20.03.2008 - 11:18 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Durchbruch für die Adipositasforschung in Deutschland - Forschungsministerium fördert Kompetenznetz Adipositas
Pressemitteilung von: Adipositas-Gesellschaft
Am 11. März 2008 hat das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) acht Verbundsprecher mit ihren Projektleitern zu einer Auftaktveranstaltung für das „Kompetenznetz Adipositas“ nach Köln eingeladen. Die acht Verbund-Forschungsanträge zum Thema Adipositas (starkes Übergewicht) mit jeweils 4-8 Forschungsprojekten waren vom BMBF im Anschluss an die Bewertung durch internationale Gutachter aus insgesamt 27 eingegangenen Anträgen als förderungswürdig ausgewählt worden.
Prof. Hans Hauner, gewählter kommissarischer Sprecher des Kompetenznetzes und derzeitiger president elect der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG): „Das ist der Durchbruch für die Adipositasforschung und die Anerkennung der Adipositas als eines zentralen Gesundheitsproblems in Deutschland“. Das BMBF leiste mit der Förderung des Kompetenznetzes Adipositas einen extrem wertvollen Beitrag, um der bereits vorhandenen Forschung in Deutschland eine sichtbare Plattform zu geben und die aktiven Gruppen zu vernetzen, so Hauner. „Wir haben jetzt endlich erreicht, wofür sich die Adipositas-Gesellschaft und ihre Präsidenten immer eingesetzt haben: die Adipositasforschung ist erstmals Forschungsschwerpunkt in Deutschland”, bestätigte auch Prof. Manfred J. Müller, Präsident der DAG. Die zunehmende gesundheitspolitische Bedeutung der Adipositas und ihrer Folgeerkrankungen und auch die Initiative von Prof. Erik Harms, Vorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung, hätten zu dieser positiven Entwicklung der Forschungslandschaft ebenfalls einen Beitrag geleistet. Mit dem Kompetenznetz Adipositas sei die deutsche Adipositasforschung jetzt auch international besser aufgestellt, schloss Müller.
Vorrangiges Ziel krankheitsbezogener Kompetenznetze ist die Schaffung nationaler Standards für Diagnostik und Therapie unter angemessener Berücksichtigung besonderer Forschungsaspekte, darunter auch die Schaffung nationaler Standards für gemeinsam zu nutzende Biobanken und IT-Lösungen (z.B. Telematikplattformen). Das Kompetenznetz bündelt die Erforschung des starken Übergewichts und der therapeutischen Versorgung von Adipösen unter einer gemeinsamen Struktur mit eigener Geschäftsstelle. Für das Kompetenznetz Adipositas sind drei weitere Förderrunden im Dreijahrestakt geplant.
Die acht Verbund-Forschungvorhaben in alphabetischer Reihenfolge ihrer Sprecher:
Prof. Bischoff (Stuttgart): „Obesity and the Gastrointestinal Tract“; Prof. Blüher (Leipzig): „Targeting Adipose Tissue Dysfunction“; Prof. Brüning (Köln): „Targeting Neurocircuits in Obesity”; Prof. Hauner (München): „Perinatal Prevention of Obesity Development“; Prof. Kiess (Leipzig): „Longitudinal Childhood Adiposity Research in Germany – Translation of Science into Clinical Management“; Prof. Koletzko (München): „Multidisciplinary Early Modification of Obesity Risk“; Prof. Müller (Kiel): “Interdisciplinary Consortium on Obesity Prevention in Children and Adolescents“; Prof. de Zwaan (Erlangen): “Weight Loss Maintenance”.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG)
Geschäftsstelle
Waldklausenweg 20
81377 München
www.adipositas-gesellschaft.de
Kontakt:
Dr. Stefanie Gerlach
Mediensprecherin im Vorstand der DAG
Adipositas-Therapiezentrum
Allgemeines Krankenhaus Hagen gem. GmbH
Grünstr. 35, Haus 16
58095 Hagen
Tel./Fax: 02331/201-1023
e-mail:
Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG) versteht sich als Vereinigung von Wissenschaftlern und therapeutisch tätigen Experten, die sich dem Krankheitsbild Adipositas (starkes Übergewicht) widmen. Der gemeinnützige Verein hat sich vorrangig zum Ziel gesetzt, Forschung, wissenschaftliche Diskussion, Weiterbildung und wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Adipositas zu fördern sowie Konzepte und Leitlinien zur Prävention, Diagnose und Therapie der Adipositas zu entwickeln.
