27.03.2008 - 18:20 - Industrie, Bau & Immobilien

Im Winter heizen PC und Drucker – Auch Büros werden immer häufiger im Passivhausstandard errichtet

Pressemitteilung von: acopress / PR Agentur: acopress text+bild
Bild im Großformat
Immer mehr Firmen und Verwaltungen setzen beim Neubau von Büros auf den bewährten Passivhausstandard.
Sparen, sparen, sparen! So lautet das nicht ganz neue Mantra bei Privat-Häuslebauern landauf landab. Gemeint sind heute damit aber nicht mehr in erster Linie die Baukosten, sondern die Energiekosten. Denn die Preise für Gas, Öl und Strom klettern beinahe im Vierteljahresrhythmus auf immer neue Rekordhöhen. Niedrigenergie- und sogenannte Passivhäuser sind daher immer mehr gefragt. "Denn die brauchen überhaupt keine Heizung mehr", sagt der Kölner Passivhausexperte und Diplom-Ingenieur Andreas Nordhoff.
"Durch den Einsatz moderner Dämmstoffe, eine automatische Be- und Entlüftung sowie die intelligente Nutzung von Solarenergie wird der Einbau konventioneller Heizungen in Passivhäusern überflüssig", stellt Nordhoff fest.  
 
Von einem Passivhaus spricht man, wenn der rechnerische Nachweis des maximalen Jahresheizwärmebedarfs 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr beträgt. "Das entspricht 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter jährlich", sagt Nordhoff und betont: "Bei konventionell beheizten Standardhäusern liegt er bei durchschnittlichen 90 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr." 
 
Wer beim Hausbau konsequent auf's Energiesparen setzt, erhält von Staat Unterstützung. In Deutschland fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau den Bau mit einem zinsvergünstigten Darlehen und es gibt in vielen Bundesländern regionale Förderprogramme. In Österreich werden Passivhäuser welche alle Bestimmungen erfüllen mit bis zu 10 Prozent der Baukosten gefördert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es schon weit über 10.000 Häuser dieser Art.
 
Aber das Thema Passivhaus ist längst auch für Unternehmer und Verwaltungen wichtig und neben Eigenheimbauern schauen auch immer mehr Verbände, Institutionen und öffentliche Auftraggeber bei der Planung oder Sanierung von Neubauten auf den Energieverbrauch. So entstanden in den letzten Jahren immer mehr Pflegeheime, Schulen, Kindergärten und Bürobauten im energiesparenden Passivhausstandard. Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. 
Denn gut geplante Passivhäuser überzeugen neben ihrer guten Energiebilanz auch mit einem angenehmen Raumklima, was gerade in öffentlichen Einrichtungen wie Verwaltungen, Heimen, Kindergärten und Schulen wichtig, ist. 
 
Allerdings ist die Problemlage in Arbeitsräumen im Vergleich zu Privatbauten in vielen Aspekten völlig anders. Durch Rechner, Bildschirme, Beleuchtung und nicht zuletzt die dort arbeitenden Menschen wird der Heizwärmebedarf zum Beispiel in einem Büro bis weit in die Heizperiode hinein gedeckt. Jeder, der einmal in einem mit Computern, Druckern und anderen Geräten vollgestopften Raum saß, kann das bestätigen. 
 
Die ersten Passivhaus-Bürogebäude entstanden in Deutschland schon vor zehn Jahren. Damals handelte es sich um Experimente, heute interessieren sich immer mehr Architekten in der ganzen Welt für die Häuser ohne Heizung. Unter anderem entsteht aktuell in Wien der im Passivhausstandard erbaute Bürokomplex ENERGYbase, der auch staatlich gefördert wird. Slogan: "Mit der Kraft der Natur. Das Bürohaus der Zukunft mit mehr Leistung. Spart Energie, senkt die Kosten und inspiriert."
 
Eine Entwicklung, die laut Nordhoff überfällig war. Der Kölner beschäftigt sich seit Mitte der 90er-Jahre mit dem Thema Passivhaus, sowohl praktisch als auch theoretisch. In Köln hat sein Büro soeben die Projektsteuerung für einen Wohn- und Gewerbekomplexes mit 11.000 Quadratmetern Nutzfläche übernommen. 
Außerdem ist Nordhoff Lehrbeauftragter für effizientes Bauen an der FH-Dortmund und Autor der Ratgeber "Leitfaden für den Passivhausbau". 
 
Aktuell sind von Andreas Nordhoff die Leitfaden für den Bau von Pflegeheimen (37 Seiten), Schulen (16 Seiten) und Büros (Ratgeber für Neubauten und energetische Sanierungen von Büro- und Verwaltungsgebäuden, 49 Seiten) erhältlich und können über www.pr-fuer-architekten.de oder www.acopress.de bestellt werden.
 

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

acopress text+bild
Freiligrathstraße 12
10967 Berlin

Loreen Hoffmann
Tel: 030-6958086-67
Fax: 030-6958086-80



acopress text+bild
- berät und betreut bei der Zusammenarbeit mit Medien
- unsere Themen sind präsent in Fachzeitschriften, Tagesmedien, Wochenzeitungen und Magazinen sowie in audiovisuellen Medien

Wir kommunizieren erfolgreich in den Branchen:
- Bau / Bauprodukte / Architektur
- Design / Einrichtung
- Kultur
- Tourismus
- Wellness
- Automobil

News-ID: 199114 • Views: 1311

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr