltens, seines konstanten Passspiels und seiner Fähigkeit, auch nach vorne zu wirken.

NEVER CHANGE A WINNING TEAM…

Das griechische Mittelfeld besteht aus vielen Faktoren, die bei der EM 2004 erfolgreich waren. Das Duo im zentralen Mittelfeld, Angelos Basinas und Konstantinos Katsouranis, geben immer noch den Ton an, während Georgios Karagounis als gefährliche hängende Spitze hinter den zwei bzw. drei Hauptstürmern lauert: Der 31-Jährige erzielte bei der Euro 2004 den ersten Treffer im Eröffnungsspiel gegen Portugal und traf außerdem letzte Woche zwei Mal nach Standardsituationen erneut gegen Portugal und unterstrich damit, dass er nach wie vor ein gefährlicher Spieler ist. Dank seinen gefährlichen Bällen aus Standardsituationen, seinem starken Zweikampfspiel und seiner Fähigkeit, die beiden Haupt-Torjäger mit Vorlagen zu füttern und ihnen die Arbeit zu erleichtern, hat er es mit 1759 Punkten auf Platz 3 der besten Mittelfeldspieler geschafft.

VIELFÄLTIGE STÜRMERAUSWAHL

Das Stürmerduo um Theofanis Gekas und Ionnis Amanatidis, die in den letzten sechs Qualifikationsspielen zusammen insgesamt sechs Tore erzielten, gelten vorne als gesetzt. Gekas lag nach den Qualifikationsspielen im CPI trotz doppelt so vielen Toren wie Amanatidis hinter seinem Sturmkollegen, da drei seiner Tore gegen das schwache Malta fielen. Amanatidis hingegen beeindruckte in Istanbul mit einem hoch bewerteten Tor gegen die Türkei: nach einem Pass, der die gesamte gegnerische Verteidigung durcheinander wirbelte, entging er der Abseitsfalle, schnappte sich schließlich den Ball und manövrierte den Ball mit einem Heber über den türkischen Torwart ins Tor.

(euro2008.castrolindex.com/Stats.aspx?language=de&type=6)

Weitere Nachrichten zur EM 2008 finden Sie unter www.castrolindex.de

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