(openPR) Wie so oft in der heutigen Zeit entstehen Initiativen im Internet. So haben sich jetzt auch einige Initiatoren aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur zusammengeschlossen, um eine Initiative gegen den Medienkonsum einer Eröffnungsfeier der Olympiade in China zu gründen.
Vielerorts wird darüber diskutiert, ob die Olympischen Spiele in China wegen des Vorgehens in Tibet komplett boykottiert werden sollten. Wie auch schon Verena Harpe, die Asienexpertin von Amnesty International in einem Interview des Deutschlandfunkes am 18. März 2008 Jahres erklärte, könnte gerade dieser Boykott genau das Gegenteil dessen bewirken, was erreicht werden soll.
Auch die Gründer dieser Initiative sehen die Gefahr, dass sich China daraufhin von der Aussenwelt abschotten könnte.
Eine Beobachtung des Vorgehens Chinas in Tibet würde wesentlich erschwert werden.
Eine große Chance, so die Initiatoren, besteht jedoch darin, sich die Eröffnungsfeier nicht anzuschauen und sich dazu auch öffentlich zu bekennen.
So könnten Berichte aus China und Tibet weiterhin an die Öffentlichkeit gelangen und die Sportler selbst müssten auch nicht auf das verzichten, wofür sie jahrelang trainiert haben.
Die Initiative zun Medienverzicht der Eröffnungsfeier bietet auf der Seite:
http://www.emdema.de/tibet einen Text sowie Logos in verschiedenen Größen zum Download an.
Dieser Text und diese Logos kann jeder als E-Mail Signatur, als Banner auf der eigenen Website oder auch als Druckvorlage für Briefe oder T-Shirts verwenden.
Eine Initiatorin dieser Initiative, Frau Elena Beier ist bereits zu einem Gespräch am runden Tisch der Deutschen Welle in Bonn eingeladen worden.
Weitere Sendungen und Berichte werden folgen.












