26.03.2008 - 17:33 - Politik, Recht & Gesellschaft
Olympiaboykottforderung verschärfen, Sportler an ihre Verantwortung erinnern
Pressemitteilung von: Thailandfreunde e.V.
Dirk Weeber-Arayatumsopon, Vorstandsvorsitzender der Menschenrechtsgruppe Thailandfreunde e.V. mit seiner Delegation bei einem Besuch im Europa Parlament in Brüssel im Sept.2006 hier in Diskussion mit Thomas Mann MdEP Präsident der Tibet Intergroup im E
Bereits im September 2007, zur Mitte März 2008 und jetzt erneut, hatten die Thailandfreunde durch eine Olympiaboykottandrohung gegen China auf sich aufmerksam gemacht.
Ferner sollten sich auch die an den Spielen teilnehmenden Sportler fragen, ob sie wirklich nur um des schnöden Mammons und um des sportlichen Ehrgeizes Willen in Peking teilnehmen, oder ob sie ihre Vorbildfunktionen innerhalb der Gesellschaft auch wirklich wahrnehmen wollen und durch ihre persönliche Abstinenz Zeichen setzen.
Vereinsvorsitzender Dirk Weeber-Arayatumsopon ist sich sicher, dass wirtschaftliche Faktoren, wieder einmal mehr, höher bewertet werden, als der Schutz von Minderheiten und die Wahrung der Menschenrechte.
Die internationale Staatengemeinschaft und darunter insbesondere die Europäische Union müssten deshalb jetzt schnell und vor allem gemeinsam auf die Eskalation in Tibet reagieren und den Druck auf die chinesische Führung aufrechterhalten.
Das Europäische Parlament hat dies heute durch die zeitnahe Debatte und das Engagement des Europapolitikers Thomas Mann MdEP bereits getan. Eine entsprechende Resolution hat Mann bereits als Textentwurf vorbereitet.
Ob der Souveränität der Regierungen in der EU allerdings, ist ein Druck der solchen, auf China, ebenfalls unbedingt wichtig.
Die Chance durch den allgemeinen Druck China zum Handeln zu zwingen muß oberstes Gebot werden.
Sollten die Spiele dann trotzdem stattfinden, so hat jeder einzelne von uns, als Individuum demokratischer Mensch, die Chance, seinen eigenen Boykott durchzuführen. Keine Produkte aus China zu kaufen und ferner die Spiele erst garnicht einzuschalten.
Die Sportler könnten durch eine schwarze Armbinde bei den Wettbewerben ihre Solidarisierung mit den Opfern eines anti-demokratischen Regimes von Vorgestern zeigen und damit ihre Verantwortung und Vorbildfunktion zumindest im kleinsten Maße zeigen. Einfacher jedoch, wäre es, wenn die Sportler von sich aus sagen würden: "Wir nehmen nicht teil." Eine Beteiligung durch Wegsehen bei einem kollektiven kulturellen Genozid Tibets, darf niemals Vorbildfunktion in Deutschland sein. Schon garnicht bei der historischen Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland und dem auf den Fundamenten fußenden Grundgesetz, welches die Menschenwürde als höchstes Gut einstuft.
Warum sich zu dieser Boykottdebatte nur die Sport Funktionärsverbände in Deutschland und nicht die Sprecher der Sportler oder diese selbst äussern, ist für den Vorsitzenden der Thailandfreunde Dirk Weeber-Arayatumsopon nicht zu verstehen. Offensichtlich haben die Sportler bis jetzt dazu nichts zu sagen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Thailandfreunde e.V.
Birkenweg 43
D-67134 Birkenheide
www.thailandfreunde.com
Vorsitzender(at)thailandfreunde.com
Die Menschenrechtsorganisation Thailandfreunde e.V. mit Sitz in Birkenheide, Rheinland-Pfalz, Deutschland, beschäftigt sich in erster Linie mit der Unterstützung thailändischer Menschen, insbesondere Kindern, in Not.
Ferner kämpft der eingetragene gemeinnützige Verein für die Einhaltung der Menschenrechte in Thailand und den umliegenden Ländern und Gebieten, widmet sich intensiv dem Kampf gegen die Kinderprostitution und ist aktuell auch mit der Wahrung der Menschenrechte in Tibet und Burma besonders engagiert. Letztlich sind die Thailandfreunde aber auch in der kulturellen Pflege völkerverbindender Freundschaften aktiv und tauschen sich rege vor allem mit in Nordthailand lebenden Menschen aus.
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