Scharoun.Schule.Stadt

Pressemitteilung von: M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Symposium – Ausstellung – Stadtexkursion
15. Mai – 13. Juni 2008

Von Mitte Mai bis Mitte Juni 2008 wird die Schularchitektur des Architekten Hans Scharoun im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen stehen. Spielort wird die 1967 fertig gestellte Volksschule Marl sein – größtes Exponat einer Ausstellung und aussagekräftiger Ort der Auseinandersetzung mit den Themen Schularchitektur, Pädagogik und Stadtentwicklung. Die Veranstaltungen werden einen Beitrag zur aktuellen pädagogischen Diskussion um Bildung und soziale Entwicklung im schulischen Kontext leisten.

Das Symposium
Auftakt wird ein Symposium am 15. Mai 2008 sein, bei dem Psychologen, Schulpädagogen und Architekten gemeinsam über den Lernraum Schule und über die Wechselwirkung von Architektur und Pädagogik diskutieren (1. Marler Symposium: „Lernraum Schule“).

Die Ausstellung
Zudem wird eine Ausstellung „Andere Räume - Hans Scharourns Schularchitektur“ eröffnet, die den Ort nutzt, um Scharouns Schularchitektur mit ihren innovativen Raumlösungen zu thematisieren. Die Ausstellung wird einen Monat lang zu sehen sein, vom 16. Mai bis zum 13. Juni 2008.

Die Exkursionen
Stadtexkursionen mit dem Titel „Marl. Wie entstand eine Stadt?“ runden das Programm ab: Sie widmen sich den unterschiedlichen architekturhistorischen Phasen der Stadt und richten sich an alle architektur- und kulturinteressierten Bürger. Die erste Exkursion startet am 18.Mai 2008

Der Schulbau von Hans Scharoun
Der Marler Schulbau des Architekten Hans Scharoun gilt zu Recht als eines der bedeutendsten Beispiele der modernen Nachkriegsarchitektur in Nordrhein-Westfalen. Mit der Marler Schule bekam Scharoun die Gelegenheit, einen beispielhaften Lernraum zu verwirklichen: angefangen bei den "nestartigen" und "geheimen Bezirken" für die Schüler der Unterstufe bis zu den "rationalen" Denkräumen der Oberstufe. Im Zentrum der vergleichsweise großen Schule steht eine muschelförmige Aula um die sich die „Schülerwohnungen“ gruppieren.
Insgesamt neun Schularchitektur-Projekte Scharouns sowie die Marler Schule im Besonderen mitsamt ihren innovativen Raumlösungen werden im Rahmen der Ausstellung gewürdigt. Dass ein qualitätvoller Schulbau optimale Voraussetzungen für Unterricht und soziale Entwicklung mit sich bringt, wird hier deutlich.

Die Veranstalter
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
BDA-Ruhrgebiet
Kunsthistorisches Institut der Ruhr-Universität Bochum
Stadt Marl / Skulpturenmuseum Glaskasten Marl / Musikschule Marl
M:AI Museum Architektur und Ingenieurkunst NRW
Mit Unterstützung des Initiativkreises Scharoun Schule und der Akademei der Künste, Berlin sowie der Vestischen

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Anette Kolkau
M:AI
Leithestr. 33
45886 Gelsenkirchen
0209 9257622


M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst ist eins der Projekte der Landesinitiative Stadtbaukultur. Es ist kein stationäres Museum, sondern versteht sich als ein mobiles Forum der Reflektion und Präsentation von Baukultur in Nordrhein-Westfalen. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig: Ausstellungen, Publikationen, temporäre Aktionen und künstlerische Interventionen gehören dazu. Das M:AI hat sich zur Aufgabe gemacht, die architektonischen Qualitäten und Projekte Nordrhein-Westfalens zu vermitteln und auch über die Grenzen des Bundeslandes hinweg die vielfältige Baukultur NRWs als Standortfaktor zu kommunizieren. Das M:AI möchte eine breite Öffentlichkeit erreichen und für Themen der gebauten Umwelt sensibilisieren. Architektur und Ingenieurkunst werden dabei als untrennbare Einheit gesehen.
Engagierte Partner sind die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die Ingenieurkammer-Bau NRW, die Vereinigung der Industrie- und Handelskammern NRW, der Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen e.V. (VdW RW). Projektbezogene Unterstützung erfährt das M:AI durch die einschlägigen Hochschulen des Landes sowie Unternehmen aus der Wertschöpfungskette Bauen. Das M:AI ist Partner des internationalen Zusammenschlusses der Architekturmuseen, -zentren und –institute (icam) und wird durch international namhafte Architekten und Ingenieure beraten.
Gegenstand der M:AI-Präsentationen sind Architektur und Ingenieurkunst, Planung, Städtebau und Urbanismus, Garten- und Landschaftsbau.

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