Neben der Veranstaltung von Fachtagungen und der Herausgabe der Zeitschrift „AdipositasSpektrum“, engagiert sich die DAG berufspolitisch, forschungspolitisch und gesundheitspolitisch. Ein aktueller Tätigkeitsschwerpunkt der DAG ist es, Politik und Öffentlichkeit auf die „Public Health“-Aspekte der Adipositas hinzuweisen. Hierzu hat die DAG einen Nationalen Aktionsplan gegen Übergewicht entwickelt, der von der Bundesregierung 2007 im „Eckpunktepapier Ernährung und Bewegung“ aufgegriffen wurde und breite Unterstützung bei anderen Fachgesellschaften findet.
Die DAG ist Mitglied der International Association for the Study of Obesity (IASO), der European Association for the Study of Obesity (EASO) sowie Mitgliedsgesellschaft der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
Prof. Hans Hauner, gewählter kommissarischer Sprecher des Kompetenznetzes und derzeitiger president elect der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG): „Das ist der Durchbruch für die Adipositasforschung und die Anerkennung der Adipositas als eines zentralen Gesundheitsproblems in Deutschland“. Das BMBF leiste mit der Förderung des Kompetenznetzes Adipositas einen extrem wertvollen Beitrag, um der bereits vorhandenen Forschung in Deutschland eine sichtbare Plattform zu geben und die aktiven Gruppen zu vernetzen, so Hauner. „Wir haben jetzt endlich erreicht, wofür sich die Adipositas-Gesellschaft und ihre Präsidenten immer eingesetzt haben: die Adipositasforschung ist erstmals Forschungsschwerpunkt in Deutschland”, bestätigte auch Prof. Manfred J. Müller, Präsident der DAG. Die zunehmende gesundheitspolitische Bedeutung der Adipositas und ihrer Folgeerkrankungen und auch die Initiative von Prof. Erik Harms, Vorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung, hätten zu dieser positiven Entwicklung der Forschungslandschaft ebenfalls einen Beitrag geleistet. Mit dem Kompetenznetz Adipositas sei die deutsche Adipositasforschung jetzt auch international besser aufgestellt, schloss Müller.
Vorrangiges Ziel krankheitsbezogener Kompetenznetze ist die Schaffung nationaler Standards für Diagnostik und Therapie unter angemessener Berücksichtigung besonderer Forschungsaspekte, darunter auch die Schaffung nationaler Standards für gemeinsam zu nutzende Biobanken und IT-Lösungen (z.B. Telematikplattformen). Das Kompetenznetz bündelt die Erforschung des starken Übergewichts und der therapeutischen Versorgung von Adipösen unter einer gemeinsamen Struktur mit eigener Geschäftsstelle. Für das Kompetenznetz Adipositas sind drei weitere Förderrunden im Dreijahrestakt geplant.
Die acht Verbund-Forschungvorhaben in alphabetischer Reihenfolge ihrer Sprecher:
Prof. Bischoff (Stuttgart): „Obesity and the Gastrointestinal Tract“; Prof. Blüher (Leipzig): „Targeting Adipose Tissue Dysfunction“; Prof. Brüning (Köln): „Targeting Neurocircuits in Obesity”; Prof. Hauner (München): „Perinatal Prevention of Obesity Development“; Prof. Kiess (Leipzig): „Longitudinal Childhood Adiposity Research in Germany – Translation of Science into Clinical Management“; Prof. Koletzko (München): „Multidisciplinary Early Modification of Obesity Risk“; Prof. Müller (Kiel): “Interdisciplinary Consortium on Obesity Prevention in Children and Adolescents“; Prof. de Zwaan (Erlangen): “Weight Loss Maintenance”.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG) versteht sich als Vereinigung von Wissenschaftlern und therapeutisch tätigen Experten, die sich dem Krankheitsbild Adipositas (starkes Übergewicht) widmen. Der gemeinnützige Verein hat sich vorrangig zum Ziel gesetzt, Forschung, wissenschaftliche Diskussion, Weiterbildung und wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Adipositas zu fördern sowie Konzepte und Leitlinien zur Prävention, Diagnose und Therapie der Adipositas zu entwickeln.
Neben der Veranstaltung von Fachtagungen und der Herausgabe der Zeitschrift „AdipositasSpektrum“, engagiert sich die DAG berufspolitisch, forschungspolitisch und gesundheitspolitisch. Ein aktueller Tätigkeitsschwerpunkt der DAG ist es, Politik und Öffentlichkeit auf die „Public Health“-Aspekte der Adipositas hinzuweisen. Hierzu hat die DAG einen Nationalen Aktionsplan gegen Übergewicht entwickelt, der von der Bundesregierung 2007 im „Eckpunktepapier Ernährung und Bewegung“ aufgegriffen wurde und breite Unterstützung bei anderen Fachgesellschaften findet.
Die DAG ist Mitglied der International Association for the Study of Obesity (IASO), der European Association for the Study of Obesity (EASO) sowie Mitgliedsgesellschaft der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
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