20.03.2008 - 16:38 - Energie & Umwelt

Hydraulischer Abgleich - Denken im System

Pressemitteilung von: Bernd Scheithauer

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Hydraulischer Abgleich - Denken im System
Drei Viertel des Energieverbrauchs privater Haushalte entfallen auf die Heizung. Am Gesamtenergieverbrauch in Deutschland hat die in den privaten Haushalten für Heizzwecke und Warmwasserbereitung verbrauchte Energie einen Anteil von ca. einem Drittel.

Hier schlummert ein gewaltiges Einsparpotenzial, denn nach Angaben des ZVSHK sind bis zu 4 Millionen Heizungsanlagen technisch veraltet und aufgrund viel zu hoher Energieverbräuche und der daraus resultierenden Umweltbelastung sanierungsreif. Jahr für Jahr kommen 300000 Heizungen hinzu, die die Altersgrenze von 25 Jahren überschreiten.

Über 90% aller Wohn- und Nutzflächen entfallen auf Gebäude, die noch vor dem Inkrafttreten der WSCHVO 1995 errichtet worden sind. Und gerade diese Gebäude benötigen über 95% der Energie, die für die Deckung des (Heiz)Energiebedarfs notwendig ist.

So weit, so gut. Aber was hat das mit dem hydraulischen Abgleich zu tun ?

Sehr viel, denn die dringend notwendige Reduzierung des Heizwärmebedarfs durch z.B. optimierte Wärmedämmung, Wärmeschutzverglasung und Winddichtigkeit ist nur ein Teil der energetischen Betrachtung.

Denn veränderte Randbedingungen (z.B. ein reduzierter Wärmebedarf) beeinflussen direkt die Anlagentechnik und müssen unbedingt den neuen Verhältnissen angepasst werden.

Aber auch bei Bestandsanlagen ohne bauphysikalische Verbesserungen bietet der hydraulische Abgleich von Heizungsanlagen ein großes, schon jetzt verfügbares Einsparpotenzial, was nicht nur theoretisch nachweisbar, sondern auch in Feldversuchen aufgezeigt und dokumentiert wurde. Und vor allem: Es ist kostengünstig.

Mit diesem komplexen Thema des “hydraulischen Abgleichs” befasst sich der Autor der Internetseite www.hydraulischer-abgleich.de.

Im wesentlichen werden folgenden Themen behandelt: Einsparpotentiale durch den hydraulischen Abgleich, Normen, Funktion der Komponenten, Abgleichstrategien für Altanlagen, die Optimierung im Betrieb und Werkzeuge für die Praxis. Für die tägliche Arbeit gibt es Anlagenbeispiele und Praxistipps und für den „Insider“ die Systembetrachtung. In dieser Sammlung von kurzen Fachartikeln wird die Funktion einzelner Komponenten im Zusammenhang auf die Auswirkungen der Gesamtanlage erläutert.

Neu: Ein Bereich speziell für Endkunden (Checkliste für Laien und mehr ...). Auf das Wissen des Endverbrauchers abgestimmte Informationen zur Optimierung der Heizung

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dipl. Ing. (FH)
Bernd Scheithauer
Oberwiese 9
63165 Mühlheim


Studium Energie- und Wärmetechnik
Stellvertretender Prüfstellenleiter Firma Haas & Sohn
Produktingenieuer der Firma Danfoss GmbH im Bereich Anwendungsentwicklung und Anlagensimulation

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